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- Bundesregierung plant Einführung eines Kapazitätsmarkts zur Stärkung der Versorgungssicherheit | SNN
Mit dem Entwurf des neuen Strom-Versorgungssicherheits- und Kapazitätengesetzes (StromVKG) plant die Bundesregierung die Einführung eines Kapazitätsmarkts. Ziel ist es, Investitionen in flexible Kraftwerkskapazitäten zu fördern, um auch bei schwankender Erzeugung aus Erneuerbaren Energien eine stabile Versorgung zu gewährleisten. Bereits 2026 soll die erste Ausschreibungsrunde für insgesamt 11 Gigawatt neuer Kapazitäten starten. < Back Bundesregierung plant Einführung eines Kapazitätsmarkts zur Stärkung der Versorgungssicherheit Die Bundesregierung plant ein neues Kapazitätsmarkt-Gesetz. Ziel ist die Sicherung der Stromversorgung durch 11 GW neue Kapazitäten ab 2026. Die Bundesregierung treibt mit dem Entwurf eines Strom-Versorgungssicherheits- und Kapazitätengesetzes (StromVKG) den Umbau des deutschen Stromsystems voran. Angesichts des weiter steigenden Anteils erneuerbarer Energien an der Stromerzeugung soll ein Kapazitätsmarkt geschaffen werden, der die Versorgungssicherheit langfristig absichert. Durch gezielte Anreize soll der Bau von flexiblen Kraftwerkskapazitäten gefördert werden, die einspringen, wenn Wind- und Solarenergie nicht ausreichend Strom liefern. Was ist für den Kapazitätsmarkt geplant? Im Zentrum des geplanten Kapazitätsmarkts steht eine neue Form der Vergütung für Kraftwerksbetreiber. Künftig erhalten diese nicht mehr allein Zahlungen für den tatsächlich erzeugten und eingespeisten Strom. Stattdessen wird auch die reine Bereitstellung von gesicherter Leistung finanziell honoriert. Dieser Ansatz soll Investitionen in neue Kraftwerkskapazitäten wirtschaftlich attraktiver machen, die für das System essenziell sind, um Schwankungen in der Stromproduktion auszugleichen. Welche Zahlen und Zeiträume sind entscheidend? Die Bundesregierung hat einen ambitionierten Zeitplan für den Kapazitätsausbau vorgelegt. Bereits im Jahr 2026 soll die erste Ausschreibungsrunde für eine Kapazität von insgesamt 11 Gigawatt neuer Kraftwerksleistung starten. Für die darauffolgenden Jahre 2027 und 2029 sind bereits weitere Ausschreibungen vorgesehen. Ein zentrales Kriterium für die Förderfähigkeit der Anlagen ist deren Klimaneutralität: Die geförderten Kraftwerke müssen so ausgelegt sein, dass sie spätestens ab dem Jahr 2045 klimaneutral betrieben werden können. Welche Bedeutung hat das Vorhaben für Marktteilnehmer? Für Unternehmen stellt das geplante Gesetz einen wichtigen Rahmen dar, um langfristig von einer stabilen Stromversorgung zu profitieren. Gleichzeitig eröffnet der Kapazitätsmarkt Betreibern von gesicherten Erzeugungskapazitäten neue wirtschaftliche Perspektiven. Da das Vorhaben maßgeblich die Struktur der künftigen Strommärkte beeinflusst, bleibt die weitere Ausgestaltung des Gesetzes für Marktteilnehmer von hoher Relevanz. Previous Next
- Solarausschreibungen 2025: Überzeichnung und steigende Zuschlagswerte | SNN
Im Jahr 2025 wurden in Deutschland insgesamt 7.251 Megawatt für Photovoltaik-Freiflächenanlagen bezuschlagt. Trotz des starken Wettbewerbs stiegen die durchschnittlichen Zuschlagswerte leicht an, unter anderem aufgrund höherer Netzanschlusskosten. Besondere Solaranlagen wie Agri- und Floating-PV verzeichneten dabei ein signifikantes Wachstum. < Back Solarausschreibungen 2025: Überzeichnung und steigende Zuschlagswerte Analyse der Solarausschreibungen 2025: 7.251 MW bezuschlagt, steigende Kosten durch Netzanschlüsse und wachsender Anteil von Agri-PV und besonderen Solaranlagen. Die Ausschreibungen für Photovoltaik-Freiflächenanlagen in Deutschland waren im Jahr 2025 intensiv umkämpft. Trotz einer kontinuierlichen Überzeichnung aller drei Ausschreibungsrunden im ersten Segment stiegen die durchschnittlichen Zuschlagswerte im Jahresverlauf von 4,66 auf 5,00 Cent pro Kilowattstunde an, wie aus einer aktuellen Analyse der Fachagentur Wind und Solar hervorgeht. Warum stiegen die Zuschlagswerte trotz des hohen Wettbewerbs? Der Anstieg der Zuschlagswerte ist laut Andreas Wade von der Fachagentur Wind und Solar vor allem auf veränderte Rahmenbedingungen zurückzuführen. Während in der