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642 Ergebnisse gefunden mit einer leeren Suche

  • Bundesregierung einigt sich auf EEG-Novelle und Netzpaket | SNN

    Nach langem Abstimmungsprozess hat sich das Bundeskabinett auf eine Novelle des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG) sowie ein begleitendes Netzpaket verständigt. Aufgrund des zeitlichen Drucks steht nun ein straffes parlamentarisches Verfahren für die geplanten Anpassungen bevor. < Back Bundesregierung einigt sich auf EEG-Novelle und Netzpaket Das Bundeskabinett einigt sich auf EEG-Novelle und Netzpaket. Trotz Zeitdrucks soll der Rahmen für den Ausbau der Energiewende in Deutschland gestärkt werden. Das Bundeskabinett hat sich nach intensiven Verhandlungen auf eine Einigung zur Novelle des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG) sowie auf das sogenannte Netzpaket verständigt. Diese politischen Entscheidungen sind für die Akteure der Energiewirtschaft von hoher Bedeutung, da sie den Rahmen für den weiteren Ausbau der Erneuerbaren Energien und die notwendige Anpassung der Netzinfrastruktur in Deutschland festlegen. Was ist Inhalt der Einigung? Die Einigung umfasst Anpassungen im EEG, die den Ausbau von Photovoltaik und Windkraft weiter vorantreiben sollen, sowie Maßnahmen innerhalb des Netzpakets, um die Integration dieser Energiequellen in das Stromnetz zu optimieren. Das Netzpaket zielt darauf ab, Engpässe zu reduzieren und die Versorgungssicherheit im Kontext der fortschreitenden Dekarbonisierung zu stärken. Wie sieht der weitere Zeitplan aus? Durch die langwierigen Abstimmungen im Vorfeld bleibt für das anstehende parlamentarische Verfahren nur noch wenig Zeit. Die Bundesregierung muss das Vorhaben nun zügig durch den Bundestag und den Bundesrat bringen, um die geplanten Änderungen zeitnah in Kraft zu setzen. Weitere Einzelheiten zum exakten parlamentarischen Zeitplan oder zu spezifischen technischen Details der Gesetzesänderungen gehen aus den derzeit vorliegenden Informationen nicht hervor. Welche Auswirkungen sind zu erwarten? Die Novellierung adressiert zentrale Herausforderungen der Energiewende, insbesondere den Synchronisationsbedarf zwischen Erzeugungsleistung und Netzkapazitäten. Marktteilnehmer müssen sich auf die neuen gesetzlichen Rahmenbedingungen einstellen, sobald diese final verabschiedet sind. Offen bleibt derzeit noch, welche konkreten Anpassungen in den Beratungen der kommenden Wochen eventuell noch vorgenommen werden. Previous Next

  • Finanzielle Stabilität bei Erneuerbaren Energien durch Wind- und Solar-Cashflows | SNN

    Der Energieerzeuger ERG profitiert von stabilen Cashflows aus Wind- und Solarkraftwerken. Der europäische Emissionshandel stärkt dabei die Wettbewerbsfähigkeit erneuerbarer Energien gegenüber CO2-intensiven Erzeugungsformen. < Back Finanzielle Stabilität bei Erneuerbaren Energien durch Wind- und Solar-Cashflows Erneuerbare Energien profitieren von stabilen Cashflows und dem europäischen Emissionshandel. ERG setzt auf Wind- und Solarkraft zur Absicherung. Die Investition in Wind- und Solarkraftwerke zeigt sich zunehmend als solide Grundlage für Energieunternehmen. Durch den Betrieb diversifizierter Anlagen können Erzeuger die Auswirkungen schwankender Stromhandelspreise abmildern und ihre finanziellen Erträge verstetigen. Welche Rolle spielt der Emissionshandel für die Wirtschaftlichkeit? Der europäische Emissionshandel fungiert als struktureller Treiber für den Ausbau erneuerbarer Energien. Da Betreiber fossiler Kraftwerke für den Ausstoß von Kohlendioxid hohe Kosten tragen müssen, verbessert sich die relative Wirtschaftlichkeit von Wind- und Solaranlagen im Vergleich zu konventionellen Erzeugungsmethoden kontinuierlich. Wie wirken sich Marktentwicklungen auf die Cashflows aus? Die Erzeugung von Strom aus regenerativen Quellen bietet einen Schutzmechanismus gegen Preisvolatilität an den Energiemärkten. Durch den Fokus auf Wind- und Solarenergie können Unternehmen verlässliche Einnahmeprofile generieren, die weniger anfällig für kurzfristige Preisschwankungen im Stromhandel sind. Weitere Details zur spezifischen Portfolioausrichtung oder zu konkreten Kennzahlen des Unternehmens gehen aus den verfügbaren Quellen nicht hervor. Es wird jedoch deutlich, dass die Kombination aus regulatorischen Rahmenbedingungen wie dem Emissionshandel und der technologischen Ausrichtung auf Erneuerbare einen wesentlichen Faktor für die langfristige Stabilität von Energieunternehmen darstellt. Previous Next

