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  • Schwimmende Offshore-Energieversorgung - SOcean

    𝗦𝗢𝗰𝗲𝗮𝗻: 𝗗𝗶𝗲 𝗭𝘂𝗸𝘂𝗻𝗳𝘁 𝘀𝗲𝗹𝗯𝘀𝘁𝘃𝗲𝗿𝘀𝗼𝗿𝗴𝗲𝗻𝗱𝗲𝗿 𝗺𝗮𝗿𝗶𝘁𝗶𝗺𝗲𝗿 𝗧𝗿ä𝗴𝗲𝗿𝗽𝗹𝗮𝘁𝘁𝗳𝗼𝗿𝗺𝗲𝗻 𝗯𝗲𝗴𝗶𝗻𝗻𝘁 𝗶𝗻 𝗛𝗲𝗿𝗮𝗸𝗹𝗶𝗼𝗻 Heavy-Duty-Plattformtechnologie für autonome Systeme, maritime Infrastruktur und Anwendungen auf See. (Einbringung der SOcean-Plattform ins Wasser mithilfe eines Krans im Hafen von Heraklion.) Nach intensiver Entwicklungsarbeit startet die 𝗦𝗜𝗡𝗡 𝗣𝗼𝘄𝗲𝗿 𝗦𝗢𝗰𝗲𝗮𝗻-Plattform in ihre nächste entscheidende Phase: den mehrmonatigen 𝗧𝗲𝘀𝘁𝗯𝗲𝘁𝗿𝗶𝗲𝗯 𝘂𝗻𝘁𝗲𝗿 𝗿𝗲𝗮𝗹𝗲𝗻 𝗺𝗮𝗿𝗶𝘁𝗶𝗺𝗲𝗻 𝗕𝗲𝗱𝗶𝗻𝗴𝘂𝗻𝗴𝗲𝗻 außerhalb des Hafens von Heraklion im offenen Meer. (SOcean nach dem Zuwasserlassen im Hafen von Heraklion) 𝗦𝗢𝗰𝗲𝗮𝗻 𝗶𝘀𝘁 𝗲𝗶𝗻𝗲 𝗺𝗼𝗱𝘂𝗹𝗮𝗿𝗲 𝘁𝗲𝗰𝗵𝗻𝗶𝘀𝗰𝗵𝗲 𝗙𝘂𝗻𝗸𝘁𝗶𝗼𝗻𝘀𝗽𝗹𝗮𝘁𝘁𝗳𝗼𝗿𝗺 und eine 𝘀𝗰𝗵𝘄𝗶𝗺𝗺𝗲𝗻𝗱𝗲 𝗧𝗿ä𝗴𝗲𝗿𝗽𝗹𝗮𝘁𝘁𝗳𝗼𝗿𝗺 für unterschiedlichste 𝗟𝗮𝘀𝘁𝗲𝗻, 𝗦𝘆𝘀𝘁𝗲𝗺𝗲 𝘂𝗻𝗱 𝗔𝗻𝘄𝗲𝗻𝗱𝘂𝗻𝗴𝗲𝗻 auf See: von Energie-, Monitoring- und Kommunikationssystemen über Aquakultur- und Infrastrukturkomponenten bis hin zu autonomen Plattformtechnologien für maritime Sicherheit, Grenzschutz, Logistik und Spezialanwendungen. Der zentrale Gedanke: 𝗧𝗲𝗰𝗵𝗻𝗼𝗹𝗼𝗴𝗶𝗲 𝗱𝗼𝗿𝘁𝗵𝗶𝗻 𝗯𝗿𝗶𝗻𝗴𝗲𝗻, 𝘄𝗼 𝘀𝗶𝗲 𝗴𝗲𝗯𝗿𝗮𝘂𝗰𝗵𝘁 𝘄𝗶𝗿𝗱: 𝗮𝘂𝗳 𝗲𝗶𝗻𝗲 𝗿𝗼𝗯𝘂𝘀𝘁𝗲, 𝘀𝗸𝗮𝗹𝗶𝗲𝗿𝗯𝗮𝗿𝗲 𝘂𝗻𝗱 𝗴𝗮𝗻𝘇𝗷ä𝗵𝗿𝗶𝗴 𝗻𝘂𝘁𝘇𝗯𝗮𝗿𝗲 𝗣𝗹𝗮𝘁𝘁𝗳𝗼𝗿𝗺. Die SOcean-Struktur ist 𝗺𝗼𝗱𝘂𝗹𝗮𝗿, 𝘁𝗿𝗮𝗻𝘀𝗽𝗼𝗿𝘁𝗶𝗲𝗿𝗯𝗮𝗿, 𝗲𝗿𝘄𝗲𝗶𝘁𝗲𝗿𝗯𝗮𝗿. Je nach Konfiguration kann sie unterschiedliche technische Nutzlasten aufnehmen und als 𝗳𝘂𝗻𝗸𝘁𝗶𝗼𝗻𝗮𝗹𝗲 𝗦𝘆𝘀𝘁𝗲𝗺𝗽𝗹𝗮𝘁𝘁𝗳𝗼𝗿𝗺 betrieben werden. Vor Ort erzeugte Energie kann direkt für Sensorik, Kommunikation, Monitoring, autonome Systeme oder weitere technische Anwendungen genutzt werden. 𝗠ö𝗴𝗹𝗶𝗰𝗵𝗲 𝗔𝗻𝘄𝗲𝗻𝗱𝘂𝗻𝗴𝘀𝗳𝗲𝗹𝗱𝗲𝗿 sind untere anderem 𝗺𝗮𝗿𝗶𝘁𝗶𝗺𝗲 Ü𝗯𝗲𝗿𝘄𝗮𝗰𝗵𝘂𝗻𝗴𝘀- 𝘂𝗻𝗱 𝗞𝗼𝗺𝗺𝘂𝗻𝗶𝗸𝗮𝘁𝗶𝗼𝗻𝘀𝘀𝘆𝘀𝘁𝗲𝗺𝗲, 𝗚𝗿𝗲𝗻𝘇𝘀𝗰𝗵𝘂𝘁𝘇, 𝗔𝗾𝘂𝗮𝗸𝘂𝗹𝘁𝘂𝗿, maritime Infrastruktur, mobile Energieversorgung sowie die Integration von Sensorik, Drohnen, technische Anlagen und 𝗛𝗲𝗮𝘃𝘆-𝗗𝘂𝘁𝘆-𝗞𝗼𝗺𝗽𝗼𝗻𝗲𝗻𝘁𝗲𝗻. (Wellenkraftgeneratoren im Hafen von Heraklion) Das Projekt wird im Rahmen des 7. 𝗘𝗻𝗲𝗿𝗴𝗶𝗲𝗳𝗼𝗿𝘀𝗰𝗵𝘂𝗻𝗴𝘀𝗽𝗿𝗼𝗴𝗿𝗮𝗺𝗺𝘀 durch das Federal Ministry for Economic Affairs and Energy gefördert. Ein besonderer Dank gilt Giorgos Giaouzakis, Gregor Weber und Dr. Philipp Sinn sowie allen beteiligten Behörden und Partnern in Griechenland und Deutschland: · Griechisches Ministerium für Seefahrt · Generaldirektion Häfen · Deutsche Botschaft Athen · Honorarkonsul in Heraklion · Hafenbehörde Heraklion · Küstenwache In den kommenden Wochen geben wir weitere Einblicke in Wellenenergietechnik, hybride Energieerzeugung, Plattformmodularität, maritime Systemintegration und maritime Dual-Use-Anwendungen.

  • SOcean: Die Zukunft selbstversorgender maritimer Trägerplattform beginnt in Heraklion

