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- Sustainable News Network | SINN Power
Nordex liefert Windturbinen für 82-Megawatt-Projekte in Niedersachsen Die Nordex Group liefert zwölf Windkraftanlagen mit 82 MW Gesamtleistung für zwei Projekte in Niedersachsen. Inbetriebnahme der Windparks ist für 2028 geplant. Weiterlesen Samsung SDI setzt auf neue Batterietechnologien durch Anteilsverkauf Samsung SDI verkauft Anteile an Samsung Display für 4,45 Billionen Won, um in Energiespeichersysteme (ESS), LFP- und Festkörperbatterien zu investieren. Weiterlesen UPNEDA schreibt Installation von Solarkraftwerken im Regierungssektor aus UPNEDA schreibt die Installation und Wartung von On-Grid-Solaranlagen (1-500 kW) für Regierungsgebäude in Uttar Pradesh für 2026-27 aus. Weiterlesen Italiens Markt für optoelektronische Entwicklungswerkzeuge vor nachhaltigem Wachstum Italiens Markt für optoelektronische Entwicklungswerkzeuge wächst bis 2035 jährlich um bis zu 8 Prozent, getrieben durch Forschung und Automatisierung. Weiterlesen Cyberangriff auf britisches Kraftwerk durch iranische Hacker gemeldet Ein Cyberangriff legte ein britisches Kraftwerk für vier Tage lahm. Behörden betonen: Das nationale Stromnetz war zu keinem Zeitpunkt gefährdet. Weiterlesen Kritik an geplantem Natur-Infrastruktur-Gesetz: Befürchtung von Investitionshemmnissen Der Bundesverband Mineralische Rohstoffe kritisiert das geplante Natur-Infrastruktur-Gesetz, da es Investitionsziele bei der Energiewende gefährden könnte. Weiterlesen Spanien: Strompreise steigen trotz Rekordwerten bei der Solarenergie Spanien verzeichnet Rekorde bei Solarenergie, doch Strompreise stiegen um 84 Prozent. Experten sehen Gasabhängigkeit und sinkenden Kernkraftanteil als Grund. Weiterlesen SPD-Energiepolitikerin Scheer kritisiert geplante Stromnetz-Einschränkungen SPD-Energiepolitikerin Nina Scheer warnt vor Investitionsminus durch Stromnetz-Pläne von Ministerin Katherina Reiche und fordert Anreize für Speicher. Weiterlesen Spanien verlängert Betrieb des Kernkraftwerks Almaraz bis 2030 Spanien verlängert den Betrieb des Kernkraftwerks Almaraz bis 2030, um auf die Preisvolatilität am Gasmarkt zu reagieren. Der langfristige Atomausstieg bleibt bestehen. Weiterlesen EU-Regelungen erlauben Italien fiskalischen Spielraum für Energiesicherheit Die EU ermöglicht Italien fiskalischen Spielraum für Energiesicherheit. Bis zu 0,6 Prozent des BIP können für Netze, Speicher und Dekarbonisierung fließen. Weiterlesen Umfassende Fahrzeugrückrufe in China wegen Sicherheitsbedenken bei Türgriffen China ordnet Rückrufe von Millionen Elektroautos wegen Sicherheitsrisiken bei versenkbaren Türgriffen an. Auch Tesla ist betroffen. Weiterlesen Spannungen um Straße von Hormus: US-Präsident Trump erhebt Kontrollanspruch US-Präsident Trump beansprucht Kontrolle über die Straße von Hormus. Die Rhetorik belastet die Energiemärkte und verschärft die Spannungen mit dem Iran. Weiterlesen US-Strombedarf erreicht 2026 und 2027 neue Rekordwerte Die US-Energiebehörde EIA erwartet für 2026 und 2027 Rekorde beim Strombedarf, getrieben durch KI-Rechenzentren und Elektrifizierung. Weiterlesen Globale Investitionswelle: 5,8 Billionen US-Dollar für Modernisierung der Stromnetze erwartet Globale Stromnetze erhalten bis 2035 Investitionen von 5,8 Billionen US-Dollar zur Steigerung der Resilienz und Integration erneuerbarer Energien. Weiterlesen Angriff auf russische Raffinerie beeinträchtigt Infrastruktur Angriff auf wichtige russische Ölraffinerie gefährdet Versorgungssicherheit und könnte globale Energiepreise beeinflussen. Weiterlesen Steigender Energiebedarf von KI-Chips stellt Rechenzentren vor Herausforderungen Steigender Strombedarf und Abwärme von KI-Chips: Warum Rechenzentren ihre Planungen anpassen müssen und welche Herausforderungen bei der Energieversorgung entstehen. Weiterlesen Energieökonomin fordert strengere Vorgaben für deutsche Gasspeicher Energieökonomin Claudia Kemfert fordert verbindlichere Gasspeicher-Vorgaben, um Preisrisiken und Versorgungsengpässe in Deutschland zu minimieren. Weiterlesen DIW-Expertin mahnt zu mehr Verbindlichkeit bei Gas-Speicherständen DIW-Ökonomin fordert mehr politische Verbindlichkeit bei Gas-Speicherständen, um Industrie vor steigenden Kosten und Versorgungsengpässen zu schützen. Weiterlesen Plug Power verbessert operative Kennzahlen und sichert neuen Elektrolyseur-Auftrag Plug Power verbessert Bruttomarge auf -0,9 Prozent und sichert sich 50-MW-Elektrolyseur-Auftrag in Australien. Operative Fortschritte trotz Marktschwierigkeiten. Weiterlesen ITM Power Führungskräfte erhöhen Aktienbesitz Führungskräfte von ITM Power kaufen Aktien. Das Unternehmen berichtet zudem von Fortschritten bei der grünen Wasserstoffproduktion und staatlicher Förderung. Weiterlesen Bauphase für erste künstliche Energieinsel vor Belgiens Küste abgeschlossen Abschluss der Fundamentarbeiten für die Princess Elisabeth Island: 23 Caissons bilden nun das Grundgerüst der ersten künstlichen Energieinsel vor Belgien. Weiterlesen VEA kritisiert geplante Absenkung der Bundeszuschüsse für Übertragungsnetzkosten Der VEA kritisiert die geplante Kürzung der Bundeszuschüsse zu den Übertragungsnetzkosten von 6,5 auf 5,5 Mrd. Euro im Rahmen des Netzanschlusspakets. Weiterlesen