  • Dachsanierung und energetische Modernisierung im Jahr 2026: Kosten und Fördermöglichkeiten | SNN

    Im Jahr 2026 spielt die energetische Dachsanierung eine zentrale Rolle für die Energieeffizienz privater Immobilien. Der Artikel erläutert aktuelle Kostendurchschnitte, staatliche BAFA-Förderungen und die Synergieeffekte bei einer gleichzeitigen Installation von Photovoltaikanlagen. < Back Dachsanierung und energetische Modernisierung im Jahr 2026: Kosten und Fördermöglichkeiten Erfahren Sie alles zur Dachsanierung 2026: Kosten, BAFA-Förderung, Dämmmethoden und die effiziente Kombination mit Photovoltaik für mehr Energieeffizienz. Die energetische Sanierung des Daches bleibt für Hausbesitzer ein zentraler Hebel, um den Energiebedarf zu senken und den Wohnkomfort langfristig zu steigern. Mit stabilisierten Marktpreisen und angepassten Förderprogrammen bietet das Jahr 2026 einen Rahmen für Investitionen in die Gebäudehülle, wobei die Kombination mit Photovoltaik zunehmend als Standard betrachtet wird. Was sind die Kostenfaktoren einer Dachsanierung? Die Kosten für eine Dachsanierung variieren je nach Umfang der Maßnahmen erheblich. Für eine umfassende energetische Sanierung inklusive Dämmung werden aktuell durchschnittlich rund 330 Euro pro Quadratmeter veranschlagt. Während eine einfache Neueindeckung mit 80 bis 130 Euro pro Quadratmeter deutlich günstiger ausfällt, schlägt eine Komplettsanierung des Dachstuhls mit 250 bis 350 Euro, in Einzelfällen bis zu 560 Euro pro Quadratmeter, zu Buche. Ergänzende Kostenpunkte wie Gerüstbau, Entsorgung und der Austausch von Dachfenstern sollten bei der Budgetplanung explizit berücksichtigt werden. Welche Rolle spielt die staatliche Förderung? Das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) unterstützt energetische Sanierungen mit einem Zuschuss von bis zu 20 % auf die förderfähigen Kosten. Die Förderobergrenze liegt regulär bei 30.000 Euro pro Wohneinheit, kann jedoch durch einen individuellen Sanierungsfahrplan (iSFP) auf 60.000 Euro erhöht werden. Wichtig ist dabei die Antragstellung vor Beginn der Arbeiten. Zusätzlich lassen sich 20 % der Sanierungskosten steuerlich geltend machen, was die Investitionslast für Eigentümer weiter reduziert. Warum lohnt sich die Kombination mit Photovoltaik? Die gleichzeitige Installation einer Photovoltaikanlage bei einer ohnehin geplanten Dachsanierung bietet signifikante wirtschaftliche Vorteile durch sinkende Montagekosten und gemeinsame Logistikprozesse. Die zusätzlichen Kosten für eine PV-Anlage ohne Speicher liegen zwischen 10.500 und 23.500 Euro. Angesichts steigender Energieeffizienzanforderungen entscheiden sich bereits etwa 37 % der Eigentümer für eine integrierte Lösung, die durch Eigenverbrauch und Netzeinspeisung langfristige Renditechancen bietet. Previous Next

  • Steuerbarkeit von Anlagen: Swistec forciert Marktstart von Steuerboxen für den CLS-Rollout | SNN