Vergangenheit sinkende Systemkosten zu fallenden Gebotswerten führten, belasten heute zunehmend Faktoren wie gestiegene Netzanschlusskosten das Preisniveau. Zusätzlich beeinflussen Unsicherheiten bezüglich künftiger rechtlicher Anpassungen im Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) sowie im Netzpaket die Kalkulationen der Projektierer, was zu höheren Risikoaufschlägen führt. Welche Anlagentypen und Regionen sind besonders stark vertreten? Bei den bezuschlagten Projekten dominierten Anlagen im mittleren Leistungsbereich zwischen zwei und zehn Megawatt, wobei auch Projekte im Bereich von zehn bis 20 Megawatt an Bedeutung gewannen. Den größten Flächenanteil stellten Randstreifen entlang von Verkehrswegen sowie landwirtschaftliche Flächen in benachteiligten Gebieten. Besonders hervorzuheben ist der Zuwachs bei speziellen Solaranlagen, etwa Agri-, Moor- oder Floating-Photovoltaik, deren bezuschlagte Leistung von 145 Megawatt im Jahr 2023 auf 513 Megawatt im Jahr 2025 stieg. Regional bleibt Bayern mit einem Anteil von über 30 Prozent das volumenstärkste Bundesland, gefolgt von Brandenburg, Niedersachsen und Rheinland-Pfalz. Wie schätzen Experten den weiteren Ausbaubedarf ein? Die installierte Solarleistung in Deutschland erreichte zum Jahresende 2025 einen Stand von 117,8 Gigawatt. Um das politisch gesteckte Ziel von 215 Gigawatt bis 2030 zu erreichen, ist nach Einschätzung der Fachagentur ein jährlicher Zubau von 18 bis 20 Gigawatt erforderlich. Experten betonen, dass ein bloßer Wettbewerb in Ausschreibungen für dieses Wachstum nicht ausreicht. Vielmehr seien stabile Rahmenbedingungen, insbesondere bei der Planung und Umsetzung des Netzanschlusses, entscheidend für den weiteren Erfolg der solaren Energiewende. Weitere Einzelheiten zur Marktentwicklung können der vollständigen Analyse entnommen werden. Previous Next
- Solarmodulpreise stabilisieren sich: Markt zeigt kaum Bewegung | SNN
Die Preise für Solarmodule zeigten sich in den Monaten Juni und Juli weitgehend stabil. Während die Verfügbarkeit der Komponenten aktuell sehr gut ist, zeichnet sich bei leistungsstarken Back-Contact-Modulen eine steigende Nachfrage ab. Neue Technologien wie Perowskit-Tandemmodule befinden sich derzeit in der Erprobungsphase. < Back Solarmodulpreise stabilisieren sich: Markt zeigt kaum Bewegung Die Solarmodulpreise sind stabil, die Verfügbarkeit ist gut. Back-Contact-Module gewinnen an Bedeutung, Perowskit-Technologie ist in der Pilotphase. Die Preise für Solarmodule haben sich nach einem vorangegangenen Anstieg in den Monaten Juni und Juli stabilisiert. Laut der aktuellen Analyse von PVXchange gibt es bei den Modulpreisen derzeit kaum wahrnehmbare Schwankungen. Dies betrifft sowohl Standard-Module als auch Full-Black-Varianten. Die Marktversorgung mit Solarkomponenten hat sich in diesem Zeitraum deutlich entspannt und ist wieder auf einem hohen Niveau. Welche technologischen Entwicklungen prägen den Markt? Im aktuellen Marktumfeld gewinnt die Back-Contact-Technologie (BC) zunehmend an Bedeutung. Diese Module, die durch hohe Wirkungsgrade und eine ansprechende Optik überzeugen, treffen auf eine hohe Nachfrage, insbesondere im privaten Sektor. Obwohl die Produktion derzeit noch auf wenige große Hersteller aus China konzentriert ist, planen zahlreiche Produzenten die Einführung neuer Serienprodukte für den europäischen Markt. Die Rückkontakt-Technologie steht damit vor dem Sprung aus der Nische in die breite Verfügbarkeit. Wie steht es um die Perowskit-Technologie? Neben den etablierten Technologien fokussiert sich die Forschung verstärkt auf Perowskit-Tandemmodule. Diese Zellen weisen zwar vielversprechende Wirkungsgrade von über 25 Prozent auf, stehen jedoch vor Herausforderungen hinsichtlich der Langzeitstabilität unter klimatischen Bedingungen. Erste Pilotprojekte werden derzeit bereits im Feld erprobt, beispielsweise durch den Hersteller Oxford PV in Brandenburg an der Havel. Eine breite Markteinführung von Perowskit-Massenmodulen wird laut aktuellen Einschätzungen frühestens für den Zeitraum Ende 2027 bis Anfang 2028 erwartet. Weitere Einzelheiten zu den spezifischen Preisindizes sowie die genauen Hintergründe der technologischen Umstellungen in den Produktionswerken gehen aus den verfügbaren Quellen nicht hervor. Previous Next