    SINN Power startet mehrmonatigen Testbetrieb einer modularen Heavy-Duty-Plattformtechnologie für autonome Systeme, maritime Infrastruktur und Anwendungen auf See (Einbringung der SOcean-Plattform ins Wasser mithilfe eines Krans im Hafen von Heraklion) Start der Offshore-Dauertestphase in Heraklion Mit dem Start der nächsten Testphase am 27. Mai 2026 vor Heraklion erreicht die SINN Power GmbH einen wichtigen Meilenstein in der Entwicklung modularer maritimer Plattformtechnologien. Die SOcean-Plattform wird in den kommenden Monaten unter realen maritimen Bedingungen außerhalb des Hafens von Heraklion im offenen Meer erprobt. Im Mittelpunkt steht dabei nicht allein die Erzeugung erneuerbarer Energie, sondern die Weiterentwicklung einer robusten, skalierbaren und ganzjährig nutzbaren Trägerplattform für technische Systeme, maritime Infrastruktur und anspruchsvolle Anwendungen auf See. Die SOcean ist eine modulare technische Funktions- und schwimmende Trägerplattform für unterschiedlichste Lasten, Systeme und Anwendungen. Sie kann je nach Einsatzprofil dauerhaft über Ankersysteme verankert, verlegt und geschleppt oder satelliten- und ferngestützt positioniert und am Einsatzort gehalten werden. Ebenso kann sie je nach Konfiguration energetische wie nicht-energetische Trägersysteme sowie technische Nutzlasten aufnehmen und so ausgebaut werden, dass sie die vollständige eigene Energieversorgung für nahezu jedes darauf betriebene System aus erneuerbaren Quellen direkt vor Ort bereitstellt. Damit eröffnet die Technologie neue maritime Einsatzmöglichkeiten, bei denen Energieautarkie, Tragfähigkeit, Modularität und flexible Einsatzfähigkeit auf See in einer Plattform zusammengeführt werden. (Die SOcean-Plattform von SINN Power wird vor der Küste von Heraklion auf ihre Offshore-Testposition geschleppt) Technologische Entwicklung mit maritimen Wurzeln Die SOcean ist das Ergebnis der langjährigen maritimen Forschungs- und Entwicklungsarbeit von SINN Power. Ausgangspunkt war die Entwicklung von Technologien zur Nutzung von Meereswellen. Daraus entstanden zunächst Wellenkraftmodule, maritime Teststände und schließlich die Weiterentwicklung hin zu einer modularen schwimmenden Plattformstruktur für anspruchsvolle Anwendungen und schwerste Seegang- und Wind- Belastungen. Mit der SOcean entwickelt SINN Power heute eine neue Generation maritimer Träger- und Infrastrukturplattformen. Im Mittelpunkt steht nicht allein die Energieerzeugung, sondern die Fähigkeit, unterschiedliche technische Systeme, Nutzlasten und Anwendungen auf einer gemeinsamen schwimmenden Struktur zu integrieren, zu tragen und vor Ort mit Energie zu versorgen. Damit verbindet SOcean die maritime Entwicklungsbasis von SINN Power mit einem erweiterten Plattformansatz: Energieerzeugung, Tragstruktur, Systemintegration und maritime Einsatzfähigkeit werden zu einer funktionalen, skalierbaren und selbstversorgenden Plattformtechnologie zusammengeführt. Technologie dorthin bringen, wo sie gebraucht wird Der zentrale Gedanke der SOcean-Plattform ist einfach: Technologie genau dorthin zu bringen, wo sie auf See benötigt wird. Dafür bietet SOcean eine robuste, skalierbare und flexibel nutzbare Plattform. Die SOcean wurde so entwickelt, dass sie unterschiedliche technische Systeme tragen, versorgen und integrieren kann. Möglich sind unter anderem Energie-, Monitoring- und Kommunikationssysteme, Sensorik, Drohnentechnologie, Aquakulturkomponenten, maritime Infrastruktur, autonome Plattformtechnologien, Off-Shore-Anwendungen sowie Deep-Sea-Stromversorgung sowie weitere technische Anlagen für Spezialanwendungen auf See. Durch die vor Ort erzeugte Energie können integrierte Systeme direkt auf der Plattform betrieben werden. Sensorik, Kommunikation, Monitoring, Steuerungstechnik oder autonome Systeme können dadurch unabhängig von einer festen landseitigen Infrastruktur versorgt werden. Die Energieerzeugung wird damit zum Enabler für eine neue Generation selbstversorgender maritimer Systemplattformen. Die Plattformtechnologie ist unmittelbar verfügbar, maritim zertifiziert beziehungsweise zertifizierbar und dank ihres modularen, sich wiederholenden Komponentenprinzips schnell, effizient und mit standardisierten Lösungen weltweit lieferbar. Gleichzeitig lässt sie sich mit einfachem Werkzeug auf- und wieder abbauen, flexibel erweitern und an unterschiedlichste Einsatzanforderungen anpassen. Im Vergleich zu alternativen maritimen Trägerlösungen bietet die SOcean dabei einen deutlichen Kostenvorteil. Ihr Layout und Design sorgen zudem für eine ausgeprägt dämpfende Wirkung auf Nick- und Kippbewegungen im Seegang. Sämtliche eingesetzten Materialien sind seewasserbeständig, wodurch Korrosionsrisiken minimiert und eine hohe Langlebigkeit der Plattform sichergestellt werden. Modulare Heavy-Duty-Plattform für maritime Anwendungen Die SOcean-Struktur ist modular, transportierbar und erweiterbar. Je nach Einsatzprofil kann die Plattform flexibel an unterschiedliche Anforderungen angepasst werden. Sie eignet sich sowohl für die Aufnahme technischer Komponenten als auch für Heavy-Duty-Anwendungen mit höheren Lasten, bis in den Bereich mehrerer tausend Tonnen, und komplexeren Systemen. Die flächige Ausdehnung einzelner Plattformen kann von wenigen m² bis hin zu künstlichen Inselgrößen in km-Dimension reichen und für unterschiedliche Last- und Anforderungsbereiche einfach aufgebaut werden. Durch ihre modulare Bauweise kann die Plattform flexibel konfiguriert und perspektivisch zu größeren Einheiten kombiniert werden. Der Plattformansatz eignet sich damit nicht nur für Energieanwendungen, sondern auch für technische Infrastruktur auf See, maritime Überwachung, Kommunikationssysteme, Aquakultur, mobile Energieversorgung, Logistik, Forschung sowie sicherheitsrelevante Anwendungen im maritimen Raum. (SOcean während der Offshore-Erprobung vor Heraklion – die modulare Plattform demonstriert ihr Potenzial als Trägersystem für maritime Infrastruktur und erneuerbare Energien auf See) Mögliche Einsatzbereiche sind unter anderem: maritime Überwachungs- und Kommunikationssysteme Grenzschutz und maritime Sicherheit autonome Plattformtechnologien Aquakultur und Offshore-Fischerei-Infrastruktur mobile und Tiefsee Energieversorgung auf See Sensorik, Monitoring und Datenerfassung Drohnen- und UAV-Anwendungen Forschungs- und Testplattformen maritime Infrastruktur und Spezialanwendungen Integration von Heavy-Duty-Komponenten und technischen Anlagen Die Plattform ist damit nicht auf eine einzelne Anwendung beschränkt. Vielmehr bildet sie eine technische Grundlage, um unterschiedliche maritime Systeme auf einer gemeinsamen schwimmenden Struktur zu installieren, zu betreiben und mit Energie zu versorgen. Testbetrieb unter realen maritimen Bedingungen Mit dem Beginn des mehrmonatigen Testbetriebs wird die SOcean-Plattform nun unter realen Bedingungen auf See erprobt. Im Fokus stehen das Verhalten der Plattform bei Wind, Wellen und wechselnden Wetterbedingungen, strukturelle Belastungen, Korrosionsverhalten, Wartungsanforderungen sowie die praktische Integration technischer Systeme im maritimen Umfeld. Die Plattform wurde bereits montiert, technisch integriert und ersten Schwimm- und Funktionstests unterzogen. Nun folgt die nächste entscheidende Entwicklungsphase: der dauerhafte Einsatz außerhalb des Hafens von Heraklion im offenen Meer. Dabei werden sowohl die Tragstruktur als auch die Energie- und Systemintegration im Zusammenspiel getestet. Die Ergebnisse liefern wichtige Erkenntnisse für die Weiterentwicklung der SOcean-Technologie hin zu einer skalierbaren Plattformlösung für unterschiedliche maritime Anwendungsfelder. Selbstversorgende Plattformtechnologie durch Energie vor Ort Ein wesentliches Merkmal der SOcean ist die Möglichkeit, Energie direkt am Einsatzort zu erzeugen und für technische Anwendungen auf der Plattform zu nutzen. In der aktuellen Ausbaustufe verfügt die Plattform über Photovoltaikmodule sowie integrierte Wave Energy Converter Systems. Die Energieerzeugung ist dabei nicht Selbstzweck, sondern Teil des Plattformkonzepts. Sie ermöglicht es, Systeme auf See unabhängiger zu betreiben und technische Anwendungen direkt vor Ort mit Energie zu versorgen. Dies ist insbesondere für Einsatzbereiche relevant, in denen landseitige Infrastruktur fehlt, schwer zugänglich ist oder bewusst reduziert werden soll. Damit verbindet SOcean Tragfähigkeit, Modularität, maritime Einsatzfähigkeit und Energieautonomie in einem Plattformansatz. Forschungsprojekt und regulatorischer Rahmen Das Projekt ist Teil eines durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie geförderten Forschungsvorhabens im Rahmen des 7. Energieforschungsprogramms „Innovationen für die Energiewende“ der Bundesregierung. Besonders anspruchsvoll war der regulatorische Rahmen des Projekts. Für schwimmende Offshore-Photovoltaik und modulare maritime Plattformsysteme existieren in Griechenland bislang keine spezifischen Standardverfahren. Für die Umsetzung der SOcean wurde deshalb ein individueller Genehmigungsprozess für Forschungs- und Demonstrationszwecke durchlaufen. Im Rahmen des Verfahrens mussten umfangreiche Anforderungen unterschiedlicher Behörden erfüllt werden, insbesondere in den Bereichen maritime Sicherheit, Umweltschutz, Navigationssicherheit sowie technische Offshore-Anforderungen. Ausblick In den kommenden Wochen wird SINN Power über die Website, LinkedIn und begleitende Pressekommunikation weitere Einblicke in die SOcean-Plattform geben. Thematisch stehen dabei die Wellenenergietechnik, die hybride Energieerzeugung, die Plattformmodularität, die Tragstruktur und die maritime Systemintegration im Mittelpunkt. Darüber hinaus werden mögliche Einsatzfelder wie maritime Überwachung, Aquakultur, mobile Energieversorgung, autonome Systeme, Heavy-Duty-Anwendungen, maritime Dual-Use-Anwendungen sowie weitere forschungsnahe Spezialanwendungen beleuchtet.