Europa vor Herausforderungen bei der Gasversorgung für den kommenden Winter Europa benötigt monatlich über 140 LNG-Ladungen, um Gasspeicher vor dem Winter zu füllen. Marktanalysen warnen vor Lieferengpässen und steigenden Gaspreisen. Weiterlesen Rhetan TMT nimmt 1-MW-Photovoltaikanlage für Eigenverbrauch in Betrieb Das Stahlunternehmen Rhetan TMT nimmt in Gujarat ein 1-MW-Solarkraftwerk zur Eigenstromversorgung in Betrieb, um Energiekosten effizient zu senken. Weiterlesen Kyankwanzi: Neues solarbetriebenes Wasserversorgungssystem in Uganda in Betrieb genommen Ein neues, solarbetriebenes Wasserversorgungssystem in Kyankwanzi, Uganda, verbessert die Trinkwasserqualität für 3.500 Bewohner und stärkt die Infrastruktur. Weiterlesen Neue Technologie steigert Effizienz von Fernwärmenetzen durch Abwärmenutzung Neue Ejektor-Technologie aus China steigert Effizienz von Fernwärmenetzen durch optimierte Abwärmenutzung und spart CO2-Emissionen ein. Weiterlesen Vinhomes entwickelt Smart-City-Konzepte mit Fokus auf Netto-Null-Mobilität Vinhomes plant smarte und nachhaltige Städte mit Netto-Null-Verkehrskonzepten, Elektro-Mobilität und fortschrittlichen Energiespeichersystemen. Weiterlesen Ontario fördert Ausbau der Forstwirtschaft und Biomasse-Innovationen Ontario investiert 2,1 Millionen Dollar in forstwirtschaftliche Projekte, Biomasse-Innovationen und Carbon-Capture-Technologien zur nachhaltigen Energienutzung. Weiterlesen Lehmann Marine rüstet neues Forschungsschiff des DLR mit Antriebstechnik aus Lehmann Marine liefert die Antriebstechnik für das neue Forschungsschiff des DLR und unterstützt damit die technologische Modernisierung der maritimen Forschung. Weiterlesen Burgenland Energie zieht erfolgreiche Zwischenbilanz nach fünf Jahren Strategie Change Fünf Jahre Strategie Change bei Burgenland Energie: Eigenversorgungsgrad auf 75 Prozent gesteigert, Ausbau der Erneuerbaren und Speicher massiv vorangetrieben. Weiterlesen Offshore-Windbranche fordert Reform des Ausschreibungsdesigns in der WindSeeG-Novelle Die Offshore-Windbranche fordert in der WindSeeG-Novelle Differenzverträge statt Nullrunden, um den Ausbau der Windkraft in Deutschland zu sichern. Weiterlesen Solarpark Halenbeck-Rohlsdorf II mit 114 MWp offiziell in Betrieb Der 114-MWp-Solarpark Halenbeck-Rohlsdorf II in Brandenburg nimmt Betrieb auf. Grünstrom wird via PPAs an drei Unternehmen geliefert. Keine EEG-Förderung. Weiterlesen Österreich plant fundamentale PV-Förderreform ab 2027 mit Fokus auf Speicherung Österreich richtet die PV-Förderung ab 2027 neu aus: Fokus auf Batteriespeicher und Energiemanagement statt reiner Erzeugung, Ende des First-Come-First-Serve-Prinzips. Weiterlesen Norddeutsche Länder fordern 500 Millionen Euro jährliche Bundesmittel für Häfen Norddeutsche Länder fordern 500 Millionen Euro jährliche Bundesmittel für Häfen zur Stärkung der Energiewende, Wirtschaft und Sicherheit. Weiterlesen Deutschland erreicht 128-Gigawatt-Marke bei Solarleistung – Branche fordert Kurskorrektur Deutschland erreicht 128 GWp Photovoltaik-Leistung. Der BSW-Solar warnt vor einem Ausbauknick durch geplante EEG-Änderungen und fordert bessere Rahmenbedingungen. Weiterlesen Studie belegt Vorteile von Agri-PV für Pflanzengesundheit und Solareffizienz Studie zeigt: Agri-PV verbessert Pflanzengesundheit bei Hitze, reduziert Wasserverlust und steigert gleichzeitig die Effizienz von Solarmodulen. Weiterlesen London: Großhandelsmarkt nimmt größte Dachanlage der Stadt in Betrieb Der Londoner Großhandelsmarkt New Spitalfields hat die größte Dachanlage der Stadt mit 1,4 MWp in Betrieb genommen, um den Betrieb nachhaltiger zu gestalten. Weiterlesen NV Energy beantragt Strompreissenkungen in Südnevada NV Energy beantragt für Südnevada sinkende Strompreise. Ab Oktober könnten Haushalte durch günstigere Brennstoffkosten monatlich rund 5 Dollar einsparen. Weiterlesen Bihar untersucht Potenziale von Agri-Photovoltaik zur Flächeneffizienz Bihar prüft den Einsatz von Agri-PV, um Landwirtschaft und Solarenergie auf einer Fläche zu vereinen und Nutzungskonflikte nachhaltig zu lösen. Weiterlesen Bangladesch startet erstes netzgekoppeltes Agri-PV-Pilotprojekt Bangladesch nimmt in Chuadanga sein erstes netzgekoppeltes Agri-PV-Pilotprojekt in Betrieb, um erneuerbare Energien mit landwirtschaftlicher Nutzung zu verbinden. Weiterlesen Agri-PV: Dual-Use-Solarsysteme als Brückenschlag zwischen Landwirtschaft und Energiewende Agri-PV verbindet Landwirtschaft und Photovoltaik. Erfahren Sie, wie duale Nutzung die Flächeneffizienz steigert und Resilienz für Betriebe schafft. Weiterlesen Nel ASA: Auftragslage und Führungswechsel prägen aktuelle Entwicklung Nel ASA verzeichnet 1,2 Milliarden Kronen Auftragsbestand, kämpft jedoch mit schwacher Umsatzkonversion und einem anstehenden Führungswechsel. Weiterlesen Landesenergiegesellschaft Hessen plant umfangreiches Wärmenetzprogramm Hessen investiert 4 Milliarden Euro in ein neues Landes-Wärmenetzprogramm zum Ausbau von 30 neuen und Modernisierung von 50 bestehenden Wärmenetzen. Weiterlesen VZBV warnt vor steigenden Gaspreisen zum Winter Der VZBV warnt vor höheren Gaspreisen zum Winter. Geringe Speicherfüllstände und komplexe Lieferlogistik könnten die Kosten für Verbraucher belasten. Weiterlesen