- PV-Zubau im ersten Halbjahr 2026: Verschiebung zu Großanlagen bietet Chancen für Unternehmen | SNN
Im ersten Halbjahr 2026 erreichte der Photovoltaik-Zubau in Deutschland rund 7,4 Gigawatt, getragen maßgeblich von Großanlagen. Während das Gewerbesegment bei Anlagen bis 750 Kilowatt einen Rückgang verzeichnete, ergeben sich daraus für Unternehmen strategische Zeitfenster vor dem bevorstehenden EEG-Systemwechsel. < Back PV-Zubau im ersten Halbjahr 2026: Verschiebung zu Großanlagen bietet Chancen für Unternehmen PV-Zubau erreicht H1 2026 7,4 GW. Während Großanlagen wachsen, schwächelt das Gewerbesegment. Unternehmen profitieren nun von günstigen Bedingungen. Der deutsche Photovoltaik-Markt verzeichnete im ersten Halbjahr 2026 einen Netto-Zubau von rund 7.394 Megawatt, was einem Wachstum von knapp neun Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum entspricht. Trotz dieser insgesamt positiven Bilanz, die primär auf Sondereffekte wie Vorzieheffekte vor geplanten Förderkürzungen zurückzuführen ist, zeigt sich eine deutliche Verschiebung in der Marktstruktur: Großflächige Freiflächenanlagen dominieren das Wachstum, während der Zubau bei Dachanlagen im Gewerbesegment bis 750 Kilowatt unter Druck gerät. Wie verteilt sich der aktuelle Zubau? Die aktuelle Auswertung der Bundesnetzagentur verdeutlicht das Ungleichgewicht: Während etwa 1.002 neue Freiflächenanlagen rund 4.010 Megawatt zur Gesamtleistung beisteuerten, kamen die rund 185.000 neu installierten Dachanlagen lediglich auf 3.186 Megawatt. Besonders in den Segmenten zwischen 30 und 750 Kilowatt registrierte der Dienstleister EWS einen Rückgang der Neuregistrierungen um 18 Prozent im Vergleich zum ersten Halbjahr 2025. Diese Entwicklung betrifft insbesondere typische gewerbliche Dachflächen. Warum stellt das aktuelle Marktumfeld eine Chance für Gewerbebetriebe dar? Experten sehen in der derzeitigen Zurückhaltung im Gewerbesegment ein strategisches Zeitfenster für Unternehmen. Anlagen, die den Strom primär für den Eigenverbrauch produzieren, sind von der beschlossenen EEG-Novelle weniger stark betroffen als reine Volleinspeiser. Zudem ermöglicht der geringe aktuelle Wettbewerb bei PV-Dach-Ausschreibungen attraktive Zuschlagbedingungen für Firmendächer. In Verbindung mit Gewerbespeichern können Betriebe zudem negative Strompreise und Lastspitzen effizienter bewirtschaften. Worauf sollten Entscheider jetzt achten? Vor dem für 2027 angekündigten Systemwechsel und den damit verbundenen, potenziell raueren Rahmenbedingungen empfiehlt es sich, die Wirtschaftlichkeit und den Netzanschluss für geplante Anlagen auf Gewerbe- oder kommunalen Flächen zeitnah prüfen zu lassen. Eine unabhängige Energieberatung kann dabei unterstützen, die Auslegung optimal auf den Eigenbedarf abzustimmen. Zudem lässt sich durch langfristige Lieferverträge, sogenannte Power Purchase Agreements (PPAs), zusätzliche Planungssicherheit für Solarenergieprojekte gewinnen. Previous Next
- GE Aerospace erfolgreich mit hybridelektrischem Testflug in großer Reiseflughöhe | SNN
GE Aerospace hat in Zusammenarbeit mit der NASA, BETA Technologies und Boeing erstmals einen hybridelektrischen Flug in einer regulären Reiseflughöhe von 30.000 Fuß durchgeführt. Der Test mit einer umgebauten Saab 340B demonstrierte die Praxisbereitschaft von Hybridantrieben zur Senkung des Treibstoffverbrauchs um über 20 Prozent. Die Ergebnisse fließen direkt in das CFM RISE-Programm zur Entwicklung emissionsärmerer Triebwerkstechnologien ein. < Back GE Aerospace erfolgreich mit hybridelektrischem Testflug in großer Reiseflughöhe GE Aerospace absolviert mit Partnern wie NASA und Boeing erfolgreichen Hybrid-Testflug in 30.000 Fuß Höhe zur Reduktion von Emissionen in der Luftfahrt. Die Luftfahrtindustrie hat einen wichtigen Schritt in Richtung einer effizienteren und emissionsärmeren Mobilität vollzogen. Ein Konsortium aus GE Aerospace, der NASA, BETA Technologies und Boeing konnte erstmals einen hybridelektrischen Testflug in einer Reiseflughöhe von 30.000 Fuß (ca. 9.144 Meter) erfolgreich absolvieren. Dieses Vorhaben unterstreicht die technologische Machbarkeit von hybridelektrischen