  • SOcean geht in den Offshore-Dauertestbetrieb: Ein Meilenstein für modulare Offshore-Technologie

    Zurück aufs Meer: Die SOcean knüpft an die maritime Herkunft von SINN Power an SINN Power erinnert gerne an die eigene maritime Herkunft: Die Entwicklung des Unternehmens begann mit der Frage, wie sich Energie aus Meereswellen nutzbar machen lässt. Aus dieser Forschungsarbeit entstanden Wellenkraftmodule, maritime Teststände und schließlich der Ansatz, verschiedene regenerative Energiequellen auf einer schwimmenden Plattform zusammenzuführen. Mit der SOcean knüpft SINN Power nun an diese maritime Herkunft an: Die Plattform geht zurück aufs Meer und wird unter realen Offshore-Bedingungen als vollständiges System erprobt. SOcean beim Schwimmtest mit eigens entwickelten Schwimmkörpern im Hafen von Heraklion, Griechenland. Start der Offshore-Dauertestphase am 19. Mai Am 19. Mai 2026 erreicht SINN Power mit der SOcean nun einen weiteren wichtigen Meilenstein: Die modulare schwimmende Offshore-Plattform wird in Heraklion an ihre vorgesehene Offshore-Dauertestposition gebracht und damit in die nächste zentrale Validierungsphase überführt. Nach Montage, technischer Vorbereitung und ersten Schwimmtests beginnt nun die Erprobung der SOcean als vollständiges System unter realen maritimen Bedingungen. Dabei steht nicht mehr nur das Verhalten einzelner Komponenten im Fokus, sondern das Zusammenspiel von Tragstruktur, Energiekomponenten und Betriebsverhalten. Damit geht die SOcean von der vorbereitenden Entwicklungs- und Integrationsphase in den realen Offshore-Testbetrieb über. Die Plattform wurde gezielt für anspruchsvolle maritime Bedingungen entwickelt, modular aufgebaut und darauf ausgelegt, erneuerbare Energieerzeugung und maritime Infrastruktur auf einer schwimmfähigen Plattform zu verbinden. In der kommenden Dauertestphase wird untersucht, wie sich dieses integrierte System bei Wellenbewegungen, Windlasten, dynamischen Belastungen und dauerhaftem Betrieb auf dem Meer verhält. Das Projekt ist Teil des 7. Energieforschungsprogramms „Innovationen für die Energiewende“ der Bundesregierung, das den Technologie- und Innovationstransfer im Energiesektor unterstützt. Die SOcean als modulare Offshore-Plattform Die SOcean ist eine modulare schwimmende Offshore-Plattform, die für den Einsatz in anspruchsvollen maritimen Umgebungen entwickelt wurde. Sie verbindet eine tragfähige schwimmende Struktur mit erneuerbarer Energieerzeugung, Leistungselektronik, Sensorik und optionalen technischen Aufbauten. Anders als klassische Einzelanlagen ist die SOcean nicht auf eine bestimmte Energiequelle oder Anwendung beschränkt. Sie dient als flexible technische Plattform, die je nach Projektanforderung unterschiedlich konfiguriert werden kann. Mögliche Bestandteile sind unter anderem: Photovoltaik Wellenkraftwerksmodule optionale Kleinwindenergie Energiespeicherung Monitoring- und Kommunikationssysteme maritime Versorgungslösungen technische Aufbauten für Offshore-Anwendungen Der zentrale Vorteil liegt im hybriden Plattformansatz: Die SOcean kann Energieerzeugung, technische Infrastruktur und maritime Anwendungen auf einer gemeinsamen schwimmenden Struktur zusammenführen. Die einzelnen technologischen Bausteine, die Entwicklung von der Wellenenergie bis zur heutigen Plattformtechnologie sowie mögliche Einsatzbereiche der SOcean werden in weiteren Blogbeiträgen dieser Serie näher vorgestellt. Ausgelegt für anspruchsvolle maritime Bedingungen Die SOcean wurde entwickelt, um erneuerbare Energie und technische Infrastruktur auch dort nutzbar zu machen, wo klassische Lösungen an Grenzen stoßen: auf dem Wasser, in Küstenregionen, bei Inselanwendungen und in maritimen Umgebungen mit dynamischen Belastungen. Zu den technischen Vorteilen zählen insbesondere: modularer Aufbau für unterschiedliche Projektgrößen containerisierbares Design für Transport und Logistik Kombination verschiedener erneuerbarer Energiequellen schwimmende Tragstruktur für maritime Einsatzorte Integration von Photovoltaik, Wellenkraft und optionaler Windenergie Möglichkeit zur Einbindung von Speicher-, Monitoring- und Kommunikationssystemen flexible Nutzung als Energie- und Infrastrukturplattform Offshore-Erprobung in Heraklion Die SOcean wurde im Hafen von Heraklion von unseren Experten gemeinsam mit SINN Power Hellas aufgebaut und für die anstehende Testphase vorbereitet. Die Montage der in ISO-Containern transportierten Komponenten erfolgte mit Standardwerkzeug und zeigt, wie das modulare Plattformkonzept in der Praxis effizient umgesetzt werden kann. Der Aufbauprozess ist auch im hier verlinkten Video zur SOcean-Technologie im Schnell-durchlauf zu sehen. Die R&D-Geschichte von SINN Power, von der Wellenenergie bis zur heutigen SOcean-Plattform, wird in einem kommenden Blogbeitrag ausführlicher vorgestellt. Weitere Informationen zur Forschungs- und Entwicklungsarbeit von SINN Power finden sich außerdem auf der R&D-Seite. Aufbau der SOcean-Plattform im Hafen von Heraklion, Griechenland. Von der Technologievalidierung zur Anwendung Mit dem Start der Offshore-Dauertestphase beginnt für die SOcean ein wichtiger Abschnitt der Technologievalidierung. Dabei geht es nicht nur darum, einzelne technische Parameter zu überprüfen. Entscheidend ist, ob die Vorteile des Plattformansatzes im realen Betrieb sichtbar werden: Modularität, hybride Energieerzeugung, flexible Nutzungsmöglichkeiten und die Kombination von Energie und Infrastruktur auf einer schwimmenden Struktur. Die SOcean kann perspektivisch für unterschiedliche Anwendungen interessant sein, etwa für Inselversorgung, Aquafarming, Monitoring, Kommunikationssysteme oder weitere maritime Infrastruktur. Diese und weitere Einsatzmöglichkeiten werden in einem kommenden Blogbeitrag näher beleuchtet. Alle Einsatzgebiete im Überblick finden sich auf der SOcean-Produktseite. Integration erneuerbarer Energieversorgung in eine Fischzuchtanlage. Ergänzung bestehender Offshore-Energieinfrastruktur. Ein wichtiger Schritt in Richtung realer Offshore-Anwendung Der Start der Offshore-Dauertestphase am 19. Mai 2026 ist ein wichtiger Meilenstein für die SOcean, SINN Power und das Förderprojekt im Rahmen des 7. Energieforschungs-programms. Nach Montage, technischer Vorbereitung und ersten Schwimmtests beginnt nun die Untersuchung des vollständigen Systems unter realen maritimen Bedingungen. Damit wird aus dem vorbereiteten Prototyp ein integriertes Offshore-Testsystem. Wir freuen uns darauf, die aktuellen Entwicklungen rund um die SOcean in weiteren Blogbeiträgen sowie auf unseren Social-Media-Kanälen zu teilen.