Enapter nimmt AEM-Stack-Produktion in Shenzhen auf und optimiert Fertigungsstrategie Enapter startet AEM-Stack-Fertigung in Shenzhen für Megawatt-Elektrolyseure. Das Unternehmen setzt auf ein Asset-light-Modell zur Effizienzsteigerung. Weiterlesen Thyssenkrupp beschließt Bau einer Carbon2Chem-Pilotanlage in Duisburg Thyssenkrupp investiert in Carbon2Chem-Pilotanlage zur SAF-Herstellung und führt Gespräche über Förderbedingungen für das Duisburger Green-Steel-Projekt. Weiterlesen Bundesnetzagentur stellt sinkende Netzentgelte für Stromverbraucher in Aussicht Die Bundesnetzagentur erwartet sinkende Netzentgelte für Stromverbraucher ohne eigene Stromproduktion, was zu einer Entlastung der Strompreise führen könnte. Weiterlesen Agri-PV: Mortenson sieht wachsendes Modell für nachhaltige Solarentwicklung in den USA Agri-PV gewinnt in den USA an Bedeutung: Mortenson berichtet von fast 700 Anlagen und 14 GW Leistung durch duale Landnutzung bei Solarparks. Weiterlesen Florida Power & Light erreicht Meilenstein: 120 Solarparks senken Kundenkosten um 1,3 Milliarden Dollar Florida Power & Light baut Solarkapazitäten auf 8.826 MW aus und spart Kunden durch den Ersatz fossiler Energien über 1,3 Milliarden US-Dollar. Weiterlesen Citicore Renewable Energy plant Kapazitätsausbau von 2,3 Gigawatt Citicore Renewable Energy Corp. plant bis 2027 den Ausbau von 2,3 GW erneuerbarer Energien in den Philippinen trotz infrastruktureller Engpässe. Weiterlesen New Jersey fördert Agri-PV mit 16 neuen Pilotprojekten Die NJBPU bewilligt 16 Agri-PV-Projekte in New Jersey, um die duale Landnutzung von Photovoltaik und Landwirtschaft in einer Pilotphase zu erproben. Weiterlesen Floating-PV-Anlage in Ohio nimmt Betrieb auf dem Twin Lake Reservoir auf Lima in Ohio hat einen 2-MW-Solarpark auf einem Trinkwasserreservoir fertiggestellt. Das Projekt spart 10 Millionen Dollar an Energiekosten ein. Weiterlesen ASTA Energy Solutions erhöht Gewinnprognose für 2026 ASTA Energy Solutions erhöht EBITDA-Prognose für 2026 auf 60–64 Mio. EUR, gestützt durch die hohe Nachfrage für den weltweiten Stromnetzausbau. Weiterlesen Stadt Augsburg verabschiedet kommunale Wärmeplanung Augsburg hat seine kommunale Wärmeplanung fristgerecht vor dem 30. Juni 2026 beschlossen und erfüllt damit die Anforderungen des Wärmeplanungsgesetzes. Weiterlesen Burgenland steigert Anteil erneuerbarer Energien auf über 70 Prozent Das Burgenland erreicht 70% erneuerbare Energien durch Wind, Solar und Speicher. Herausforderung bleibt die Klimabilanz im Verkehrssektor. Weiterlesen Gaspreise steigen durch Iran-Konflikt: Bundesnetzagentur mahnt zur Vorsorge Steigende Gaspreise durch den Iran-Konflikt: Die Bundesnetzagentur fordert trotz schwieriger Marktlage eine ausreichende Befüllung der deutschen Gasspeicher. Weiterlesen Austrian Power Grid startet umfassende Modernisierung der 220-kV-Ennstal-Leitung Die APG investiert 240 Millionen Euro in die Modernisierung der 70 Jahre alten Ennstal-Stromleitung zwischen Salzburg und der Steiermark bis 2028. Weiterlesen SuedLink: Tunnel unter der Elbe fertiggestellt Tennet hat den Elbtunnel für SuedLink fertiggestellt. Die Stromautobahn mit 4 GW Übertragungsleistung soll Ende 2028 in Betrieb gehen. Weiterlesen Vietnam beschließt umfassende Strategie zur Entwicklung zur führenden Seefahrtsnation Vietnam verabschiedet Strategie zur Seefahrtsnation mit Fokus auf 10 GW Offshore-Windkraft und nachhaltiger maritimer Wirtschaftsentwicklung bis 2030. Weiterlesen Kanada investiert 70 Milliarden Dollar in umfassendes Projekt für erneuerbare Energien Kanada plant 70 Milliarden Dollar Investitionen in Wasserkraft, Windenergie und Netzausbau zur Deckung des steigenden Strombedarfs und Minen-Elektrifizierung. Weiterlesen Chinas Beitrag zur Kostensenkung erneuerbarer Energien und Herausforderungen für die Netzstabilität Chinas Produktion senkt globale Solar- und Windenergiekosten massiv. Netzstabilität bleibt zentrale Herausforderung für die Energiewende. Weiterlesen Acciona Energía baut 33 Megawatt Batteriespeicherkapazität in Spanien aus Acciona Energía entwickelt zwei neue Batteriespeicher mit insgesamt 33 MW Leistung in Spanien, um die Netzintegration erneuerbarer Energien zu verbessern. Weiterlesen Meilenstein beim Offshore-Windprojekt East Anglia THREE erreicht Das Offshore-Windprojekt East Anglia THREE erreicht wichtigen Meilenstein: Alle 95 Fundamente vor der Küste von Suffolk wurden erfolgreich installiert. Weiterlesen BMW Group und Eni vereinbaren verstärkten Einsatz von HVO-Biokraftstoff in Firmenflotten BMW Group und Eni nutzen Enilive HVO-Biokraftstoff in Firmenflotten. Die Initiative unterstützt die Dekarbonisierung durch eine transparente Nachverfolgung. Weiterlesen Siemens Energy sichert sich führende Position bei neuen Gasturbinen-Aufträgen Siemens Energy dominiert den Gasturbinenmarkt mit 12,5 GW an neuen Aufträgen. Rekordauftragsbestand und Nachfrage aus Rechenzentren stärken den Konzern. Weiterlesen Siemens Energy erzielt Gewinne bei Windkrafttochter und Rekordauftragsbestand Siemens Energy meldet operative Fortschritte bei der Windkrafttochter Siemens Gamesa und einen Rekordauftragsbestand von 162 Milliarden Euro. Weiterlesen Siemens Energy vor strategischer Neuausrichtung: Aufsichtsrat berät