Systemen für Passagierflugzeuge auf Kurz- und Mittelstrecken. Was wurde bei diesem Test konkret untersucht? Als fliegendes Testlabor diente eine umgebaute Saab 340B, die auf der rechten Seite mit einem hybridelektrischen Antriebssystem in einer modifizierten Triebwerksgondel ausgestattet wurde. Das System kombinierte eine CT7-Gasturbine von GE Aerospace mit modernen elektrischen Komponenten, darunter Motor-Generatoren, Wechselrichter und ein Batteriesystem von BAE Systems. Während des Testprogramms, bei dem auch eine Atlantiküberquerung im Hybridbetrieb erfolgte, wurden einzelne Flüge von über zwei Stunden Dauer im aktiven Hybridmodus dokumentiert. Dabei diente der E-Motor dazu, den Propeller in bestimmten Flugphasen zu unterstützen und gleichzeitig die Batterien aufzuladen. Welche Bedeutung hat diese Entwicklung für die Luftfahrt? Die gewonnenen Daten aus diesem Flugversuch sind ein zentraler Bestandteil des CFM RISE-Programms, an dem GE Aerospace gemeinsam mit Safran Aircraft Engines arbeitet. Ziel ist es, den Kerosinverbrauch und die CO2-Emissionen zukünftiger kommerzieller Triebwerke im Vergleich zu aktuellen Modellen um mehr als 20 Prozent zu reduzieren. Die Forscher sahen sich dabei mit spezifischen Herausforderungen konfrontiert, da die dünne Luft in großen Höhen eine effiziente Kühlung der Leistungselektronik erschwert. Dass die eingesetzten Bauteile seriennahen Standards entsprachen, gilt laut den beteiligten Partnern als entscheidender Beweis für die zukünftige industrielle Einsatzfähigkeit der Technologie. Weitere Einzelheiten zur zeitlichen Planung der Serienreife gehen aus den verfügbaren Quellen nicht hervor. Previous Next
- Energieversorger A2A: Fokus auf Stromnetz und Fernwärme stützt Geschäftsmodell | SNN
Das italienische Energieunternehmen A2A profitiert von seiner breiten Aufstellung in den Bereichen Strom- und Gasversorgung, Fernwärme sowie Abfallwirtschaft. Insbesondere der Ausbau der Netzinfrastruktur bildet dabei ein stabiles Fundament für planbare Erlöse und operative Effizienz. < Back Energieversorger A2A: Fokus auf Stromnetz und Fernwärme stützt Geschäftsmodell A2A setzt auf eine Kombination aus Netzausbau, Fernwärme und Energieversorgung, um operative Stabilität und planbare Erlöse für das Unternehmen zu sichern. Der italienische Energieversorger A2A stützt seine aktuelle Marktbewertung auf die Kombination aus grundlegender Energieversorgung und kritischer Infrastruktur. Durch die Bündelung verschiedener Geschäftsfelder in einem Wertpapier gelingt es dem Konzern, operative Skaleneffekte zu nutzen und gleichzeitig planbare Einnahmen zu generieren. Was sind die tragenden Säulen des Versorgers? Die strategische Ausrichtung von A2A konzentriert sich auf eine integrierte Infrastruktur. Dies umfasst neben der klassischen Strom- und Gasversorgung auch den Ausbau und Betrieb von Fernwärmenetzen sowie Aktivitäten in der Abfallwirtschaft. Diese diversifizierte Struktur ermöglicht es dem Unternehmen, auch in volatilen Marktphasen eine gewisse Stabilität beizubehalten. Warum ist die Netzinfrastruktur für A2A von Bedeutung? Der gezielte Ausbau und die Modernisierung der Stromnetze stellen eine zentrale Voraussetzung für die Energiewende und die Versorgungssicherheit dar. Für A2A fungieren diese Netze als Ankerpunkt des Geschäftsmodells. Sie garantieren nicht nur eine kontinuierliche Energieverteilung, sondern schaffen durch langfristige regulatorische Rahmenbedingungen auch eine hohe Planungssicherheit für den Versorger. Derartige Infrastrukturprojekte sind essenziell, um die Kapazitäten für die Einspeisung erneuerbarer Energien zu erweitern und die Effizienz des Gesamtsystems zu steigern. Welche weiteren Faktoren beeinflussen die Bewertung? Neben der technischen Infrastruktur spielen operative Synergien eine wichtige Rolle. Die Verknüpfung von Energieversorgung und Abfallwirtschaft erlaubt dem Konzern effizientere Abläufe, die sich positiv auf die wirtschaftliche Leistungsfähigkeit auswirken können. Weitere Einzelheiten zur spezifischen Gewichtung der einzelnen Geschäftsbereiche in der aktuellen Bilanzierung gehen aus den verfügbaren Quellen nicht hervor. Previous Next
- USA verhängen Importverbot für chinesische Wechselrichter und Roboter | SNN