  • Innovation aus der Praxis: Dr. -Ing Philipp Sinn im TUM-Netzwerk vorgestellt

    (Sinn Philipp - TUM Community) Die Energiewende braucht mehr als nur Technologie, sie braucht visionäre Köpfe, die Wissenschaft und Praxis miteinander verbindet. Genau an dieser Schnittstelle bewegt sich Dr. Ing- Philipp Sinn, Geschäftsführer der SINN Power GmbH. In dem aktuellen Beitrag von der Technischen Universität München (TUM) wird seine Rolle bei der Entwicklung innovativer Photovoltaik und erneuerbarer Energielösungen näher betrachtet. Die TUM als Treiber für Innovation und Unternehmertum Die TUM gehört zu den führenden technischen Universitäten Europas und prägt insbesondere im Bereich Energie und Technologie wichtige Entwicklungen. Mit Initiativen wie dem TUM Entrepreneurship Center und Programmen wie EXIST Research Transfer unterstützt die Universität gezielt die Gründung technologieorientierter Unternehmen. Von der Forschung in die Anwendung: Der Weg in die Photovoltaik Auch der akademische Weg von Philipp Sinn wurde maßgeblich durch die TUM geprägt, vom Studium über die Promotion bis hin zu ersten technologischen Entwicklungen. Bereits in dieser Zeit lag ein klarer Fokus auf Lösungen im Bereich Photovoltaik und Wasserenergie. Themen die später zur Grundlage von SINN Power wurden. Während seiner Zeit an der TUM entstand nicht nur seine technische Expertise, sondern auch der unternehmerische Impuls. Unterstützt durch Programme wie EXIST Research Transfer und das TUM-Gründungsumfeld konnte aus seiner Idee eine konkrete Technologie und Geschäftsmodel entstehen. Von der Idee zum Unternehmen: Die Entstehung von SINN Power Aus diesem Umfeld heraus wurde SINN Power gegründet, mit dem Ziel, neue Wege in der Nutzung von Erneuerbarer Energie zu ermöglichen. Heute entwickelt SINN Power innovative und modulare Energiesysteme mit einem klaren Fokus auf die Zukunft. Neben der technologischen Entwicklung spielt auch der Austausch mit jungen Talenten weiterhin eine wichtige Rolle. SINN Power arbeitet eng mit Studierenden zusammen, beispielsweise im Rahmen von Abschlussarbeiten oder praxisnahen Projekten. Diese Verbindung zwischen Unternehmen und Hochschulen schafft nicht nur einen Wissenstransfer, sondern sichert auch die Weiterentwicklung innovativer Ansätze im Bereich der nachhaltigen Energien zu. Mehr Einblicke im TUM-Beitrag Weitere Informationen zum Werdegang von Philipp SINN und seine Verbindung zur TUM gibt es im vollständigen Beitrag: Sinn Philipp - TUM Community

  • 2025: Ein Jahr voller Innovation bei SINN Power

    Das Jahr 2025 war für SINN Power von zahlreichen erfolgreich realisierten Photovoltaikprojekten geprägt. Die umgesetzten Anlagen zeigen eindrucksvoll, dass erneuerbare Energie auch dort sinnvoll eingesetzt werden kann, wo Flächen begrenzt sind oder besondere technische und infrastrukturelle Anforderungen bestehen. Ob Industrie, Wasserwirtschaft oder kommunale Infrastruktur – die Projekte verdeutlichen, wie sich Photovoltaik intelligent in bestehende Strukturen integrieren lässt. Vertikal schwimmende Photovoltaik mit SKipp im Kies- und Quetschwerk Jais Ein besonderes Highlight des Jahres ist die weltweit erste vertikal schwimmende Photovoltaikanlage mit SKipp-Technologie im Kies- und Quetschwerk Jais. Das Projekt zeigt, wie Wasserflächen für die Stromerzeugung genutzt werden können, ohne andere Nutzungen einzuschränken. Durch die vertikale, bifaziale Bauweise entsteht ein gleichmäßigeres und netzdienliches Erzeugungsprofil. Gleichzeitig wird nur ein geringer Teil der Wasserfläche benötigt. Damit eignet sich dieses Konzept besonders für Standorte mit begrenztem Platzangebot und hohen Anforderungen an Netzintegration und Flächeneffizienz. Schwimmende Förderbandüberdachung mit Photovoltaik bei KRK Kalsdorf Ein weiteres Projekt im industriellen Umfeld ist die schwimmende Überdachung von Förderbändern mit integrierter Photovoltaik bei KRK Kalsdorf. Hier wird bestehende Infrastruktur genutzt, um direkt vor Ort erneuerbaren Strom zu erzeugen. Der Ansatz zeigt, dass industrielle Prozesse und Energieerzeugung sinnvoll miteinander kombiniert werden können. Zusätzlicher Flächenverbrauch ist nicht erforderlich, da die Photovoltaik direkt in vorhandene Anlagen integriert wird. Floating-PV auf Industrie- und wasserwirtschaftlichen Flächen Ein weiterer Schwerpunkt lag 2025 auf Floating-PV-Anlagen auf Industrie- und wasserwirtschaftlichen Flächen, beispielsweise bei den Ammerseewerken. Diese Projekte verdeutlichen das Potenzial bestehender Becken und Wasserflächen für die wirtschaftliche Stromerzeugung. Neben der Energiegewinnung bieten Floating-PV-Anlagen zusätzliche Vorteile, etwa eine geringere Verdunstung der Wasserflächen. Gerade für wasserwirtschaftliche Anlagen kann dies ein relevanter Nebeneffekt sein. Photovoltaik auf kommunalen Gebäuden Auch im kommunalen Bereich wurden im Jahr 2025 mehrere Photovoltaikanlagen realisiert. Ein Beispiel ist die Anlage auf dem Bauamt Traunstein. Solche Projekte ermöglichen es Kommunen, selbst erneuerbaren Strom zu erzeugen und einen direkten Beitrag zur Energiewende zu leisten. Gleichzeitig wird die lokale Wertschöpfung gestärkt und die Abhängigkeit von externen Energiebezügen reduziert. Wärmeplanung als ergänzender Baustein Ergänzend zu den Photovoltaikprojekten war SINN Power 2025 auch im Bereich der Wärmeplanung aktiv. In mehreren Projekten unterstützten wir Kommunen bei der Entwicklung ganzheitlicher Energie- und Flächenkonzepte. Ziel ist es, Stromerzeugung, Wärmeversorgung u nd Flächennutzung sinnvoll miteinander zu verknüpfen und damit eine strukturierte Entscheidungsbasis für die nächsten Schritte der kommunalen Energiewende zu schaffen. Erneuerbare Energie intelligent integrieren Alle im Jahr 2025 umgesetzten Projekte verfolgen einen gemeinsamen Anspruch. Erneuerbare Energie soll intelligent in bestehende Strukturen integriert werden. Der Fokus liegt dabei auf technisch zuverlässigen und wirtschaftlich tragfähigen Lösungen, die einen echten Mehrwert für Betreiber, Kommunen und Industrie bieten. Ausblick auf 2026 Mit Blick auf 2026 bereitet SINN Power weitere Projekte vor. Die nachhaltigen Energielösungen werden insbesondere an der Schnittstelle von Wasserflächen, Industrie und kommunaler Infrastruktur weiterentwickelt. Ziel bleibt es, innovative Photovoltaik-lösungen praxisnah und wirtschaftlich umzusetzen. Für mehr Informationen oder Fragen melden Sie sich gerne per E-Mail: sales@sinnpower.com .

  • SINN Power auf dem ForumMIRO 2025 in Berlin: Energieautarke Gesteinsindustrie im Fokus

    Vom 26. bis 28. November 2025 wurde das Mercure Hotel MOA in Berlin erneut zum Treffpunkt der deutschen Gesteinsindustrie. Das ForumMIRO gilt als Leitveranstaltung der Branche und brachte auch in diesem Jahr Fach- und Führungskräfte aus der Kies-, Sand-, Quarzsand- und Natursteinindustrie zusammen. Ergänzt wurde der Kreis durch Vertreterinnen und Vertreter aus Politik, Wissenschaft, Verwaltung und Wirtschaft. Im Zentrum der Veranstaltung stand eine zentrale Frage: Wie kann sich die Gesteinsindustrie effizienter, nachhaltiger und langfristig zukunftssicher aufstellen?   SKipp Float Modulexponat der patentierten vertikal schwimmenden PV-Anlage für Binnen-gewässer, ein Highlight am Messestand Angesichts milliardenschwerer Infrastrukturinvestitionen und steigender Anforderungen an Klimaschutz und Versorgungssicherheit gewinnt insbesondere das Thema Energie-versorgung weiter an Bedeutung. SINN Power zeigte auf dem ForumMIRO 2025, wie sich die Energieversorgung von Kieswerken, Steinbrüchen und Mischwerken neu denken lässt. Im Mittelpunkt standen unsere praxistauglichen, modularen Photovoltaik-Lösungen, die sich optimal in bestehende Betriebsstrukturen integrieren lassen, den Strom direkt am Standort erzeugen und dabei ohne zusätzliche Flächenversiegelung auskommen. Unser Ansatz: Energieerzeugung dort, wo der Verbrauch stattfindet . So lassen sich Netzabhängigkeiten reduzieren, Energiekosten stabilisieren und gleichzeitig konkrete Beiträge zur Dekarbonisierung leisten. Vorgestellt wurden Lösungen, die vorhandene Infrastrukturen intelligent nutzen und neue Potenziale erschließen . Technologien für eine nachhaltige Rohstoffgewinnung: Floating-PV für Nassabbau und Baggerseen mit innovativer vertikal schwimmender SKipp-Technologie , effizient in der Energieerzeugung und ohne Eingriff in die Landfläche PV-Förderbandüberdachung  zur Energiegewinnung entlang bestehender Transport-strukturen Dach- und Freiflächen-PV  für energieintensive Produktionsstandorte Modulare Kombinationen aus Photovoltaik und Speichersystemen , flexibel skalierbar und wirtschaftlich optimiert Das ForumMIRO 2025 hat eindrucksvoll gezeigt, wie innovativ und zukunftsorientiert die deutsche Gesteinsindustrie aufgestellt ist. Die Veranstaltung setzte starke Impulse für mehr Nachhaltigkeit, Effizienz und technische Modernisierung und bot eine ideale Plattform für Austausch, Vernetzung und konkrete Lösungsansätze. Für SINN Power war die Teilnahme ein voller Erfolg. Die zahlreichen Gespräche und das große Interesse an unseren modularen PV- und Hybridlösungen zeigen deutlich: Die Branche ist bereit, den nächsten Schritt in Richtung energieautarke und klimafreundliche Rohstoffgewinnung zu gehen. Wir freuen uns darauf, die angestoßenen Projekte gemeinsam weiterzuentwickeln und die Transformation der Gesteinsindustrie aktiv mitzugestalten.