    Der Technologieanbieter Swistec berichtet von einer steigenden Nachfrage nach Steuerboxen für den operativen Einsatz im CLS-Management. Mit der BSI-zertifizierten SwiSBox EEBUS lassen sich Anforderungen nach § 14a EnWG und § 9 EEG sowohl analog als auch digital umsetzen. Experten mahnen zur zügigen Umsetzung der notwendigen Infrastrukturprozesse. < Back Steuerbarkeit von Anlagen: Swistec forciert Marktstart von Steuerboxen für den CLS-Rollout Swistec treibt den Rollout von Steuerboxen für § 14a EnWG und § 9 EEG voran. Die SwiSBox EEBUS ermöglicht analoge und digitale Steuerung über CLS-Kanäle. Der Rollout für die netzorientierte Steuerung von Verbrauchseinrichtungen und Einspeiseanlagen gewinnt an Dynamik. Nach Angaben des Technologieunternehmens Swistec befinden sich zunehmend Steuerboxen im operativen Einsatz, wobei sowohl wettbewerbliche als auch grundzuständige Messstellenbetreiber die Technik für Feldtests und Pilotprojekte nutzen. Die verfügbaren Lösungen ermöglichen die technische Anbindung über das Smart-Meter-Gateway (SMGW) und unterstützen damit die regulatorischen Anforderungen zur Netzstabilität. Was leistet die neue Steuertechnik? Die Anfang 2026 zertifizierte SwiSBox EEBUS deckt sowohl analoge als auch digitale Steuerschnittstellen ab. Während über vier bistabile Relaiskontakte Anlagen klassisch geschaltet werden können, erlaubt die integrierte digitale EEBUS-Schnittstelle eine flexiblere Steuerung. Mit der Firmware-Version 2.1.0 unterstützt das Gerät die Anwendungsfälle LPC, LPP sowie MCP und MGCP. Diese breite Funktionalität ist darauf ausgelegt, die gesetzlichen Vorgaben gemäß § 14a EnWG zur steuerbaren Verbrauchseinrichtung sowie § 9 EEG zur Anlagensteuerung effizient zu erfüllen. Die Kommunikation zu den Backendsystemen erfolgt dabei über den CLS-Kanal des SMGW mittels des IEC 61850 Protokolls und TLS 1.2 Verschlüsselung. Warum ist der zügige Aufbau der Infrastruktur wichtig? Fachleute betonen, dass die für den Steuer-Rollout erforderliche Hardware und Software am Markt bereits verfügbar ist. Eine zentrale Herausforderung in der Praxis bleibt jedoch die Abstimmung zwischen den Systemen der Verteilnetzbetreiber (VNB) und der Messstellenbetreiber (MSB). Schnittstellenanbindungen erweisen sich hierbei gegenwärtig häufig als Flaschenhals im Prozess. Um die gesetzlichen Rollout-Quoten für Pflichteinbaufälle einhalten zu können, sei es für Marktteilnehmer entscheidend, die notwendigen Prozesse zeitnah zu etablieren, anstatt auf technologische Weiterentwicklungen zu warten. Zusätzlich zur Steuerbox bietet das Unternehmen mit der Lösung SwisMind ein modulares Netzcockpit an, das in Kooperation mit Gridhound entwickelt wurde. Diese Lösung nutzt Daten aus Ortsnetzstationen und dem intelligenten Messsystem (iMSys), um Engpässe zu identifizieren und den Steuerbedarf für das Einspeise- und Engpassmanagement zu ermitteln. Weitere Einzelheiten zur spezifischen Skalierbarkeit der Systeme in großen Verteilnetzen gehen aus den vorliegenden Quellen nicht hervor. Previous Next

  • Sophia Space und Caltech patentieren Konzept für weltraumbasierte Rechenzentren | SNN

    Das Unternehmen Sophia Space und das California Institute of Technology (Caltech) haben ein Patent für Rechenzentren im Weltraum erhalten. Das Konzept basiert auf Erkenntnissen aus dem Space-based Solar Power Project (SSPP), das Sonnenenergie im All gewinnen und zur Erde übertragen soll. < Back Sophia Space und Caltech patentieren Konzept für weltraumbasierte Rechenzentren Sophia Space und Caltech sichern sich Patent für weltraumbasierte Rechenzentren auf Basis des Space-based Solar Power Project (SSPP). Das Unternehmen Sophia Space und das California Institute of Technology (Caltech) haben erfolgreich ein Patent für die Errichtung von Rechenzentren im Weltraum angemeldet. Diese technologische Entwicklung greift auf die Forschungsergebnisse des Space-based Solar Power Project (SSPP) des Caltech zurück, welches darauf abzielt, Solarenergie im Weltraum zu gewinnen und effizient zur Erde zu übermitteln. Was steckt hinter dem Konzept der Datenzentren im All? Die Idee der weltraumbasierten Datenzentren nutzt die technologischen Grundlagen der solaren Energieerzeugung im Orbit. Durch die direkte Integration von Solarenergie aus dem Weltraum könnten solche Rechenzentren weitgehend unabhängig von terrestrischen Energiequellen betrieben werden. Das Patent zielt darauf ab, die gewonnenen Erkenntnisse zur Energieübertragung und Speicherung für den Betrieb digitaler Infrastruktur nutzbar zu machen. Welche Bedeutung hat diese Entwicklung für die Energiewende? Die Integration von Energieerzeugung und Datenverarbeitung im Weltraum stellt einen neuartigen Ansatz dar, um den wachsenden Energiebedarf digitaler Infrastrukturen durch nachhaltige, extraterrestrische Solarressourcen zu decken. Während das SSPP den Fokus primär auf die Energieversorgung der Erde legt, eröffnet das Patent neue Möglichkeiten für eine effiziente Nutzung dieser Energie direkt an der Quelle. Ob und wann eine kommerzielle Umsetzung dieser Technologie zu erwarten ist, bleibt abzuwarten, da das Patent primär einen technologischen Rahmen und entsprechende geistige Eigentumsrechte definiert. Weitere Einzelheiten zu den spezifischen technischen Spezifikationen des Patents sowie zu geplanten zeitlichen Rahmen für eine mögliche Implementierung gehen aus den verfügbaren Quellen derzeit nicht hervor. Previous Next

