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VO Chidambaranar Port plant Ausschreibung für 3-MW-Wasserstoffanlage

Die indische Hafenbehörde VOC Port plant eine 3-MW-Anlage für grünen Wasserstoff inklusive Tankstelle, um den Hafen zum Green Hydrogen Hub auszubauen.

DT Next

Die VO Chidambaranar (VOC) Port Authority in Thoothukudi hat einen bedeutenden Schritt in Richtung Dekarbonisierung vollzogen und eine Ausschreibung für den Bau einer 3-MW-Anlage zur Produktion von grünem Wasserstoff veröffentlicht. Das Projekt, das ein Investitionsvolumen von etwa 81,33 Crore Indischen Rupien umfasst, soll den Hafen zu einem zentralen Drehkreuz für saubere Energie machen. Die Initiative ist ein wesentlicher Bestandteil der indischen National Green Hydrogen Mission.

Technische Details der Anlage

Die geplante Anlage wird auf einer Fläche von rund drei Hektar errichtet und soll mithilfe eines alkalischen Elektrolyseurs mindestens 45 Kilogramm grünen Wasserstoff pro Stunde produzieren. Das Konzept umfasst zudem umfassende Speicherlösungen für bis zu 720 Kilogramm Wasserstoff sowie eine Betankungsinfrastruktur für Fahrzeuge, die einen täglichen Ausstoß von bis zu 900 Kilogramm Wasserstoff ermöglicht. Die Abgabe des Wasserstoffs an Fahrzeuge erfolgt unter einem Druck von 350 bar.

Projektumfang und Zeitplan

Das Vorhaben ist als schlüsselfertiges Projekt konzipiert. Der beauftragte Auftragnehmer übernimmt dabei sämtliche Leistungen von der Planung über den Tief- und Elektrobau bis hin zur Automatisierung und Inbetriebnahme. Zudem umfasst der Vertrag die Instandhaltung und den Betrieb für einen Zeitraum von sieben Jahren, inklusive einer zweijährigen Garantiefrist. Die Hafenbehörde stellt kostenfrei Wasser und eine 22-kV-Stromversorgung bereit. Die Fertigstellung der Anlage ist für einen Zeitraum von zwölf Monaten nach Auftragsvergabe geplant.

Strategische Erweiterung der Wasserstoffkapazitäten

Die neue Anlage stellt eine massive Skalierung des bisherigen Pilotprojekts am VOC-Hafen dar, das derzeit eine Kapazität von 10 Nm³ pro Stunde aufweist und vornehmlich zur Stromversorgung der Hafenbeleuchtung und einer EV-Ladestation genutzt wird. Laut dem Hafenmanagement diente dieses Pilotprojekt als wichtige Grundlage, um technische Herausforderungen zu identifizieren und die Machbarkeit zu belegen. Langfristig plant der Hafen eine weitere Skalierung auf bis zu 10 MW, um den Schwerlastverkehr innerhalb des Hafengeländes schrittweise auf Wasserstoffantriebe umzustellen.

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