  • Weltpremiere in Bayern: SINN Power weiht erste vertikal schwimmende Photovoltaikanlage ein

    Bootsfahrt im Rahmen der Einweihung der SKipp Float Anlage am 10.10. mit Dr. Söder und weiteren Ehrengästen Am 10. Oktober 2025 schrieb SINN Power Geschichte: Im Kieswerk Jais im Landkreis Starnberg wurde die weltweit erste vertikal schwimmende Photovoltaikanlage eingeweiht. Das Projekt ist weltweit einzigartig, setzt neue Maßstäbe in der Stromerzeugung auf Binnengewässern und gilt als Meilenstein für nachhaltige Energie mit internationaler Strahlkraft. Für diese Pionierleistung wurde SINN Power als „Gestalter im Team Energiewende Bayern“  ausgezeichnet. Diese Auszeichnung ist eine besondere Anerkennung für technologische Innovation und die konsequente Umsetzung nachhaltiger Energiekonzepte. Das Ergebnis kann sich sehen lassen: In Gilching schwimmen jetzt 2.600 Solarmodule auf dem türkisblauen Wasser eines Baggersees und markieren eine Premiere mit Symbolcharakter. Ein Meilenstein für nachhaltige Energietechnik Zur feierlichen Eröffnung versammelten sich zahlreiche Gäste aus Politik, Wirtschaft und Wissenschaft. Unter ihnen waren Bayerns Ministerpräsident Dr. Markus Söder (Bayerischer Ministerpräsident), Stefan Frey (Landrat Starnberg), Dr. Egon Westphal (Vorstandsvorsitzender Bayernwerk AG), Dr. Ute Eiling-Hütig (Landtagsabgeordnete des Landkreises Starnberg) Dr. Bernhard Kling (Geschäftsführer BIV Baustoffe, Steine und Erden) sowie die Geschäftsführer der beiden Projektpartner Gottfried Jais (Kies- und Quetschwerk Jais GmbH & Co. KG) und Dr. Philipp Sinn (SINN Power GmbH). Dr. Philipp Sinn stellte die Anlage als „Photovoltaiksystem, das Strom produziert, wenn herkömmliche Kraftwerke stillstehen“  vor und betonte die Umweltfreundlichkeit der neuen SKipp-Float-Technologie. In seiner Rede hob Ministerpräsident Markus Söder die Vorreiterrolle Bayerns in Forschung und Technologie hervor. Er lobte die Verbindung von ökonomischer Wertschöpfung und internationaler Innovationskraft: „Einfach eine geile Geschichte, was man hier sieht.“ Dr. Egon Westphal, Gottfried Jais, Dr. Philipp Sinn, Dr. Markus Söder, Stefan Frey und Dr. Ute Eiling-Hütig eröffnen symbolisch die Anlage Nachhaltig, effizient und ökologisch durchdacht Die SKipp-Float-Technologie von SINN Power vereint Umweltfreundlichkeit, Effizienz und Stabilität. Sie setzt auf nachhaltige Materialien, beeinträchtigt weder Flora noch Fauna und steigert dank ihrer vertikalen West-Ost-Ausrichtung den Energieertrag – insbesondere in den Morgen- und Abendstunden, wenn herkömmliche PV-Systeme wenig leisten. So erhöht sie den Gesamtenergieertrag deutlich. Mit einer Bedeckung von nur 4,65 % der Wasseroberfläche bleibt sie weit unter der gesetzlich erlaubten Grenze von 15 % gemäß Wasserhaushaltsgesetz (WHG). Trotzdem erreicht sie eine außergewöhnlich hohe Leistungsdichte, die klassische Floating-PV-Systeme kaum bieten können. Eine zweite Ausbaustufe der Pionier-Anlage mit zusätzlichen 1,7 MW ist bereits in Planung. Nach Fertigstellung werden beide Ausbaustufen zusammen weniger als 10 % der Wasserfläche beanspruchen. Damit setzt SINN Power ein starkes Signal für effiziente Flächennutzung. Die enge Zusammenarbeit mit den Behörden beschleunigte das Genehmigungsverfahren erheblich und markiert einen wichtigen Schritt für die Energiewende in Bayern. Optimale Flächennutzung unter Gewährleistung der gesetzlich erlaubten Obergrenze Positive Effekte für Umwelt und Ökosystem Neben der hohen Energieeffizienz zeigt die Anlage auch ökologische Vorteile: Sie lässt Sauerstoff und Sonnenlicht durch, unterstützt die natürliche Durchmischung des Wassers und bietet neuen Lebensraum. Beobachtungen zeigen, dass sich Wasservögel auf den Schwimmkörpern niederlassen und dort teilweise sogar ihre Nester bauen. Fischschwärme halten sich im Bereich der Rückstellgewichte auf und finden dort neue Nahrungsquellen, etwa Algen, die sich an den Betongewichten bilden. Messbojen dokumentieren zudem teilweise eine Verbesserung der Wasserqualität, was auf stabilisierende Effekte des Systems hinweist. Das ist ein eindrucksvoller Beweis dafür, dass moderne Energietechnik und Naturschutz Hand in Hand gehen können. Viele Wasservögel erfreuen sich an den zahlreichen neuen Nist- und Rastmöglichkeiten Vielseitige Einsatzmöglichkeiten Die patentierte SKipp-Technologie eignet sich für alle ganzjährig wasserführenden künstlichen Gewässer ab 1,6 Meter Tiefe – insbesondere für Kies- und Baggerseen, die unter die 15-Prozent-Regel des WHG fallen. Dank ihrer vertikalen Modulstellung lässt sich die Flächenbegrenzung umgehen, wodurch auch kleinere Gewässer wirtschaftlich genutzt werden können. Zielgruppen sind vor allem Unternehmen mit hohem Energiebedarf oder Elektrifizierungsstrategien, die ihre Stromversorgung nachhaltiger gestalten möchten. Darüber hinaus ist die SKipp-Float bereits für den maritimen Einsatz konzipiert und erfüllt die technischen Anforderungen für den Betrieb im offenen Meer. Damit möchte SINN Power langfristig auch auf See neue Maßstäbe in der nachhaltigen Energieerzeugung setzen.   Erste Betriebserfahrungen: starke Leistung im Realbetrieb Bereits seit über 18 Monaten betreibt SINN Power eine Pilotanlage in Baden-Baden, die stabile Erträge und ein wirtschaftliches Lastprofil liefert. Die neue 1,87-MW-Anlage in Gilching ist seit Ende August 2025 am Netz und funktioniert zuverlässig. Nach kleineren Startanpassungen läuft der Betrieb reibungslos: In den ersten drei Wochen nach Inbetriebnahme wurden trotz herbstlichen Wetters über 100 MWh Strom erzeugt. In diesem Zeitraum sank der Netzstrombezug des Kieswerks um 70 %. Fazit Mit der innovativen SKipp-Float-Technologie zeigt SINN Power, wie bayerische Ingenieurskunst, technologische Innovation und Nachhaltigkeit zusammenfinden können. Das Ergebnis: Eine neue Generation schwimmender Photovoltaikanlagen , die effizient, flächenschonend und ökologisch verträglich ist und damit ein starkes Signal für die Zukunft der Energiewende setzt.