Die US-Kommunikationsbehörde FCC hat mit sofortiger Wirkung ein Importverbot für vernetzte Wechselrichter sowie humanoide und vierbeinige Roboter aus China erlassen. Ziel der Maßnahme ist es, die nationale Infrastruktur vor potenziellen Sicherheitsrisiken wie Cyberangriffen und Spionage zu schützen. Betroffen sind führende Hersteller wie Sungrow und Huawei. < Back USA verhängen Importverbot für chinesische Wechselrichter und Roboter Die USA verhängen ein sofortiges Importverbot für chinesische Wechselrichter und Roboter, um die nationale Infrastruktur vor Cyberspionage zu schützen. Die US-Regierung verschärft ihren technologischen Kurs gegenüber China mit unmittelbaren Auswirkungen auf die Energiebranche. Die Kommunikationsaufsichtsbehörde FCC hat ein Importverbot für vernetzte Wechselrichter sowie für humanoide und vierbeinige Roboter aus chinesischer Produktion verhängt, das mit sofortiger Wirkung in Kraft getreten ist. Diese Maßnahme zielt darauf ab, die nationale Infrastruktur für Künstliche Intelligenz und die Energieversorgung vor Sicherheitsbedrohungen wie Datendiebstahl und Cyberangriffen zu bewahren. Was ist von der Entscheidung konkret betroffen? Das Verbot erstreckt sich auf sämtliche Modellreihen, die bisher noch nicht für den US-Markt zugelassen waren. Besonders in der Energiebranche steht die Maßnahme im Fokus, da Wechselrichter eine zentrale Rolle bei der Anbindung erneuerbarer Energien und großer Rechenzentren an das Stromnetz einnehmen. Führende Marktteilnehmer wie die Unternehmen Sungrow Power Supply und Huawei sind von dieser Anordnung direkt betroffen. Experten ordnen diese Technologie als kritisch für die Netzstabilität ein. Warum wird das Importverbot umgesetzt? Washington begründet den Schritt mit der Notwendigkeit, strategische Abhängigkeiten von China zu reduzieren und die nationale Sicherheit zu stärken. US-Sicherheitsexperten warnen vor der Gefahr, dass vernetzte Komponenten wie Wechselrichter als Einfallstor für Hackerangriffe auf das amerikanische Stromnetz dienen könnten. Als Referenz für die Bedrohungslage wird die Spionagekampagne Volt Typhoon angeführt, bei der staatlich gestützte Akteure in kritische Infrastrukturen eingedrungen waren. Wie geht es mit den Lieferketten weiter? Die Auswirkungen auf bestehende Lieferketten sind Gegenstand laufender Diskussionen. Aus Verhandlungskreisen wurde bekannt, dass die FCC plant, nicht-chinesische Zulieferer von den neuen Beschränkungen auszunehmen, um die Belastung für westliche Hersteller zu minimieren. Weitere Details zur genauen Umsetzung und den betroffenen spezifischen Modellgruppen sind derzeit noch nicht vollständig geklärt. Previous Next
- Enpal schließt Standort in Hamburg | SNN
Das Solarunternehmen Enpal schließt seinen Standort in Hamburg. Von der Maßnahme sind rund 85 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter betroffen, die vorwiegend im Vertrieb von PV-Anlagen und Wärmepumpen tätig waren. < Back Enpal schließt Standort in Hamburg Enpal schließt seinen Standort in Hamburg. Rund 85 Mitarbeiter im Bereich der Vermittlung von PV-Anlagen und Wärmepumpen sind von der Maßnahme betroffen. Der Solar-Anbieter Enpal vollzieht eine Anpassung seiner Unternehmensstruktur und schließt den Standort in Hamburg. Durch diese Entscheidung sind etwa 85 Beschäftigte betroffen, die an diesem Standort tätig waren. Welche Bereiche sind von der Schließung betroffen? Die personellen Auswirkungen betreffen schwerpunktmäßig Teams, die für die Vermittlung von Photovoltaik-Anlagen und Wärmepumpen zuständig waren. Andere Abteilungen, wie etwa technische Bereiche, sind nach vorliegenden Informationen nicht in diesem Maße von der aktuellen Maßnahme erfasst. Die betroffenen Vermittler bildeten einen wesentlichen Teil der Hamburger Niederlassung. In welchem Kontext findet dieser Schritt statt? Die Standortschließung erfolgt in einer Phase, in der sich das Marktumfeld für Unternehmen in der Erneuerbare-Energien-Branche verändert. Solche strategischen Entscheidungen werden häufig getroffen, um auf geänderte Marktbedingungen zu reagieren oder interne Prozesse effizienter zu gestalten. Weitere Einzelheiten zur strategischen Neuausrichtung von Enpal und zu den genauen Hintergründen der Entscheidung gehen aus den verfügbaren Quellen nicht hervor. Wie sieht die weitere Entwicklung aus? Ob im Zuge der Standortschließung weitere personelle Veränderungen oder Standortanpassungen bei Enpal geplant sind, lässt sich derzeit nicht bestätigen. Informationen zu möglichen Angeboten für die betroffenen Mitarbeiter oder zu einer Verlagerung von Tätigkeiten an andere Standorte wurden nicht kommuniziert. Die konkrete Auswirkung auf die langfristige Marktpräsenz des Unternehmens bleibt abzuwarten. Previous Next