über Abspaltung Siemens Energy prüft eine mögliche Abspaltung einer Sparte. Der Aufsichtsrat berät am 25. August über die Strategie und den Wandel zur neuen Marke Omterra. Weiterlesen Siemens Energy steigert Quartalsgewinn deutlich und erreicht Profitabilität bei Windkraft Siemens Energy meldet Rekordzahlen: Gewinn vor Sondereffekten verdreifacht und Windkraftsparte erstmals seit 2022 wieder profitabel. Weiterlesen Studie untersucht Bodenverdichtung bei Agri-Photovoltaik-Anlagen Neue wissenschaftliche Studie analysiert die Auswirkungen von Agri-PV-Baumaßnahmen auf die Bodenverdichtung bei Arenosol-Böden. Weiterlesen PM Surya Ghar Yojana: Fördergrenzen bei Photovoltaik-Anlagen für Haushalte Das indische Solarkonzept PM Surya Ghar fördert private Anlagen, deckelt den Zuschuss jedoch bei 3 kW Leistung. Details zur Berechnung der Förderhöhe. Weiterlesen Indien fördert Ausbau von schwimmenden Photovoltaikanlagen mit 5,07 Milliarden Rupien Indien startet das 5,07 Mrd. Rupien schwere Programm Pradhan Mantri Surya Sarovar Yojana zur Förderung von Floating Solar mit Speicherpflicht. Weiterlesen European Energy verkauft 90-MW-Solarpark in Italien European Energy verkauft 90-MW-Solarpark Cerano Energreen in Brindisi, Italien. Die Anlage auf Industriefläche nutzt Solartracker und 20-jährige Förderung. Weiterlesen Indien plant neues Förderprogramm für schwimmende Photovoltaik-Projekte Indien plant eine neue Förderung für Floating-Solar-Projekte, um Kosten mit Bodenanlagen gleichzusetzen. Viele Bundesstaaten warten bei Ausschreibungen. Weiterlesen Steigende Kosten durch Netzengpässe und Netzausbaubedarf Netzengpässe und der notwendige Netzausbau verursachen Milliardenkosten. Staatliche Zuschüsse sollen die Übertragungsnetzentgelte dämpfen. Weiterlesen Nvidia plant strategische Investition in SoftBank-Tochter SB Energy Nvidia plant 3-Milliarden-Dollar-Investition in SoftBank-Tochter SB Energy, um die Energieinfrastruktur für ein 10-Gigawatt-KI-Rechenzentrum zu sichern. Weiterlesen CATL: Lithium-Produktionsstopp und Fortschritte bei Batteriespeicher-Großprojekt CATL stoppt Lithium-Produktion in Jianxiawo, was Preise treibt. Gleichzeitig expandiert das Unternehmen bei Großspeichern und Feststoff-Batterie-Technik. Weiterlesen Wachstumsengpass: Fachkräftemangel bremst Bulgariens Energiewende Bulgariens Energiewende boomt bei Speichern und Solar, doch akuter Fachkräftemangel und Netzengpässe gefährden die weitere Umsetzung. Weiterlesen Siemens Energy: Charttechnische Marke und energiewirtschaftliche Rahmenbedingungen Siemens Energy Aktie testet wichtige Marke von 161,87 Euro. Netzausbaupläne und stabile CO2-Preise bieten Rückenwind für den Industriedienstleister. Weiterlesen SWITCH Mobility verstärkt Engagement für emissionsfreie Mobilität in Indien SWITCH Mobility baut seine Flotte an E-Bussen und Nutzfahrzeugen in Indien weiter aus, um die Netto-Null-Ziele des Landes zu unterstützen. Weiterlesen BRICS-Umweltminister treffen sich zu Klimaschutz-Beratungen in Neu-Delhi BRICS-Umweltminister beraten in Neu-Delhi über Kreislaufwirtschaft, Kohlenstoffmärkte und Klimaschutzstrategien für eine nachhaltige Entwicklung. Weiterlesen Dürre führt zu Energiekrise und Abschaltung von Donau-Reaktoren in Ungarn Niedrige Donau-Pegel führen zu einer Energiekrise in Ungarn: Erstmalige Abschaltung fast aller Donau-gekühlten Atomkraftwerke seit 44 Jahren. Weiterlesen Bangladesch reagiert auf Energiekrise mit verstärkten Diesel-Importen Bangladesch leidet unter massiver Energiekrise. Wegen Gas- und LNG-Engpässen bittet das Land Indien um zusätzliche Diesel-Lieferungen. Weiterlesen Australische Energieexperten warnen vor fragiler Netzstabilität trotz sinkender Strompreise Australiens Energiewende senkt Preise, doch Experten warnen vor instabiler Netzversorgung. Die Balance zwischen Erneuerbaren und Stabilität bleibt kritisch. Weiterlesen Pfisterer verzeichnet starkes Umsatzwachstum und erweitert Produktionskapazitäten für Energietechnik Pfisterer steigert Umsatz um 26,7 Prozent im Q1 und baut Produktionskapazitäten für Energietechnik und Offshore-Windparks in Tschechien massiv aus. Weiterlesen KfW investiert rund 69,8 Millionen Euro in den Main-Kinzig-Kreis Im ersten Halbjahr 2026 flossen 69,8 Millionen Euro KfW-Fördermittel in den Main-Kinzig-Kreis, vorrangig für Energieeffizienz und erneuerbare Energien. Weiterlesen T1 Energy: Zollmaßnahmen ab Ende 2026 stärken US-Modulproduktion Ab Dezember 2026 gelten neue Zölle auf Solarmodule. T1 Energy baut Kapazitäten aus und liefert 641 MW Module mit Zellen aus dem neuen Werk G2_Austin. Weiterlesen Energieausbau 2026: Photovoltaik auf Kurs, Windkraft benötigt mehr Tempo Aktuelle Daten zum Energieausbau 2026: Photovoltaik erreicht Ziele, Windkraft hinkt hinterher. Erneuerbare decken 57 Prozent des Strombedarfs. Weiterlesen Baden-Württemberg erzielt Windkraft-Rekord bei gleichzeitigem politischem Streit um Ausbaupfad Baden-Württemberg erzielt Windkraft-Rekord im ersten Halbjahr 2026. Grüne kritisieren mögliche EEG-Änderungen als Gefahr für die Planungssicherheit. Weiterlesen Indiens Premierminister Modi definiert sieben Säulen für wirtschaftliches Wachstum Indiens PM Modi stellt sieben strategische Säulen für das Wachstum vor, darunter grüne Energie, Wasserstoff und