  • KGHM reduziert Umfang der Klimaziele in neuer Strategie | SNN

    Der polnische Kupferkonzern KGHM hat in seiner kürzlich veröffentlichten Strategie 2055+ seine Klimaziele angepasst. Ein bisher angestrebtes Ziel zur Reduktion der Treibhausgasemissionen umfasst nun laut Berichten nur noch den Scope-2-Bereich, während ein früher kommuniziertes Ziel für Scope-1-Emissionen fehlt. < Back KGHM reduziert Umfang der Klimaziele in neuer Strategie KGHM hat seine Klimaziele in der neuen Strategie 2055+ angepasst. Das Ziel zur Senkung der Scope-1-Emissionen wurde gestrichen. Der Kupferproduzent KGHM steht aufgrund einer stillen Anpassung seiner langfristigen Klimaziele in der Kritik. Während das Unternehmen noch vor wenigen Monaten eine Reduktion der kombinierten Treibhausgasemissionen der Bereiche Scope 1 (direkte Emissionen) und Scope 2 (indirekte Emissionen durch eingekaufte Energie) um 30 Prozent bis zum Jahr 2030 gegenüber dem Basisjahr 2020 angestrebt hatte, ist dieser umfassende Ansatz in der aktuell publizierten Strategie 2055+ nicht mehr in der ursprünglichen Form enthalten. Was hat sich konkret an den Zielen geändert? Die neue Strategie fokussiert sich nach vorliegenden Informationen nur noch auf eine 30-prozentige Reduktion der Emissionen aus dem Bereich Scope 2. Die bisherige Zielsetzung, auch direkte Emissionen aus den eigenen Betriebsabläufen (Scope 1) signifikant zu senken, ist aus dem zentralen Dokument verschwunden. Diese Änderung wirft Fragen über das langfristige Engagement des Industriekonzerns im Bereich des betriebseigenen Klimaschutzes auf. Warum ist diese Entwicklung relevant? Für industrielle Akteure und Marktbeobachter ist die Berichterstattung über ESG-Kriterien und Klimaziele von zentraler Bedeutung. Da KGHM einer der bedeutendsten Industriekonzerne Polens ist, haben Änderungen an dessen Klimastrategie eine hohe Relevanz für die Erreichung nationaler und europäischer Klimaziele sowie für die Bewertung der Nachhaltigkeit des Unternehmens. Ob der Wegfall der Scope-1-Zielsetzung eine bewusste Abkehr von ambitionierten Dekarbonisierungsplänen darstellt oder auf eine strategische Neuausrichtung zurückzuführen ist, bleibt Gegenstand der Diskussion. Wie reagiert das Unternehmen? Aus den verfügbaren Quellen geht hervor, dass das Unternehmen bisher auf Anfragen zu den Hintergründen der Zielanpassung und zum Verbleib der Scope-1-Vorgaben nicht geantwortet hat. Weitere Einzelheiten oder offizielle Begründungen seitens der Unternehmensführung liegen zum jetzigen Zeitpunkt nicht vor. Previous Next

  • GdW-Sommertour 2026: Strategien für energetische Sanierung und nachhaltigen Wohnungsbau in Sachsen | SNN