- Haar erweitert Fernwärmenetz durch Baumaßnahmen an der B304 | SNN
Ab dem 3. August 2026 beginnt in Haar die Verlegung einer neuen Fernwärmeleitung im Kreuzungsbereich der Bahnhofstraße, Wasserburger Straße und Waldluststraße. Die Baumaßnahmen erfolgen in drei Phasen und dauern voraussichtlich bis Mitte September. Ziel der frühzeitigen Leitungsverlegung ist die Koordinierung mit einer anschließenden Fahrbahnsanierung der B304. < Back Haar erweitert Fernwärmenetz durch Baumaßnahmen an der B304 In Haar beginnt am 3. August der Bau einer neuen Fernwärmeleitung unter der B304. Die Maßnahme wird mit einer anschließenden Straßensanierung koordiniert. In der Gemeinde Haar starten Anfang August 2026 umfangreiche Tiefbauarbeiten zur Erweiterung des lokalen Fernwärmenetzes. Betroffen ist der Bereich der Kreuzung Bahnhofstraße, Wasserburger Straße und Waldluststraße. Die Bauarbeiten, die am Montag, den 3. August, beginnen, sind eine notwendige Voraussetzung für die künftige Energieversorgung in diesem Bereich und werden mit einer geplanten Straßensanierung abgestimmt, um Verkehrsbeeinträchtigungen effizient zu bündeln. Warum wird die Fernwärmeleitung jetzt verlegt? Die Entscheidung, die Leitungsverlegung zeitnah durchzuführen, ist strategisch begründet. Direkt nach Abschluss der Fernwärmearbeiten plant das Staatliche Bauamt Freising eine grundlegende Sanierung der B304 im Abschnitt zwischen der Münchner Stadtgrenze und der Bundesstraße 471. Durch die vorzeitige Öffnung des Straßenraums für die Fernwärmeleitung wird vermieden, dass die Straße in kurzem Abstand mehrfach für unterschiedliche Baumaßnahmen aufgebrochen werden muss, was die Gesamtbelastung für das Verkehrsnetz reduzieren soll. Welche Auswirkungen haben die Arbeiten auf den Verkehr? Die Baumaßnahmen sind in drei Abschnitte unterteilt, die jeweils etwa zwei Wochen in Anspruch nehmen. Je nach Bauphase ergeben sich unterschiedliche verkehrliche Einschränkungen: Während der ersten Phase ist die Durchfahrt lediglich in Richtung Norden möglich. In den beiden nachfolgenden Bauphasen wird eine Querung der Kreuzung für den motorisierten Individualverkehr vollständig unterbunden. Auch der öffentliche Personennahverkehr ist betroffen; die entsprechenden Buslinien werden in Abstimmung mit dem Münchner Verkehrs- und Tarifverbund (MVV) umgeleitet. Zudem wird ab Mitte August ein absolutes Halteverbot auf der Nordseite der St.-Konrad-Straße eingerichtet, um den Buslinien die Durchfahrt zu ermöglichen. Wie geht es nach dem Abschluss der Fernwärmearbeiten weiter? Nach der voraussichtlichen Fertigstellung der Fernwärmearbeiten am 14. September beginnt unmittelbar die Straßensanierung durch das Staatliche Bauamt Freising. Diese Arbeiten sollen bis zum 18. November 2026 andauern und erfordern abschnittsweise Vollsperrungen. Während dieser Zeit wird der Verkehr in Richtung München großräumig über die B471 umgeleitet, während der Verkehr in Richtung der Autobahn A99 an den jeweiligen Baustellen vorbeigeführt wird. Previous Next
- Leasing im Handwerk: Wichtige Finanzierungsoption für nachhaltige Investitionen | SNN