  • SINN Power auf der InnoSTA 2025 – Photovoltaik-Innovationen für Dach, Wasser und Industrie

    Dr. Philipp Sinn bei seinem Vortrag im Rahmen von STARTGREEN innoSTA 2025: Innovation trifft Energiewende Vom 17. bis 19. Oktober 2025 versammelte die regionale Innovationsmesse InnoSTA 2025  zahlreiche Unternehmen aus dem Raum StarnbergAmmersee. Im Fokus standen zukunftsweisende Technologien, nachhaltige Energiekonzepte und regionale Wertschöpfung. Für SINN Power  war die Messe eine ideale Plattform, um die neuesten Photovoltaiklösungen live zu präsentieren – und konkrete Anwendungen für Industrie und Kommunen zu zeigen. Vortrag: Energieversorgung der Zukunft – sicher, bezahlbar, dezentral Ein Höhepunkt der Messe war der Vortrag unseres Geschäftsführers Philipp Sinn . Unter dem Titel „Energieversorgung der Zukunft – sicher, bezahlbar und effizient“ stellte er auf praxisnahe Weise dar, wie dezentrale PV-Systeme mit Speicher und Eigenverbrauch  zum Rückgrat einer resilienten Energieinfrastruktur werden. Ein paar Kennzahlen die gut zu wissen sind: Direkter Eigenverbrauch von PV-Energie ist 4-mal günstiger als der mittlere Industriestrompreis (20 ct/kWh) und 6-mal günstiger als der mittlere Haushaltsstrompreis (30 ct/kWh). PV-Strom der über eine Batterie gespeichert und später verwendet wird ist maximal halb so teuer wie der mittlere Industriestrompreis (10 ct/kWh). Häufig sehen wir, insbesondere im Mittelstand, Industriestrompreise von ca. 30 ct/kWh. PV und Speicherlösungen sind deswegen gerade im Mittelstand äußerst lukrativ.   Technologie im Fokus: Unsere Lösungen für jede Fläche SKipp-Float: Vertikale Floating-PV für industrielle Gewässer SKipp-Float ist SINN Powers schwimmende PV-Technologie für künstliche Binnengewässer wie Baggerseen, Speicherbecken oder industrielle Teiche. Die Besonderheit: Die Module sind vertikal aufgeständert  und können sich unter Windlast elastisch auslenken . Das sorgt nicht nur für Stabilität und Langlebigkeit, sondern auch für eine optimale Stromerzeugung bei minimalem Wartungsaufwand. Diese Technologie ist vor allem für die gesteinsabbauende Industrie  ein Gewinn: Baggerseen können energetisch nachgenutzt werden, ohne neue Flächen zu beanspruchen und ohne die maximale Flächenversiegelung zu erreichen. So entsteht lokale, planbare Energie für energieintensive Prozesse und das zu Kosten, die deutlich unter dem Industriestrompreis liegen. Praxisbeispiel:  In dem Kieswerk Jais in Gilching sind rund 2.600 vertikal montierte PV-Module  mit einer Gesamtleistung von 1,8 MW  installiertwurden. Das Projekt wurde Ende 2024 als „ Gestalter im Team Energiewende Bayern “ ausgezeichnet und die Anlage im Oktober 2025 von Ministerpräsident Dr. Markus Söder feierlich eröffnet. Mehr zur SKipp-Float Technologie SKipp-Roof: Durchdringungsfreie PV-Lösung für begrünte Dachflächen Die Nutzung von Dachflächen ist ein zentraler Baustein der Energiewende. Mit SKipp-Roof bietet SINN Power eine innovative Aufdach-PV-Lösung, die speziell für begrünte Industrie- und Kommunaldächer konzipiert wurde. Das System kommt ohne Dachdurchdringung  aus: Die ballastierten Module erzeugen unter Windlast ihre Stabilität durch eine kontrollierte Auslenkung. Besonders spannend: Die Kombination mit Dachbegrünung bleibt vollumfänglich erhalten . Damit lassen sich ökologische Ausgleichsflächen  ohne Abstriche in ihrer Wirkung mit der Energiegewinnung kombinieren. Vorteile auf einen Blick: Kein Eingriff in die Dachhaut Kompatibel mit extensiven Begrünungssystemen Ideal für kommunale und gewerbliche Liegenschaften Mehr zur SKipp-Roof Technologie SLake: Schwimmende PV für technische, große und maritime Gewässer Mit der SLake-Technologie adressiert SINN Power die schwimmende Energieerzeugung auf technischen Wasserflächen  – etwa auf Schönungsteichen von Kläranlagen , Wasserreservoirs oder Speicherteichen. Ein wichtiger Vorteil: Da es sich bei diesen Gewässern um technische Anlagen handelt, greift die 15 %-Versiegelungsregel des Wasserhaushaltsgesetzes nicht . Somit steht die komplette Wasserfläche für die Energiegewinnung zur Verfügung – eine Chance, die insbesondere in der Wasserwirtschaft und Industrie genutzt werden kann. Dank modularer Bauweise  kann die SLake-Anlage individuell auf unterschiedliche Projektanforderungen zugeschnitten werden. Sie eignet sich damit auch für große künstliche Gewässer, bei denen die 15 % Versiegelungsregel keine Hürde darstellt, um eine wirtschaftlich sinnvolle Eigenversorgung zu gewährlisten. Darüber hinaus eignet sich SLake auch für den Einsatz in maritimen Bereichen , etwa in Lagunen oder Hafenbecken . Mehr zu unseren schwimmenden PV-Technologien Fazit: Ob Dach, Boden oder Wasser: Unsere PV-Lösungen machen jede Fläche produktiv und bringen die Energiewende schneller und wirtschaftlicher voran. Die InnoSTA 2025 war für SINN Power mehr als eine Messe: Sie war eine Bühne für Ideen, eine Plattform für Gespräche und ein Schaufenster für unsere Technologien. Ob schwimmend, auf Dächern oder als Sonderkonstruktionen: Wir entwickeln Lösungen für die realen Herausforderungen der Energiewende!

  • Worauf bei der Planung einer PV-Anlage achten? – Die Checkliste für Unternehmen und Gewerbe

    Eigenverbrauchsanlage für Fertigungs- und Logistikhalle in Baden-Württemberg Die Entscheidung für eine Photovoltaik-Anlage ist mehr als nur ein Investitionsprojekt – sie ist eine strategische Weichenstellung für die Zukunft Ihres Unternehmens. Steigende Energiekosten, Klimaziele und wachsende Anforderungen von Kunden und Partnern machen eine nachhaltige Energieversorgung zum Wettbewerbsvorteil. Doch jede Ausgangssituation ist anders: Produktionsbetriebe haben andere Lastprofile als Dienstleister, ein Flachdach stellt andere Anforderungen als eine Freifläche. Genau hier kommt SINN Power  ins Spiel. Mit unserer Erfahrung in maßgeschneiderten Photovoltaik-Lösungen beraten wir Unternehmen individuell – von der ersten Analyse bis zur schlüsselfertigen Anlage. Unser Anspruch: Jede PV-Anlage muss perfekt zu den Bedürfnissen und Rahmenbedingungen Ihres Unternehmens passen. Damit Sie schon im Vorfeld wissen, worauf es ankommt, haben wir eine Checkliste der entscheidenden Planungsschritte zusammengestellt. 1. Energiebedarf analysieren Der erste Schritt ist die genaue Betrachtung des eigenen Stromverbrauchs: Wie hoch ist der Jahresverbrauch? Wann fallen Lastspitzen an (tagsüber, nachts, saisonal)? Soll die Anlage Eigenverbrauch, Einspeisung oder eine Kombination abdecken? Ein detailliertes Lastprofil ist die Grundlage für die richtige Dimensionierung. 2. Flächen prüfen und Potenziale erkennen Nicht jedes Unternehmen hat die gleichen Voraussetzungen – doch für jede Ausgangssituation finden wir eine Lösung. Dächer: Ob Flach- oder Schrägdach – wir entwickeln passende Konzepte für jede Dachfläche. Freiflächen: Auch versiegelte oder ungenutzte Flächen lassen sich effizient für PV nutzen. Parkplätze: Carports mit PV-Überdachung bieten doppelten Nutzen – Energiegewinnung und Wetterschutz. Wasserflächen: Mit schwimmenden PV-Anlagen (Floating-PV) erschließen wir zusätzliche Potenziale, ohne Landflächen zu beanspruchen. 3. Wirtschaftlichkeit und Förderungen Eine PV-Anlage muss sich rechnen. Berücksichtigen Sie: Investitions- und Betriebskosten Amortisationszeit und erwartete Erträge Fördermöglichkeiten, steuerliche Vorteile und Einspeisevergütungen Eigenverbrauchsquote – je höher, desto schneller die Refinanzierung SINN Power erstellt fundierte Wirtschaftlichkeitsanalysen, die Chancen und Risiken transparent machen. 4. Technik und Komponenten wählen Die Qualität der eingesetzten Komponenten bestimmt Effizienz und Lebensdauer. Achten Sie auf: Hochwertige Module (z. B. monokristallin, bifazial) Effiziente Wechselrichter mit Monitoring-Funktionen Batteriespeicher zur Eigenverbrauchsoptimierung und Netzstabilität Tipp: Langfristig zahlt sich Qualität durch höhere Erträge und weniger Wartung aus. 5. Rechtliche Rahmenbedingungen klären Bevor gebaut wird, sind Genehmigungen und Vorschriften zu beachten: Netzanschlussbeantragung beim Netzbetreiber Bau- und Genehmigungsrecht (je nach Standort) Eintrag ins Marktstammdatenregister Einhaltung von EEG-Vorgaben Ein erfahrener Projektpartner, wie SINN Power, hilft, Formalitäten reibungslos zu erledigen. 6. Betrieb und Wartung sicherstellen Eine PV-Anlage ist wartungsarm, aber nicht wartungsfrei. Empfohlen werden: Monitoring-Systeme für laufende Ertragskontrolle Regelmäßige Wartung und Inspektionen Serviceverträge, die schnelle Reaktionszeiten garantieren Mit SINN Power behalten Sie Ihre Anlage langfristig leistungsfähig. Die Planung einer PV-Anlage ist komplex, bietet aber enorme Chancen. Wer Bedarf, Flächen und Wirtschaftlichkeit sorgfältig analysiert und auf Qualität sowie rechtliche Sicherheit achtet, legt den Grundstein für eine erfolgreiche Energiewende im Unternehmen. SINN Power begleitet Sie von der ersten Idee bis zur Inbetriebnahme – individuell, zuverlässig und mit Lösungen für jede Fläche!