    Im Rahmen der Sommertour 2026 besuchten Vertreter des GdW sächsische Wohnungsunternehmen, um Konzepte für modernes Bauen und Sanieren zu diskutieren. Im Fokus standen dabei die energetische Modernisierung im Bestand sowie innovative Neubauprojekte, die den Klimaschutz mit bezahlbarem Wohnraum verbinden. < Back GdW-Sommertour 2026: Strategien für energetische Sanierung und nachhaltigen Wohnungsbau in Sachsen GdW-Sommertour 2026 in Sachsen: Fokus auf energetische Sanierung, nachhaltigen Neubau und Klimaschutz in der Wohnungswirtschaft. Die diesjährige Sommertour des GdW, geführt von Präsident Axel Gedaschko, rückte in Sachsen aktuelle Herausforderungen und Lösungswege der Wohnungswirtschaft in den Mittelpunkt. Gemeinsam mit Vertretern der sächsischen Wohnungswirtschaft wurden sowohl Bestandsgebäude als auch Neubauprojekte besichtigt, um innovative Ansätze für bezahlbaren und nachhaltigen Wohnraum aufzuzeigen. Wie gelingen energetische Sanierung und nachhaltiger Neubau? In Pirna präsentierte die Städtische Wohnungsgesellschaft im laufenden Betrieb modernisierte Bestandsgebäude. Die Maßnahmen umfassen eine energetische Sanierung, Grundrissanpassungen sowie eine verbesserte Barrierefreiheit. Parallel dazu setzt die Wohnungsgenossenschaft Sächsische Schweiz bei Neubauten verstärkt auf eine Kombination aus Wärmepumpen, Photovoltaik-Anlagen und datengestützten Systemen, um die Betriebskosten für die Mieter langfristig niedrig zu halten. Welche technischen Standards setzen neue Wohnprojekte? Auch in Dresden standen zukunftsweisende Projekte im Fokus. Die kommunale Gesellschaft WiD realisierte ein Neubauvorhaben, das den KfW-55-EE-Standard erfüllt. Neben einer intelligent gesteuerten Fernwärmeversorgung und Regenwasserversickerung kommt dort eine digitale Zutrittstechnik zum Einsatz. Ein weiteres Projekt der Wohnungsgenossenschaft Glückauf Süd Dresden umfasst 49 Wohnungen, die unter anderem mit Fußbodenheizungen ausgestattet sind und eine vollständig für Elektromobilität vorbereitete Tiefgarage bieten. Warum ist ein Mentalitätswechsel in der Branche notwendig? Neben den konkreten Bauvorhaben diskutierten die Akteure mit dem BDA über das zukunftsfähige Bauen und das Konzept des Gebäudetyps E. Ein zentrales Ergebnis des Austauschs war die Notwendigkeit eines Mentalitätswechsels in der Baubranche. Angestrebt wird eine Abkehr von stetig wachsenden Anforderungen hin zu klar definierten Mindeststandards, um hochwertiges und gleichzeitig bezahlbares Wohnen langfristig zu ermöglichen. Weitere Details zu den wirtschaftlichen Auswirkungen der jeweiligen Technologiewahl oder spezifische Kostenaufstellungen gehen aus den verfügbaren Quellen nicht hervor. Previous Next

  • Energieindustrie zur stärkeren Bekämpfung von Desinformation aufgerufen | SNN

    Der scheidende australische Senator Peter Whish-Wilson appelliert an die Branche der erneuerbaren Energien, aktiver gegen fossil finanzierte Desinformation vorzugehen. Auf dem Australian Clean Energy Summit betonte er die Notwendigkeit politischer Einflussnahme und strategischer Kommunikation, um die Energiewende gegen gezielte Kampagnen zu verteidigen. < Back Energieindustrie zur stärkeren Bekämpfung von Desinformation aufgerufen Senator Peter Whish-Wilson fordert die Branche der erneuerbaren Energien auf, aktiver gegen fossil finanzierte Desinformation und politische Widerstände vorzugehen. Die Branche für erneuerbare Energien steht zunehmend vor der Herausforderung, sich gegen Desinformation zur Wehr zu setzen, die den Ausbau klimafreundlicher Technologien gezielt untergraben soll. Auf dem diesjährigen Australian Clean Energy Summit rief der scheidende Senator Peter Whish-Wilson die Akteure der Branche dazu auf, ihre politische Präsenz und Lobbyarbeit deutlich zu verstärken. Wie lässt sich Desinformation wirksam bekämpfen? Whish-Wilson betonte, dass viele klimapolitische Herausforderungen letztlich politische Entscheidungen erforderten. Die Branche müsse daher lernen, Politiker stärker in die Verantwortung zu nehmen und in den Regierungszentren aktiver zu agieren. Er kritisierte, dass die fossile Industrie in vielen Teilen der Welt bereits massiven politischen Einfluss ausübe, während Akteure der erneuerbaren Energien ihre Gestaltungsmacht oft noch nicht voll ausschöpften. Eine zentrale Empfehlung lautet zudem, dass Unternehmen strategisch in lokale Medien investieren sollten. Chris O-Keefe vom Clean Energy Council wies darauf hin, dass kommerzielle Partnerschaften mit lokalen Zeitungen oder Radiosendern dazu beitragen können, die Tonalität der Berichterstattung zu versachlichen und einer einseitig negativen Darstellung von Projekten entgegenzuwirken. Welche Rolle spielt die Finanzierung von Desinformation? Eine Untersuchung des Senats, die vor einem Jahr initiiert wurde, identifizierte unter anderem das in den USA ansässige Atlas Network als eine treibende Kraft hinter internationalen Anti-Klima-Initiativen und organisiertem Widerstand gegen Erneuerbare-Projekte. Whish-Wilson beschrieb den Prozess als „asymmetrische Informationsantwort“, da die Gegenseite über gut strukturierte Netzwerke verfüge, während die Befürworter der Energiewende oft unkoordiniert agierten. Weitere Einzelheiten zu den konkreten Strukturen hinter derartigen Kampagnen sind Gegenstand laufender Beobachtungen durch Sozialforscher und politische Gremien. Wie geht es weiter? Der Abschlussbericht der Untersuchung enthielt 21 Empfehlungen, zu denen unter anderem eine verbesserte Förderung unabhängiger Medien und die Auseinandersetzung mit algorithmischen Mechanismen gehören, die zur Verbreitung von Falschinformationen beitragen. Ob und wie die Bundesregierung diese Empfehlungen finanziell unterlegen und umsetzen wird, bleibt abzuwarten. Für die Industrie bleibt die zentrale Aufgabe, ein gemeinsames Vorgehen zu finden, um der gezielten Degradierung des Informationsumfelds entgegenzutreten. Previous Next