Der Leasing-Report 2026 zeigt, dass Leasing bei nachhaltigen Investitionen im deutschen Handwerk nach Bankkrediten und Förderprogrammen bereits die drittwichtigste externe Finanzierungsform ist. Insbesondere bei Betrieben mit mehr als zehn Mitarbeitern nutzen bis zu 30 Prozent diese Option. Der Bundesverband Deutscher Leasing-Unternehmen fordert eine stärkere Berücksichtigung von Leasing in staatlichen Förderprogrammen. < Back Leasing im Handwerk: Wichtige Finanzierungsoption für nachhaltige Investitionen Der Leasing-Report 2026 zeigt die wachsende Bedeutung von Leasing für nachhaltige Investitionen im Handwerk und fordert bessere staatliche Rahmenbedingungen. Der aktuelle Leasing-Report 2026 des Bundesverbands Deutscher Leasing-Unternehmen (BDL) unterstreicht die wachsende Bedeutung von Leasing für die Investitionskraft des deutschen Handwerks. Angesichts von Fachkräftemangel und steigenden Energiekosten bietet Leasing eine Möglichkeit, notwendige Modernisierungen in Photovoltaikanlagen, Batteriespeicher, Ladeinfrastruktur oder moderne Maschinen zu finanzieren, ohne die Liquidität durch hohe Anfangsinvestitionen zu belasten. Für die Energiewende im Mittelstand stellt dies einen bedeutenden Hebel dar. Wie verbreitet ist Leasing im Handwerk? Laut einer ZDH-Sonderumfrage aus dem Jahr 2025 nutzen 18 Prozent der Handwerksbetriebe Leasing für nachhaltige und ressourcenschonende Investitionen. Bei größeren Betrieben mit mehr als zehn Beschäftigten steigt dieser Anteil auf bis zu 30 Prozent. Die Mehrheit der Unternehmen greift jedoch nach wie vor primär auf Eigenmittel zurück, was angesichts knapper Spielräume für operative Ausgaben wie Personal und Material langfristig einschränkend wirken kann. Warum ist die Kombination mit Förderprogrammen zentral? Obwohl Leasing als Finanzierungsform flexibel ist, wird es in der aktuellen Förderlandschaft nicht durchgehend anerkannt. Einige Bundesländer wie Nordrhein-Westfalen, Berlin, Baden-Württemberg, Thüringen und Bayern berücksichtigen Leasing in ausgewählten Investitions- oder Mobilitätsprogrammen bereits als gleichwertig. Der BDL setzt sich dafür ein, dass die Förderpolitik generell technologieoffen gestaltet wird, um den Zugang zu Innovationen wie erneuerbaren Energien oder E-Mobilität im Handwerk zu erleichtern. Welche Vorteile ergeben sich für die Betriebe? Neben der Schonung der Liquidität bieten Leasing-Gesellschaften häufig ergänzende Dienstleistungen an, etwa Wartung oder Instandhaltung, was besonders für kleine Betriebe ohne eigene Investitionsabteilungen administrative Entlastung bedeutet. Durch das spezifische Objekt-Know-how der Leasing-Anbieter können zudem Investitionen in Technologien mit kurzen Innovationszyklen besser kalkuliert werden. Weitere Details zur politischen Strategie sowie konkrete Fallbeispiele für verschiedene Gewerke sind im Onlinejahresbericht 2026 des BDL verfügbar. Previous Next
- Oekostrom AG erweitert Portfolio um zwei Agri-PV-Projekte in Österreich | SNN
Der österreichische Energieversorger Oekostrom AG hat zwei neue Agri-PV-Anlagen in Parndorf und Höhnhart in Betrieb genommen. Während die Anlage in Parndorf als Hybridkraftwerk mit einem bestehenden Windpark gekoppelt ist, ermöglicht das Projekt in Höhnhart den Anwohnern den Bezug von vergünstigtem Solarstrom. Beide Projekte kombinieren die landwirtschaftliche Flächennutzung mit der solaren Stromerzeugung. < Back Oekostrom AG erweitert Portfolio um zwei Agri-PV-Projekte in Österreich Oekostrom AG nimmt zwei neue Agri-PV-Anlagen in Österreich in Betrieb. Hybridkraftwerke und Flächen-Doppelnutzung stärken die regionale Energieversorgung. Die Oekostrom AG hat ihre Kapazitäten im Bereich der Photovoltaik durch zwei neue Agri-PV-Anlagen erweitert. Die Projekte in Parndorf (Burgenland) und Höhnhart (Oberösterreich) demonstrieren unterschiedliche Ansätze zur effizienten Nutzung von Flächen in der Landwirtschaft bei gleichzeitiger Erzeugung erneuerbarer Energie. Welche technischen Besonderheiten zeichnen die Anlagen aus? Die Agri-PV-Anlage in Parndorf wurde bereits im März 2026 in Betrieb genommen und verfolgt einen innovativen Hybridansatz. Die Photovoltaikanlage wurde in direkter Kombination mit einem bereits existierenden Windpark realisiert, wodurch sich beide Anlagen den Netzzugang teilen können. Dies stellt eine ressourcenschonende Methode zur Erweiterung der Erzeugungskapazitäten dar. Für die Zukunft ist zudem die Integration eines Speichersystems vorgesehen. Die Anlage in Höhnhart, die im Februar 2026 den Betrieb aufnahm, verfügt über eine installierte Leistung von 7,8 Megawatt und nutzt Trackerkonstruktionen, um den Solarertrag zu optimieren und die landwirtschaftliche Bewirtschaftung der Fläche zu gewährleisten. Welchen Nutzen ziehen Region und Anwohner daraus? Die Projekte setzen auf eine