  • Wärmeplanung kommunal gedacht -Warum Strom aus PV die Basis nachhaltiger Wärmenetze ist

    Schwimmende Photovoltaikanlage (SLake) zur Energieversorgung einer Kläranlage Die kommunale Wärmeplanung ist das Herzstück der Wärmewende – sie verbindet technische Machbarkeit, wirtschaftliche Effizienz und gesellschaftliche Akzeptanz. Ein Schlüsselelement für zukünftige, resiliente Wärmenetze ist dabei eine kluge Integration von Strom aus Photovoltaik (PV). Nicht nur an Land, sondern auch auf Wasserflächen: Schwimmende PV-Anlagen (Floating PV) bieten enormes Potenzial – besonders, wenn sie mit Wärmepumpen, Speichern und Elektrolyseuren kombiniert werden. Strom wird zur Schlüsselressource – lokal erzeugt, lokal genutzt Wärmenetze müssen zukünftig klimaneutral, wirtschaftlich tragfähig und netzdienlich sein. Eine der effektivsten Lösungen: Strom aus erneuerbaren Quellen lokal erzeugen und direkt in die Wärmebereitstellung integrieren. PV-Strom, als volatile Energiequelle, lässt sich besonders effizient nutzen, wenn er nicht nur ins Stromnetz eingespeist, sondern in einem lokalen Wärmenetz zur direkten Nutzung oder Speicherung verwendet wird. Technologieauswahl und Wärmenetzauslegung Hier kommen unsere Floating-PV-Systeme ins Spiel: Sie bieten Kommunen mit Wasserflächen – etwa Baggerseen, Speicherbecken oder stillgelegten Klärteichen – eine Möglichkeit, PV-Flächen zu skalieren, ohne konkurrierende Landnutzung. Gleichzeitig liefern sie stabilen, günstigen Strom direkt für die Wärmeerzeugung. Wärmepumpen: Das Rückgrat moderner Wärmenetze Mit PV-Strom lassen sich Großwärmepumpen betreiben, die z. B. aus Abwasser, Flusswasser oder Umgebungsluft nutzbare Wärme auf ein für Wärmenetze geeignetes Temperaturniveau heben. Dabei liegt der COP (Coefficient of Performance) häufig zwischen 3 und 5 – das bedeutet: Aus 1 kWh Strom entstehen 3–5 kWh Wärme. Werden diese Wärmepumpen durch Floating-PV gespeist, entsteht ein nahezu emissionsfreier Wärmeprozess. Zudem ermöglichen Wärmepumpen eine bidirektionale Sektorenkopplung: Überschüssiger PV-Strom im Sommer kann zur Beladung saisonaler Wärmespeicher genutzt werden, während im Winter eine Kombination aus Wärmepumpe und Spitzenlastkessel die Versorgungssicherheit sicherstellt. Speicher: Schlüssel für Flexibilität und Versorgungssicherheit Ohne Speicher keine Versorgungssicherheit. In PV-dominierten Netzen müssen Wärme- und Stromspeicher zusammenspielen. Kurzfristige Speicher wie Pufferspeicher oder Batteriespeicher glätten Lastspitzen, während saisonale Speicher – z. B. Erdbecken- oder Aquiferspeicher – überschüssige Sommerwärme in die kalte Jahreszeit verschieben. Unsere Floating-PV-Anlagen lassen sich gezielt auf Speicherinfrastruktur ausrichten – z. B. über Regenrückhaltebecken oder Speicherseen – wodurch nicht nur die Fläche effizient genutzt, sondern auch Verdunstungsverluste reduziert werden. Elektrolyseur: Wärme, Wasserstoff und Netzstabilität Ein weiterer Baustein ist die Elektrolyse: Überschüssiger PV-Strom kann in Wasserstoff umgewandelt werden. Der Clou: Die entstehende Abwärme (ca. 30–40 % der eingesetzten Energie) kann direkt ins Wärmenetz eingespeist werden. So wird die Elektrolyse nicht nur zu einem Brückentechnologie für Sektorenkopplung, sondern auch zu einem integralen Bestandteil eines hocheffizienten Wärmenetzsystems. In Regionen mit Industriepotenzial kann die Kombination von Floating PV, Elektrolyseur und Wärmenetz doppelt punkten: Strom- und Wärmesenken werden gleichzeitig bedient – ein Paradebeispiel für Resilienz und Kreislaufwirtschaft. Floating PV – kommunale Flächen neu gedacht Kiesteich in direkter Nähe zu Kommune Kommunen verfügen oft über Wasserflächen, die bisher ungenutzt sind. Unsere schwimmenden PV-Lösungen ermöglichen eine Doppelnutzung dieser Flächen: Stromerzeugung trifft Wasserschutz. Studien zeigen, dass Floating-PV die Wasserverdunstung reduziert, die Wasserqualität stabilisieren kann und im Vergleich zu Freiflächen-PV eine höhere Ertragsstabilität aufweist – vor allem im Sommer, wenn die Kühlwirkung des Wassers die Modultemperatur senkt. Diese PV-Anlagen können modular aufgebaut, wartungsarm betrieben und intelligent mit Wärmenetzkomponenten gekoppelt werden. Sie sind ein ideales Element in kommunalen Wärmeplänen, um den Eigenstromanteil zu steigern und die Abhängigkeit vom überregionalen Strombezug zu senken. Fazit: Wärmeplanung beginnt beim Strom Die Zukunft der kommunalen Wärmeversorgung ist dezentral, elektrisch unterstützt und erneuerbar. Photovoltaik, insbesondere schwimmend installiert, bildet das Fundament einer flexiblen und klimaneutralen Wärmeinfrastruktur. In Kombination mit Wärmepumpen, Speichern und Elektrolyse entsteht ein Netzwerk aus Technologien, das nicht nur Wärme liefert, sondern auch Stromnetze entlastet und kommunale Wertschöpfung generiert. Unsere innovativen Lösungen verbinden technische Effizienz mit wirtschaftlichem Nutzen und ermöglichen Kommunen, die Wärmewende selbst in die Hand zu nehmen – nachhaltig, skalierbar und förderfähig.

  • "Nicht PV-tauglich?" Gibt’s nicht – Wie SINN Power schwierige Standorte nutzbar macht