Energiespeicherung zur Modernisierung Indiens. Weiterlesen Indien setzt auf grüne Wirtschaft und Tiefsee-Exploration als zentrale Säulen Indien setzt auf grüne Wasserstoffwirtschaft und Tiefsee-Exploration. Premierminister Modi stärkt mit dem Programm Samudra Manthan die nationale Energieunabhängigkeit. Weiterlesen Indiens Energiepolitik: Ausbau der erneuerbaren Kapazitäten und Fokus auf grüne Technologien Indiens Premierminister Modi kündigt im Rahmen der Unabhängigkeitsfeierlichkeiten 2026 den Ausbau der Solarenergie auf 160 GW und neue Investitionen in grüne Energie an. Weiterlesen Indiens Premierminister stellt Sieben-Punkte-Reformrahmen für grüne Wirtschaft und Entwicklung vor Premierminister Modi stellt Sapta-Dhara-Plan vor: Indien setzt auf grünen Wasserstoff, erneuerbare Energien und technologische Innovation für Entwicklung bis 2047. Weiterlesen Indien forciert internationale Partnerschaften zur Sicherung kritischer Mineralien Indien schließt internationale Abkommen zur Sicherung kritischer Mineralien für die Energiewende und plant vier spezialisierte Verarbeitungszentren. Weiterlesen Exkursion beleuchtet technologischen Fortschritt bei Wind- und Solarparks Einblick in die Technik von Wind- und Solarparks: Wie sich Effizienz und Speicherkapazitäten in zehn Jahren entwickelt haben. Weiterlesen Alterric stockt grüne Kreditlinie auf 350 Millionen Euro auf Alterric erhöht seine grüne Kreditlinie auf 350 Mio. Euro, um den Ausbau einer 11-GW-Projektpipeline und hybride Energieparks voranzutreiben. Weiterlesen Studie bewertet Potenziale und ökologische Risiken von Moor-Photovoltaik Neue BfN-Studie zu Moor-PV: Nur knapp 30 Prozent der Moorflächen geeignet. Experten fordern Wiedervernässung und langfristige ökologische Begleitforschung. Weiterlesen Heimspeicher-Boom in Australien senkt Strompreise im Großhandel erheblich Australiens Heimspeicher-Boom senkt Großhandelspreise um 47 Prozent. Warum Deutschland trotz mehr Kapazität nicht denselben Effekt erzielt. Weiterlesen RWE setzt auf weiteren Ausbau der Offshore-Windenergie RWE stärkt seine Position im Bereich Offshore-Windenergie und plant die Teilnahme an künftigen Ausschreibungen nach soliden Halbjahreszahlen. Weiterlesen PNE steigert EBITDA im ersten Halbjahr deutlich PNE erzielt deutliches EBITDA-Plus von 27,4 Millionen Euro im ersten Halbjahr 2026. Trotz operativer Fortschritte steht die Aktie unter Druck. Weiterlesen Tesla plant Investition von 10 Milliarden US-Dollar in Solarmodul-Produktionsstätte in Texas Tesla investiert 10 Mrd. USD in eine neue Solarmodul-Fabrik in Texas. Trotz kurzfristiger Cashflow-Belastung setzen Analysten langfristig auf das Energiegeschäft. Weiterlesen Aktuelles aus Wärmeplanung & Energiewende
- Samsung SDI setzt auf neue Batterietechnologien durch Anteilsverkauf | SNN
Samsung SDI verkauft einen Anteil von fünf Prozent an Samsung Display für 4,45 Billionen Won. Das Unternehmen plant, die freigewordenen Mittel gezielt in den Ausbau von Energiespeichersystemen (ESS), LFP-Batterien und Festkörperzellen zu investieren. < Back Samsung SDI setzt auf neue Batterietechnologien durch Anteilsverkauf Samsung SDI verkauft Anteile an Samsung Display für 4,45 Billionen Won, um in Energiespeichersysteme (ESS), LFP- und Festkörperbatterien zu investieren. Um den wachsenden Kapitalbedarf für zukunftsorientierte Technologien zu decken, hat der Batteriehersteller Samsung SDI einen Teil seiner Beteiligung an Samsung Display veräußert. Der Konzern überträgt 13,08 Millionen Aktien an den Display-Hersteller, was einem Volumen von rund 4,45 Billionen Won entspricht. Mit diesem Schritt reduziert Samsung SDI seinen Anteil an der Tochtergesellschaft von derzeit 15,22 Prozent auf 10,22 Prozent. Investitionen in zukunftsweisende Technologien Das durch den Anteilsverkauf gewonnene Kapital soll laut Unternehmensangaben primär in neue Geschäftsfelder fließen. Samsung SDI sieht sich mit einem zunehmenden Wettbewerbsdruck bei Batterietechnologien konfrontiert und reagiert mit dieser Maßnahme auf den steigenden Investitionsbedarf. Besonders der nordamerikanische Markt für Energiespeichersysteme (ESS) sowie die Entwicklung von LFP-Batterien und Festkörperbatterien stehen dabei im Fokus. Das Unternehmen beabsichtigt, sowohl die Produktionskapazitäten als auch die Forschungs- und Entwicklungsanstrengungen in diesen Bereichen maßgeblich zu verstärken. Finanzierung ohne Verwässerung des Aktienwerts Analysten und Branchenbeobachter bewerten den Schritt als strategische Kapitalumschichtung. Durch die Veräußerung von Vermögenswerten vermeidet das Unternehmen eine Kapitalerhöhung, die zu einer Verwässerung der Anteile bestehender Aktionäre geführt hätte. Diese Finanzierungsstruktur erlaubt es Samsung SDI, seine Liquidität zu erhöhen und gleichzeitig die finanzielle Belastung für künftige Investitionen zu managen. Ausblick und verbleibende Anteile Nach der geplanten Transaktion, die zum 27. August 2026 wirksam werden soll, verbleibt ein Anteil von 10,22 Prozent an Samsung Display im Portfolio des Unternehmens. Obwohl derzeit keine weiteren Verkaufspläne offiziell bestätigt sind, richtet sich der Fokus des Marktes darauf, wie das verbleibende Aktienpaket langfristig strategisch genutzt wird. Mit der nun realisierten Kapitalfreisetzung stärkt Samsung SDI seine Position in einem hart umkämpften globalen Batteriemarkt, in dem neben der Elektromobilität vor allem stationäre Speicherlösungen zunehmend an Bedeutung gewinnen. Previous Next