  • Bangladesch plant verstärkten Ausbau erneuerbarer Energien zur Verringerung der Importabhängigkeit | SNN

    Angesichts hoher Importkosten für fossile Brennstoffe setzt Bangladesch künftig verstärkt auf erneuerbare Energien. Die Regierung plant unter anderem die Förderung von Solaranlagen durch Bereitstellung von Flächen für Investoren sowie das Ziel, den Anteil erneuerbarer Energien in der Textilindustrie bis 2030 auf 30 Prozent zu steigern. < Back Bangladesch plant verstärkten Ausbau erneuerbarer Energien zur Verringerung der Importabhängigkeit Bangladesch plant verstärkten Ausbau von Solarenergie und erneuerbaren Quellen, um Importabhängigkeit bei fossilen Brennstoffen zu reduzieren. Um den Druck auf die staatlichen Finanzen zu senken und die Versorgungssicherheit zu erhöhen, richtet Bangladesch seinen Fokus stärker auf erneuerbare Energien. Wie der Minister für Energie und Bodenschätze, Iqbal Hassan Mahmood, kürzlich bekannt gab, ist der Ausbau regenerativer Quellen ein zentraler Bestandteil der nationalen Strategie, um die Abhängigkeit von teuren Importen fossiler Brennstoffe zu reduzieren. Welche Ziele verfolgt die Regierung im Bereich Solarenergie? Die Regierung plant, insbesondere die Kapazitäten für Solarenergie durch großflächige Investitionsprojekte zu steigern. Dabei soll der Staat Investoren gezielt Flächen zur Verfügung stellen, auf denen Photovoltaik-Anlagen für die Netzeinspeisung errichtet werden können. Ergänzend dazu wird an dezentralen Lösungen wie privaten Rooftop-Solar-Arrangements gearbeitet, die nach dem Vorbild von Haushaltsanschlüssen für Internet oder Kabelfernsehen organisiert werden könnten. Wie soll die Industrie in die Energiewende eingebunden werden? Ein wesentlicher Hebel ist der Industriesektor, insbesondere die für das Land bedeutende Textilbranche. Die Regierung strebt an, dass die Readymade-Garment-Industrie schrittweise auf nachhaltige Energiequellen umstellt. Als konkretes Ziel wurde die Marke von mindestens 30 Prozent Anteil erneuerbarer Energien in diesem Sektor bis zum Jahr 2030 definiert. Neben dem Ausbau der Solarenergie werden auch Potenziale für den Einsatz von Biokraftstoffen sowie der Einsatz kleiner modularer Reaktoren (SMR) geprüft. Welche strukturellen Herausforderungen bestehen weiterhin? Obwohl die Regierung Maßnahmen zur Verbesserung der Energieinfrastruktur einleitet, bestehen weiterhin infrastrukturelle Hürden, wie etwa Probleme bei der Netzstabilität. Zudem betonte der Minister die Notwendigkeit, Verteilungsprozesse effizienter zu gestalten, um Leitungsverluste zu minimieren. Dabei wurde die Privatisierung der Stromverteilung als ein möglicher Weg diskutiert, um die Effizienz zu steigern, ähnlich wie es in einigen Regionen Indiens bereits praktiziert wird. Weitere Einzelheiten zur zeitlichen Umsetzung der geplanten Netzoptimierungen gehen aus den verfügbaren Quellen nicht hervor. Previous Next