hohe regionale Akzeptanz. In Höhnhart bietet die Oekostrom AG den lokalen Anwohnern an, den erzeugten Sonnenstrom zu einem vergünstigten Preis zu beziehen. Dieser Ansatz soll die Akzeptanz für großflächige Solarprojekte stärken. Zudem wird durch die Agri-PV-Bauweise sichergestellt, dass die landwirtschaftliche Nutzung der Flächen erhalten bleibt, was den Betrieben eine Doppelnutzung ermöglicht. Wie sieht die weitere Planung des Energieversorgers aus? Die Oekostrom AG plant weitere Projekte im Bereich der Agri-PV. Insgesamt umfasst das Portfolio des Unternehmens derzeit Anlagen mit einer Gesamtleistung von rund 30 Megawatt, die entweder in Betrieb sind oder sich in der Projektierung befinden. Zu den weiteren Vorhaben zählt beispielsweise eine Anlage in Burgkirchen mit einer Leistung von zwei Megawatt, die eine jährliche Stromproduktion von etwa 1,97 Gigawattstunden ermöglicht. Anders als bei den Projekten in Parndorf und Höhnhart kommt dort eine Festaufständerung in Ost-West-Ausrichtung zum Einsatz, da die Fläche für die Schafzucht genutzt wird, wobei die Anlage den Tieren zugleich Schutz vor Witterungseinflüssen bietet. Previous Next
- Energieexperte fordert Ausbau der indischen Stromnetzinfrastruktur | SNN
Der indische Ausbau erneuerbarer Energien erfordert nach Ansicht von Branchenvertretern eine verstärkte Fokussierung auf die Netzinfrastruktur. Trotz massiver Kapazitätszuwächse führen Netzengpässe zunehmend zur Abregelung von Strom aus Solar- und Windkraftanlagen. Ein ganzheitlicher Ansatz, der Speicherlösungen und einen flexiblen Netzausbau integriert, gilt als entscheidend für die weitere Energiewende. < Back Energieexperte fordert Ausbau der indischen Stromnetzinfrastruktur Indiens Energiewende: Branchenexperten fordern nach massivem EE-Ausbau eine Stärkung der Netzinfrastruktur und Speicherkapazitäten zur Vermeidung von Abregelungen. Indiens Sektor für erneuerbare Energien hat in den vergangenen Monaten ein erhebliches Wachstum verzeichnet, bringt jedoch neue Herausforderungen für die Stabilität des Energiesystems mit sich. Wie Ratul Puri, Vorsitzender von Hindustan Power, betont, verschiebt sich der Fokus bei der Energiewende nun von der bloßen Schaffung neuer Erzeugungskapazitäten hin zu einer effizienteren Energieverteilung und -speicherung. Im Zeitraum von April 2025 bis März 2026 wurden in Indien mehr als 54 Gigawatt an Kapazität im Bereich erneuerbare Energien installiert, wobei Solarenergie den größten Anteil ausmacht. Warum ist der Netzausbau so entscheidend? Die zunehmende Verfügbarkeit von Strom aus variablen Quellen wie Wind und Sonne erfordert eine flexible Netzinfrastruktur, um die Einspeisung stabil zu halten. Aktuelle Daten von Ember belegen, dass im ersten Quartal 2026 bereits 300 Gigawattstunden an Strom abgeregelt werden mussten, da die Kapazitäten der Übertragungsnetze nicht ausreichten. Zudem wurden im Zeitraum von Mai bis Dezember 2025 rund 2,3 Terawattstunden Solarenergie durch Netzengpässe und mangelnde Flexibilität nicht genutzt, was rechnerisch ausgereicht hätte, um fast 400.000 Haushalte ein Jahr lang zu versorgen. Welche Rolle spielen Energiespeicher? Batteriespeichersysteme (BESS) sowie Pumpspeicherwerke werden als wesentliche Komponenten genannt, um Erzeugungsspitzen auszugleichen und den Strom bedarfsgerecht abrufbar zu machen. Da die Stromnachfrage häufig in den Abendstunden ihren Höhepunkt erreicht, wenn die solare Erzeugung abnimmt, ist die Kopplung von Erzeugung, Speicherung und intelligenter Verteilung für die Versorgungssicherheit unerlässlich. Weitere Einzelheiten zur spezifischen staatlichen Förderung dieser Speichertechnologien gehen aus dem Bericht jedoch nicht hervor. Wie sieht die weitere Strategie aus? Für den Erfolg der indischen Energiewende wird eine engere Verzahnung der gesamten Wertschöpfungskette gefordert. Die Integration von Prognosesystemen, flexiblen Erzeugungsressourcen und einem ausgebauten Übertragungsnetz soll sicherstellen, dass die installierte Leistung tatsächlich zur Deckung des steigenden Strombedarfs beiträgt. Eine zuverlässige Infrastruktur wird dabei als unverzichtbares Fundament für das künftige nachhaltige Wirtschaftswachstum des Landes gewertet. Previous Next