- Nordex liefert Windturbinen für 82-Megawatt-Projekte in Niedersachsen | SNN
Die Nordex Group hat einen Auftrag über zwölf Windkraftanlagen mit einer Gesamtleistung von 82 Megawatt erhalten. Die Anlagen werden an zwei Standorten in Niedersachsen errichtet und sollen ab Frühjahr 2028 in Betrieb gehen. Das Projekt umfasst zudem einen 20-jährigen Servicevertrag und verfolgt ein lokales Bürgerwind-Modell. < Back Nordex liefert Windturbinen für 82-Megawatt-Projekte in Niedersachsen Die Nordex Group liefert zwölf Windkraftanlagen mit 82 MW Gesamtleistung für zwei Projekte in Niedersachsen. Inbetriebnahme der Windparks ist für 2028 geplant. Die Nordex Group baut ihre Präsenz in Deutschland weiter aus. Das Unternehmen erhielt von der EFG Energy Farming Group den Zuschlag für die Lieferung und Errichtung von zwölf Windenergieanlagen für zwei Standorte in Niedersachsen. Die installierte Gesamtleistung der Windparks in Vechta und Osnabrück beläuft sich auf rund 82 Megawatt. Zusätzlich zur Lieferung der Turbinen beinhaltet die Vereinbarung einen Premium-Servicevertrag über eine Laufzeit von 20 Jahren. Projektstandorte und Anlagentechnik Die zwölf Windkraftanlagen verteilen sich auf die Standorte Erlte-Endel im Landkreis Vechta sowie auf vier Teilprojekte im Gebiet Bad Essen im Landkreis Osnabrück. Zum Einsatz kommen unterschiedliche Anlagentypen der 6-Megawatt-Klasse. In Erlte-Endel werden fünf Turbinen des Typs N175/6.X auf Hybridtürmen errichtet. Das Projekt in Bad Essen umfasst fünf weitere N175/6.X-Einheiten sowie zwei N163/6.X-Modelle. Teil des Auftrags ist unter anderem ein Repowering-Projekt, bei dem ältere Anlagen durch modernere, leistungsstärkere Technik ersetzt werden, um den Energieertrag an bereits genutzten Standorten effizient zu steigern. Lokale Wertschöpfung und Bürgerbeteiligung Ein wesentlicher Aspekt der Projekte ist das Geschäftsmodell der EFG Energy Farming Group, die den Schwerpunkt auf die Einbindung lokaler Landbesitzer und regionaler Bürgerwindgesellschaften legt. Ziel ist es, die Wertschöpfung der Energiewende direkt vor Ort zu verankern. Die Beteiligten sind bereits in die frühen Phasen der Projektentwicklung und Genehmigung einbezogen. Zeitplan für den Bau Der Projektstart für die notwendigen Infrastrukturmaßnahmen, wie den Wegebau und die Vorbereitungen für den Netzanschluss, ist für Ende 2026 geplant. Die Installation der Windturbinen soll im Laufe des Jahres 2027 erfolgen. Die Inbetriebnahme der Windparks ist für das Frühjahr 2028 vorgesehen. Der Zeitplan ist abhängig von einem kontinuierlichen Verlauf der Genehmigungsverfahren und stabilen Lieferketten für die geplanten Komponenten. Previous Next
- UPNEDA schreibt Installation von Solarkraftwerken im Regierungssektor aus | SNN
Die staatliche Agentur für neue und erneuerbare Energien in Uttar Pradesh (UPNEDA) hat ein Ausschreibungsverfahren für die Installation und Wartung von On-Grid-Solarstromanlagen gestartet. Das Projekt umfasst Anlagen im Leistungsbereich von 1 kW bis 500 kW, die an verschiedenen staatlichen Gebäuden installiert werden sollen. Neben der Errichtung beinhaltet der Auftrag eine fünfjährige Wartungs- und Gewährleistungsgarantie im Capex-Modell. < Back UPNEDA schreibt Installation von Solarkraftwerken im Regierungssektor aus UPNEDA schreibt die Installation und Wartung von On-Grid-Solaranlagen (1-500 kW) für Regierungsgebäude in Uttar Pradesh für 2026-27 aus. Die Uttar Pradesh New and Renewable Energy Development Agency (UPNEDA) hat ein offizielles Bieterverfahren für den Ausbau der Solarenergieinfrastruktur in verschiedenen Regierungsgebäuden initiiert. Ziel der Ausschreibung ist die Versorgung, Errichtung, Prüfung und Inbetriebnahme von On-Grid-Solarstromanlagen. Das Projekt ist für das Geschäftsjahr 2026-27 vorgesehen. Leistungsumfang und technische Spezifikationen Die Ausschreibung deckt ein breites Spektrum an Anlagengrößen ab, das von kleinen Systemen mit 1 Kilowatt (kW) bis hin zu größeren Einheiten mit einer Leistung von 500 kW reicht. Die Solaranlagen sollen unter dem sogenannten Capex-Modell realisiert werden, bei dem die Investitionskosten direkt durch den Auftraggeber getragen werden. Damit einher geht eine verpflichtende, umfassende Wartungsvereinbarung für einen Zeitraum von fünf Jahren, um den langfristigen Betrieb und die Effizienz der Photovoltaikanlagen sicherzustellen. Bedeutung für die regionale Energiewende Mit diesem Vorhaben setzt UPNEDA die Strategie fort, öffentliche Infrastruktur verstärkt mit erneuerbaren Energien auszustatten. Durch die Installation der Anlagen auf Regierungsgebäuden trägt das Vorhaben dazu bei, die Abhängigkeit von konventionellen Energiequellen zu verringern und die Eigenstromversorgung der Verwaltungseinrichtungen zu optimieren. Die Einbeziehung von Wartungsleistungen soll die Zuverlässigkeit der Solarsysteme über die Inbetriebnahme hinaus garantieren. Details zu den exakten Standorten und den weiteren formalen Anforderungen an die Bieter sind über das E-Tender-Portal der zuständigen Behörde abrufbar. Previous Next