  • Solarmodulpreise stabilisieren sich: Markt zeigt ausgeglichene Versorgung | SNN

    Die Preise für Solarmodule sind im Juni und Juli weitgehend stabil geblieben, da die Verfügbarkeit auf dem Markt wieder deutlich verbessert ist. Während Standardmodule kaum Preisschwankungen aufweisen, übersteigt bei Back-Contact-Modulen die Nachfrage weiterhin das Angebot. Experten erwarten für diese Technologie jedoch einen breiteren Markteintritt in den kommenden Monaten. < Back Solarmodulpreise stabilisieren sich: Markt zeigt ausgeglichene Versorgung Die Solarmodulpreise zeigen sich stabil bei guter Verfügbarkeit. Nur bei Back-Contact-Modulen besteht eine hohe Nachfrage. Ein Ausblick auf Perowskit-Module. Die Dynamik auf dem Solarmarkt hat sich in den vergangenen Monaten spürbar beruhigt. Wie aus dem aktuellen Marktbericht von PVXchange hervorgeht, ist der Anstieg der Modulpreise zum Stillstand gekommen. Sowohl Full-Black-Module als auch preisgünstige Varianten zeigten im Juni und Juli kaum nennenswerte Preisbewegungen. Auch in anderen Leistungsklassen blieb das Preisniveau stabil, was maßgeblich auf eine wieder sehr gute Verfügbarkeit der Komponenten zurückzuführen ist. Wie entwickeln sich die Preise bei Spezialtechnologien? Obwohl die breite Marktstabilität dominiert, gibt es bei Back-Contact-Modulen (BC) weiterhin eine abweichende Tendenz. Hier übersteigt die Nachfrage nach Modulen mit Wirkungsgraden von über 24 Prozent das derzeitige Angebot, was vereinzelt zu Engpässen führen kann. Da diese BC-Technologie im Gesamtmarkt jedoch noch einen untergeordneten Anteil einnimmt, wirken sich diese Schwankungen kaum auf den Gesamtindex aus. Fachleute gehen davon aus, dass diese Modulklasse in Kürze ihre Nische verlassen wird, da zahlreiche asiatische Hersteller die Einführung neuer Produkte für den europäischen Markt vorbereiten. Welche Rolle spielen neue Technologien wie Perowskit? Neben den etablierten Technologien steht die Forschung an Tandemmodulen mit Perowskit-Zellen im Fokus. Erste Pilotkunden werden bereits mit entsprechenden Modulen aus der Fertigung in Brandenburg an der Havel beliefert, wobei Wirkungsgrade von knapp über 25 Prozent unter strengen Testbedingungen im Feld überwacht werden. Trotz hoher theoretischer Wirkungsgrade von über 30 Prozent bleibt die Langzeitstabilität der Perowskit-Schichten die zentrale Herausforderung. Weitere Forschungsarbeiten sind notwendig, um die unter bestimmten klimatischen Bedingungen auftretende Degradation zu beherrschen. Mit einer breiten Verfügbarkeit von Massenmodulen auf Perowskit-Basis wird nach aktuellem Kenntnisstand frühestens für den Zeitraum Ende 2027 bis Anfang 2028 gerechnet. Previous Next

  • K48 Studios in Berlin-Mitte: Umnutzung bestehender Strukturen zur Steigerung der Ressourceneffizienz | SNN