    PV neu gedacht: SINN Power nutzt Flächen, die bisher als ungeeignet galten „Ihr Dach ist zu schwach.“ „Ihre Fläche ist nicht geeignet.“ „Der See ist zu klein.“ Solche Sätze hören viele Unternehmen, wenn sie sich beraten lassen, und nehmen sie oft als gegeben hin. Doch in Wahrheit liegt das Problem selten an der Fläche selbst, sondern daran, dass Standardlösungen an ihre Grenzen stoßen. Denn nicht jede Photovoltaikanlage muss auf einem optimal geneigten Süddach oder einer idyllischen Freifläche stehen. Wer bereit ist, Photovoltaik neu zu denken, entdeckt überraschend viele nutzbare Standorte – vom Förderband über Rückhaltebecken bis hin zu Gründächern. Genau hier setzt SINN Power an.  Unsere PV-Systeme wurden dafür entwickelt, Strom dort zu erzeugen, wo andere längst abwinken – und machen scheinbar „unmögliche“ Standorte produktiv. Statt „PV von der Stange“ bietet SINN Power modulare, robuste und anpassbare Lösungen – ideal für Gewerbe, Industrie, Versorger und Betreiber komplexer Infrastrukturen. SLake, SKipp & SLagoon: Strom aus Wasserflächen Wasserflächen sind oft ungenutztes Potenzial: Rückhaltebecken, Kläranlagen oder Hafenbereiche stehen dauerhaft zur Verfügung, bieten aber selten Möglichkeiten für klassische Energiegewinnung. Mit den Floating-PV-Systemen SLake und SLagoon erschließt SINN Power genau diese Flächen. Unsere schwimmenden Plattformen sind modular skalierbar, seewasserbeständig und widerstandsfähig gegenüber Wind, Wellen und wechselnden Pegelständen. Sie sind montagefreundlich, wartungsarm und lassen sich flexibel an unterschiedliche Einsatzumgebungen anpassen. Ein zusätzlicher Vorteil: Durch die teilweise Beschattung reduziert sich die Verdunstung des Wassers – ein Pluspunkt für Klärwerke, Kühlwasserbecken oder industrielle Rückhalteflächen. SKipp, das vertikal ausgerichtete Floating-PV-System von SINN Power, eignet sich insbesondere für technisch oder ökologisch sensible Wasserflächen. Dank seiner offenen Bauweise erfüllt es die 15 %-Belegungsgrenze für künstliche Gewässer gemäß Wasserhaushaltsgesetz (WHG) problemlos – und ermöglicht damit PV-Nutzung auch dort, wo andere Systeme scheitern. Förderband PV: Wenn Energie dem Materialfluss folgt Ein besonderes Alleinstellungsmerkmal von SINN Power ist die Integration von Photovoltaik in Form einer Überdachung aktiver Förderbandanlagen. In Steinbrüchen, Zementwerken oder Kiesbetrieben laufen Förderanlagen oft über weite Strecken – bislang ungenutzt für die Energiegewinnung. Mit Förderband-PV wird genau das geändert: Die Förderstrecke wird mit einer speziell entwickelten PV-Dachkonstruktion überbaut, die gleichzeitig Schutzfunktion übernimmt und nachhaltige Energie liefert. Auch schwimmende Förderbänder können mit PV ausgestattet werden. Das bedeutet: keine zusätzliche Flächennutzung, kein Eingriff in den Materialfluss und keine aufwendige Genehmigungspflicht – aber ein echter Mehrwert für den Eigenverbrauch vor Ort. So wird aus einer reinen Transportinfrastruktur eine doppelt genutzte, CO₂-neutrale Energiequelle. SKipp Dach: Leicht, durchdringungsfrei, begrünungstauglich Viele Dächer – vor allem bei Bestandsgebäuden – gelten als „nicht PV-geeignet“. Gründe sind oft statische Einschränkungen, bauliche Besonderheiten oder bestehende Gründachstrukturen. Mit SKipp Dach bietet SINN Power ein PV-System, das genau auf diese Herausforderungen ausgelegt ist: ohne Dachdurchdringung geeignet für begrünte Dächer und ökologische Ausgleichsflächen windlastoptimiert durch senkrecht aufgestellte Module Das Ergebnis: Energiegewinnung, Biodiversität und Flächenerhalt sind kein Widerspruch mehr – sondern funktionieren in einem System. Fazit: PV braucht Lösungen, keine Ausreden Die Energiewende braucht mehr als Standardlösungen – sie braucht mutige Ansätze für reale Bedingungen. SINN Power erschließt Flächen, die bisher als ungeeignet galten – mit Systemen, die modular, robust und anpassbar sind. Ob schwimmend auf Wasser, integriert in Fördertechnik oder installiert auf leichten Gründächern: Unsere Technologien ermöglichen CO₂-neutrale Stromerzeugung genau dort, wo sie heute noch fehlt – im industriellen Alltag, in der Infrastruktur, in Häfen und technischen Zonen. Wir glauben: Wer neue Wege geht, findet neue Energiequellen. Und genau das setzen wir für unsere Kunden um – praxisnah, skalierbar und langfristig wirtschaftlich. Ihr Projekt verlangt mehr als eine Lösung von der Stange? Dann ist es Zeit für Photovoltaik, die sich anpasst – nicht umgekehrt.

  • Photovoltaik in Deutschland 2025: Rekordzahlen, Stromanteile – und wie SINN Power neue Wege erschließt

    Photovoltaik in Deutschland 2025 Photovoltaik (PV) ist längst im Zentrum der deutschen Energiewende angekommen. Der aktuelle Bericht des Fraunhofer-Instituts für Solare Energiesysteme (ISE) „Aktuelle Fakten zur Photovoltaik in Deutschland“  (Stand: Juni 2025) zeigt deutlich: Deutschland erzielt neue Höchstwerte bei Ausbau, Stromproduktion und Marktintegration. Gleichzeitig wird klar: Der Erfolg der PV hängt nicht allein vom Tempo des Ausbaus ab, sondern vor allem auch von innovativen Lösungen - so wie sie Unternehmen wie SINN Power entwickeln. Rekordausbau: Über 107 GW installierte Photovoltaikleistung Mit 107,5 Gigawatt (GW) installierter PV-Leistung erreicht Deutschland Mitte 2025 einen neuen Höchststand. Noch im Juli 2024 lag die Leistung bei 90,4 GW – innerhalb nur eines Jahres kamen fast 17 GW neu hinzu. Der Zubau im Jahr 2024 lag bei 16,7 GW und war damit so hoch wie nie zuvor. Diese Entwicklung zeigt: Photovoltaik hat sich von einer Nischentechnologie zu einem tragenden Pfeiler eines klimaneutralen Energiesystems entwickelt. Doch mit dem Tempo wächst auch die Herausforderung: Klassische Dach- und Freiflächenanlagen stoßen zunehmend an physische und planerische Grenzen. SINN Power geht deshalb bewusst neue Wege: Mit Floating-PV-Plattformen, die auch unter rauen Umweltbedingungen zuverlässig arbeiten, bringt das Unternehmen Solarenergie dorthin, wo andere Systeme scheitern – etwa auf Wasserflächen von Kläranlagen und Wasserwerken. Darüber hinaus entwickelt SINN Power innovative Lösungen für Sonderanwendungen, wie etwa Photovoltaik auf Förderbändern. Diese Form der Energiegewinnung nutzt ohnehin versiegelte oder funktional genutzte Flächen entlang industrieller Prozesse – etwa in Kieswerken, Recyclinganlagen oder Bergbaubetrieben – und macht sie zu aktiven Stromquellen. Auch auf begrünten Flachdächern, Lagerflächen oder technischen Sonderbauten zeigen modulare PV-Konstruktionen von SINN Power, welches Potenzial in Flächen liegt, die bisher nicht im Fokus standen. Solarstromanteil wächst: 14 % des Bruttostromverbrauchs erreicht Im Jahr 2024 wurden in Deutschland 72,6 Terawattstunden (TWh) Solarstrom erzeugt. Das entspricht einem Anteil von 14 % am gesamten Bruttostromverbrauch. An sonnigen Tagen lag die Deckung des Strombedarfs zeitweise bei über 90 %. Ein Blick nach vorn macht das Potenzial noch deutlicher: Bei einem prognostizierten Bruttostromverbrauch von 658 TWh im Jahr 2030 soll der geplante PV-Ausbau auf 215 GW zu einem Solarstromanteil von etwa 30 % führen. Diese Zahlen belegen: Photovoltaik ist skalierbar, leistungsfähig und zunehmend systemrelevant. Doch gleichzeitig werden geeignete Flächen zur Mangelressource – weshalb neue Einsatzräume wie Wasserflächen, Flussläufe oder hybride Industrieareale an Bedeutung gewinnen. Ziel 2030: 215 GW Photovoltaikleistung – mit smarter Integration erreichbar Das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) gibt klare Ausbauziele vor: 215 GW installierte PV-Leistung bis 2030, 400 GW bis 2040. Im Jahr 2024 betrug der PV-Zubau bereits 16,9 GW –doch um die gesteckten Ziele zu erreichen, sind technologische Vielfalt und flexible Konzepte entscheidend. Neben klassischen Dach- und Freiflächenanlagen braucht es dezentrale Lösungen, verbrauchsnahe Systeme, Floating-PV-Plattformen und robuste PV-Anlagen für anspruchsvolle Umgebungen. Genau hier leistet SINN Power einen entscheidenden Beitrag: Mit modular aufgebauten Systemen, die sich flexibel an Gegebenheiten vor Ort anpassen lassen – ob auf Wasser, an Küsten, in Hafenarealen oder in abgelegenen Regionen. Solche Lösungen schaffen nicht nur Flächeneffizienz, sondern ermöglichen auch lokale Energieunabhängigkeit – ein zunehmend kritischer Faktor für Versorgungsstabilität und wirtschaftliche Resilienz. Fazit: Die Zukunft der Photovoltaik ist modular, dezentral und global skalierbar Der Fraunhofer-Bericht zeigt: Deutschland kann ein Vorbild für den globalen Photovoltaikausbau sein. Doch der Weg in die Zukunft ist nicht eindimensional. Die Photovoltaik von morgen ist hybrid, modular, resilient – und sie funktioniert auch dort, wo klassische Anlagen versagen. SINN Power gestaltet diesen Wandel aktiv mit: Als Anbieter innovativer Floating-PV-Systeme, intelligenter Energieplattformen und robuster Off-Grid-Lösungen erschließt das Unternehmen neue Räume für Solarenergie – ökologisch, wirtschaftlich und weltweit skalierbar. Wer Photovoltaik als Werkzeug für echte Energiewende begreift – in Industrie, Infrastruktur und kritischer Versorgung – findet in SINN Power einen technologisch starken und zukunftsorientierten Partner.

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