- Italiens Markt für optoelektronische Entwicklungswerkzeuge vor nachhaltigem Wachstum | SNN
Der Markt für optoelektronische Entwicklungswerkzeuge in Italien wird bis 2035 voraussichtlich jährlich um 6 bis 8 Prozent wachsen. Treiber dieser Entwicklung sind verstärkte Investitionen in photonische Forschungsnetzwerke sowie die steigende Nachfrage aus den Bereichen Automobil-Sensorik und industrielle Automatisierung. Trotz hoher Importabhängigkeit etabliert sich Italien zunehmend als Hub für Systemintegration und anwendungsspezifische Softwarelösungen. < Back Italiens Markt für optoelektronische Entwicklungswerkzeuge vor nachhaltigem Wachstum Italiens Markt für optoelektronische Entwicklungswerkzeuge wächst bis 2035 jährlich um bis zu 8 Prozent, getrieben durch Forschung und Automatisierung. Der italienische Markt für optoelektronische Entwicklungswerkzeuge befindet sich in einer Phase stetigen Wachstums. Bis zum Jahr 2035 wird eine jährliche Wachstumsrate von 6 bis 8 Prozent prognostiziert, während die Nachfrage nach Instrumenten in Bezug auf die Stückzahlen um 70 bis 90 Prozent steigen könnte. Diese Dynamik wird maßgeblich durch die Einbindung Italiens in europäische Photonik-Forschungsnetzwerke sowie durch den Ausbau industrieller Kompetenzen in Bereichen wie LiDAR-Systemen und maschinellem Sehen vorangetrieben. Technologische Schwerpunkte und Marktdynamik Im Zentrum der Marktnachfrage stehen hochpräzise Testplattformen, darunter Tester für photonische integrierte Schaltkreise (PIC) und optische Spektrumanalysatoren. Diese machen zusammen etwa 35 bis 40 Prozent des Marktwertes aus. Während die Forschung und Entwicklung im Telekommunikationssektor aktuell noch das größte Anwendungsgebiet bildet, gewinnen Anwendungen in der Automobilindustrie und der industriellen Qualitätssicherung zunehmend an Bedeutung. Italien profitiert dabei von seinem industriellen Cluster-System, insbesondere in der Lombardei und der Emilia-Romagna, wo sich die Nachfrage nach spezialisierten Integrationslösungen konzentriert. Integration statt reiner Produktion Der italienische Markt zeichnet sich durch ein duales Modell aus: Einerseits besteht eine hohe Abhängigkeit von importierten Kernkomponenten aus Asien, Nordamerika und Nordeuropa. Andererseits fungieren einheimische Ingenieurbüros und Systemintegratoren als entscheidende Akteure, die importierte Hardware durch maßgeschneiderte Software-Schnittstellen, Kalibrierungsdienstleistungen und applikationsspezifische Testaufbauten veredeln. Dieser Fokus auf Engineering-Expertise kompensiert die begrenzte eigene Großserienfertigung von Standard-Messinstrumenten. Herausforderungen und künftige Anforderungen Zukünftige Marktentwicklungen hängen von der Bewältigung spezifischer Herausforderungen ab, wie etwa der Notwendigkeit kontinuierlicher Qualifizierungsmaßnahmen für Fachkräfte im Bereich der Photonik. Zudem gewinnen metrologische Rückführbarkeit und die Einhaltung strenger europäischer Normen bei der Prüfung photonischer Bauteile an Relevanz, was den Bedarf an zertifizierbaren Testlösungen erhöht. Unternehmen, die sich durch Anwendungswissen und reaktionsschnelle lokale Unterstützung auszeichnen, haben gute Erfolgsaussichten, da Endnutzer zunehmend die Gesamtkosten der Betriebsdauer gegenüber dem reinen Anschaffungspreis priorisieren. Previous Next
- Cyberangriff auf britisches Kraftwerk durch iranische Hacker gemeldet | SNN
Ein mutmaßlich iranischer Hackerangriff hat eine britische Energieerzeugungsanlage für vier Tage außer Betrieb gesetzt. Britische Behörden bestätigten den Vorfall, betonten jedoch, dass zu keinem Zeitpunkt eine Gefahr für das nationale Stromnetz bestand. Der Vorfall unterstreicht die wachsende Bedrohungslage für kritische Energieinfrastrukturen durch staatlich gelenkte Cyberangriffe. < Back Cyberangriff auf britisches Kraftwerk durch iranische Hacker gemeldet Ein Cyberangriff legte ein britisches Kraftwerk für vier Tage lahm. Behörden betonen: Das nationale Stromnetz war zu keinem Zeitpunkt gefährdet. In Großbritannien ist es Medienberichten zufolge zu einem beispiellosen Cyberangriff auf ein Kraftwerk gekommen, das infolge der Attacke für vier Tage vollständig vom Netz genommen werden musste. Der Vorfall wird als erster erfolgreicher Hackerangriff eingestuft, der eine Stromerzeugungsanlage in Großbritannien zu einem vorübergehenden Stillstand zwang. Britische Sicherheitskreise bringen den Angriff mit Akteuren in Verbindung, die dem Iran nahestehen. Sicherheit der Energieversorgung nicht gefährdet Obwohl der Vorfall für die betroffene Anlage erheblich war, wies die britische Regierung darauf hin, dass die Auswirkungen auf das landesweite Stromnetz vernachlässigbar seien. Da es sich um ein sehr kleines Kraftwerk handele, habe der Ausfall keinen Einfluss auf die nationale Erzeugungskapazität oder die Versorgungssicherheit gehabt. Regierungsquellen bezeichneten den Vorfall im Vergleich zur gesamten Netzleistung als marginal, bestätigten jedoch die Meldung an das National Cyber Security Centre (NCSC). Erkenntnisse über das Vorgehen der Angreifer Das genaue Ziel des Angriffs bleibt unklar. Experten vermuten, dass es sich um eine Demonstration der Leistungsfähigkeit iranischer Gruppierungen handelte, um das Potenzial für künftige Eingriffe