    Homaris hat in Berlin-Mitte das Projekt K48 Studios realisiert, bei dem ein Bestandsgebäude in Serviced Apartments umgewandelt wurde. Das Vorhaben setzt einen Fokus auf Energie- und Ressourceneffizienz, um den Anforderungen moderner LEED-Zertifizierungen gerecht zu werden. Der Ansatz zeigt die Bedeutung von Umnutzungskonzepten gegenüber Neubauten im urbanen Raum. < Back K48 Studios in Berlin-Mitte: Umnutzung bestehender Strukturen zur Steigerung der Ressourceneffizienz Homaris eröffnet K48 Studios in Berlin-Mitte durch Umnutzung statt Neubau mit Fokus auf Energie- und Ressourceneffizienz. Das Unternehmen Homaris hat in Berlin-Mitte die sogenannten K48 Studios eröffnet. Bei diesem Projekt wurde auf das Prinzip der Umnutzung anstelle eines Neubaus gesetzt, um vorhandene Bausubstanz nachhaltig in Serviced Apartments zu transformieren. Dieser Ansatz rückt die langfristige Energie- und Ressourceneffizienz in den Mittelpunkt, die über den regulären Vermietungsbetrieb hinausgeht. Warum ist das Projekt für die Energieeffizienz relevant? Die Realisierung der K48 Studios orientiert sich an Vorgaben, wie sie für eine LEED-Zertifizierung (Leadership in Energy and Environmental Design) typisch sind. Der Fokus auf Umnutzung anstatt Abriss und Neubau schont Ressourcen, da bestehende Materialien und Strukturen erhalten bleiben. Dies trägt zur Reduktion des ökologischen Fußabdrucks bei, da die bei Neubauten übliche graue Energie weitgehend vermieden wird. Für Betreiber im Bereich Serviced Apartments ist die Einhaltung solcher Standards zunehmend ein entscheidender Faktor, um die Betriebseffizienz zu steigern und Nachhaltigkeitsziele zu erreichen. Welche Bedeutung hat dieser Ansatz für die Branche? Der Trend zur Revitalisierung bestehender Immobilien gewinnt in dicht bebauten Metropolen wie Berlin an Bedeutung. Er ermöglicht es, Anforderungen an moderne Energieeffizienz mit dem Erhalt gewachsener Stadtstrukturen zu verbinden. Die Entscheidung von Homaris verdeutlicht, dass Nachhaltigkeitskriterien bei Immobilienentwicklungen bereits in der Planungsphase einen hohen Stellenwert einnehmen müssen. Die konkreten energetischen Kennwerte oder technischen Details der verbauten Systeme gehen aus den vorliegenden Angaben nicht hervor. Weitere Einzelheiten zu den investierten Summen oder spezifischen Einsparpotenzialen der technischen Gebäudeausrüstung sind nicht öffentlich bekannt. Wie geht es weiter? Die Inbetriebnahme der K48 Studios unterstreicht das wachsende Interesse an ressourcenschonenden Umnutzungskonzepten. Ob dieses Modell als Standard für künftige Projekte des Betreibers dient, bleibt abzuwarten. Es zeigt jedoch, dass bei der Umnutzung von Immobilien Energieeffizienz und Nachhaltigkeit zunehmend als integraler Bestandteil des Geschäftsmodells betrachtet werden. Previous Next

  • EDP behauptet sich in einem volatilen Versorgermarkt | SNN

    Der Energieversorger EDP verfolgt trotz herausfordernder Zins- und Regulierungsbedingungen einen stabilen Wachstumskurs. Das Unternehmen profitiert dabei von der Rolle der Stromversorgung als essenzielle Infrastruktur und einer strategischen Transformation. Höhere Großhandelspreise für Strom unterstützen zudem die Margen der bestehenden Kapazitäten. < Back EDP behauptet sich in einem volatilen Versorgermarkt Energieversorger EDP setzt trotz Zinsrisiken und Regulierungsdruck auf einen stabilen Wachstumskurs und profitiert von moderner Transformation. Der Energiekonzern EDP zeigt sich angesichts komplexer wirtschaftlicher Rahmenbedingungen widerstandsfähig. Während der Versorgermarkt durch Zinsveränderungen und neue regulatorische Vorgaben unter Druck steht, setzt das Unternehmen auf eine defensive Strategie, die konsequent mit einer Transformation des Portfolios einhergeht. Wie stellt sich die aktuelle Marktsituation dar? Die Energiebranche befindet sich im Umbruch, wobei die Stromversorgung als unverzichtbare Grundversorgung eine zentrale Rolle einnimmt. EDP profitiert in diesem Umfeld von einer stabilen operativen Basis. Die gegenwärtige Preisgestaltung an den Großhandelsmärkten wirkt sich positiv auf die Rentabilität bestehender Erzeugungskapazitäten aus, was dem Unternehmen einen gewissen finanziellen Puffer verschafft. Worauf liegt der Fokus bei der Transformation? Der eingeschlagene Wachstumskurs basiert auf der Kombination aus defensiver Stabilität und einer kontinuierlichen Neuausrichtung. Während das Unternehmen durch die Transformation auf die langfristigen Herausforderungen der Energiewende antwortet, bleibt die ökonomische Sicherheit der Versorgungsaufgabe im Zentrum der Geschäftsaktivitäten. Inwieweit sich die Zinspolitik und regulatorische Eingriffe in den kommenden Quartalen konkret auf die Investitionsplanung auswirken, bleibt Gegenstand fortlaufender Marktbewertungen. Previous Next

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