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Siemens Energy verzeichnet Rekordaufträge und operative Erholung bei Siemens Gamesa

Siemens Energy meldet Rekordaufträge von 17,9 Milliarden Euro. Siemens Gamesa ist operativ wieder profitabel. Geplanter Markenwechsel zu Omterra ab Oktober.

Trading-Treff

Siemens Energy zeigt im dritten Quartal des Geschäftsjahres 2026 eine deutliche operative Dynamik. Der Konzern verzeichnete einen Rekordwert bei den Auftragseingängen in Höhe von 17,9 Milliarden Euro, was zu einem gesamten Auftragsbestand von 162 Milliarden Euro führte. Diese positive Entwicklung wird maßgeblich durch eine breite Nachfragebasis gestützt, wobei insbesondere das US-Geschäft zur hohen Auftragslage beiträgt.

Erholung bei Siemens Gamesa

Ein wesentlicher Faktor für die operative Verbesserung ist die Entwicklung der Windkrafttochter Siemens Gamesa. Erstmals seit dem Geschäftsjahr 2022 konnte das Unternehmen wieder ein positives Ergebnis erwirtschaften. Die Tochtergesellschaft befindet sich damit auf einem guten Weg, die operative Gewinnschwelle im laufenden Jahr zu erreichen. Angesichts dieser Fortschritte bestätigte Siemens Energy die bereits nach dem ersten Halbjahr angehobene Jahresprognose, die eine bereinigte operative Marge am oberen Ende der Zielspanne vorsieht.

Rebranding und Marktpositionierung

Neben den operativen Erfolgen steht eine strategische Neuausrichtung in der Außendarstellung bevor. Voraussichtlich Ende Oktober soll die neue Marke Omterra eingeführt werden, unter der künftig die Aktivitäten von Siemens Energy und Siemens Gamesa zusammengeführt werden sollen. Dieser Schritt unterstreicht die mittlerweile vollständige Eigenständigkeit des Unternehmens nach der Abspaltung von der Siemens AG.

Bedeutung der Strominfrastruktur

Der Konzern profitiert zudem von seiner Rolle als Ausrüster für die Energieinfrastruktur. Während in jüngster Zeit diskutiert wurde, inwiefern Siemens Energy vom wachsenden Strombedarf durch KI-Rechenzentren profitiert, unterstreichen die aktuellen Zahlen eine breiter diversifizierte Nachfrageentwicklung. Analysten bewerten die Perspektiven für den Konzern weiterhin positiv, wobei die Aktie trotz schwankender Kursnotierungen in einem volatilen Marktumfeld von den stabilen Unternehmenskennzahlen gestützt wird.

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