in sensible Infrastrukturen aufzuzeigen. Der Vorfall fiel zeitlich mit einer Reihe von Cyberattacken auf Wasserversorgungsanlagen in den Vereinigten Staaten zusammen, die ebenfalls auf iranische Akteure zurückgeführt wurden. Die britischen Behörden hatten Unternehmen des Energiesektors bereits zuvor dazu aufgerufen, ihre Cybersicherheitsvorkehrungen aufgrund der globalen geopolitischen Spannungen zu überprüfen. Erhöhte Wachsamkeit bei kritischer Infrastruktur Der Vorfall unterstreicht die Herausforderungen beim Schutz der kritischen nationalen Infrastruktur (CNI). Das NCSC, die für den Schutz dieser Anlagen zuständige Behörde, betont die Notwendigkeit kontinuierlicher Anpassungen der Sicherheitsstandards. In einer aktuellen Risikobewertung des britischen Kabinetts wird die Wahrscheinlichkeit für erfolgreiche Cyberangriffe auf inländische Infrastrukturen als signifikant eingestuft, wobei insbesondere der Einsatz von Künstlicher Intelligenz durch Angreifer als Faktor für die Automatisierung und Effizienzsteigerung von Attacken genannt wird. Previous Next
- Spanien: Strompreise steigen trotz Rekordwerten bei der Solarenergie | SNN
Trotz eines Solarenergie-Anteils von fast einem Drittel des täglichen Bedarfs sind die spanischen Strompreise im Vergleich zum Vorjahr um 84 Prozent gestiegen. Grund dafür ist die Abhängigkeit von Gaskraftwerken zur Netzstabilisierung bei geringerer Wind- und Wasserkraftnutzung. Die abnehmende Bedeutung der Kernkraft verstärkt zudem den Preisdruck auf dem Strommarkt. < Back Spanien: Strompreise steigen trotz Rekordwerten bei der Solarenergie Spanien verzeichnet Rekorde bei Solarenergie, doch Strompreise stiegen um 84 Prozent. Experten sehen Gasabhängigkeit und sinkenden Kernkraftanteil als Grund. Im August 2026 verzeichnete Spanien einen neuen Höchststand bei der solaren Stromerzeugung. Zeitweise deckte die Photovoltaik fast 30 Prozent des gesamten landesweiten Strombedarfs ab. Dennoch zeigt sich ein paradoxes Bild auf den Energiemärkten: Verbraucher in Spanien sehen sich mit einer Strompreissteigerung von 84 Prozent im Vergleich zum Vorjahr konfrontiert. Dieser Anstieg verdeutlicht die strukturellen Herausforderungen bei der Energiewende. Strukturelle Faktoren beim Energiemix Obwohl die Solarenergie in Spanien innerhalb von sieben Jahren ihren Beitrag von 4,5 auf rund 31 Prozent signifikant gesteigert hat, bestimmen derzeit andere Faktoren die Strompreise. Besonders in den Abendstunden, wenn die solare Erzeugung nachlässt und der Strombedarf durch Kühlung steigt, wird das Stromnetz zunehmend auf konventionelle Erzeugungsarten angewiesen. Da Wind- und Wasserkraft in den Sommermonaten teilweise weniger Energie liefern, kommen verstärkt Gaskraftwerke zum Einsatz. Diese setzen aufgrund hoher Brennstoffkosten oft den marginalen Preis, der den gesamten Strommarkt maßgeblich beeinflusst. Einfluss des Kernkraftausstiegs Zusätzlich zu den Marktmechanismen wirkt sich eine Verschiebung innerhalb des Energiemixes preissteigernd aus. Der Anteil der Kernenergie an der Stromversorgung ist seit dem Vorjahr von 21,6 auf 12,7 Prozent gesunken. Da Kernkraftwerke im Vergleich zu Gaskraftwerken günstigere und stabilere Strompreise ermöglichen, trägt ihr reduzierter Beitrag zum erhöhten Preisdruck bei. Folgen für Verbraucher und politische Maßnahmen Besonders Nutzer von variablen Stromtarifen, wie dem in Spanien verbreiteten PVPC, spüren die Preisentwicklung unmittelbar in ihren monatlichen Rechnungen. Für Haushalte mit Festpreisverträgen wirken sich diese Schwankungen zeitlich verzögert aus, sofern Vertragsverlängerungen anstehen. Als Entlastungsmöglichkeiten verweisen Behörden auf den sogenannten 'bono social de la luz', der einkommensschwächeren Haushalten Rabatte ermöglicht. Zudem wird empfohlen, den Energieverbrauch gezielt in Zeiten niedrigerer Nachfrage zu verlagern. Ausblick auf die Energiepolitik Die spanische Energiepolitik strebt weiterhin einen massiven Ausbau erneuerbarer Energien an. Mit einem Anteil von rund 55 Prozent im Jahr 2024 unterstreicht Spanien seine Ambitionen im Nationalen Integrierten Energie- und Klimaplan. Künftige Herausforderungen liegen in der stärkeren Integration von Speicherkapazitäten wie Batteriespeichern und Pumpspeicherkraftwerken, um die Versorgungssicherheit bei gleichzeitig sinkenden Kosten langfristig zu gewährleisten. Previous Next
- Kritik an geplantem Natur-Infrastruktur-Gesetz: Befürchtung von Investitionshemmnissen | SNN
Der Bundesverband Mineralische Rohstoffe (MIRO) warnt vor dem geplanten Natur-Infrastruktur-Gesetz (NATIF), da dieses zusätzliche bürokratische Hürden für die Gewinnung heimischer Rohstoffe schaffen könnte. Nach Ansicht der Branche gefährdet das Gesetz die Ziele der Bundesregierung in den Bereichen Energiewende, Infrastruktur und Wohnungsbau. Der Bundesverband fordert einen Stopp des Entwurfs, der am 26. August 2026 das Kabinett passieren soll. < Back Kritik an geplantem Natur-Infrastruktur-Gesetz: Befürchtung von Investitionshemmnissen Der Bundesverband Mineralische Rohstoffe kritisiert das geplante Natur-Infrastruktur-Gesetz, da es Investitionsziele bei der Energiewende gefährden könnte. Das geplante Natur-Infrastruktur-Gesetz (NATIF), dessen Verabschiedung durch das Bundeskabinett für den 26. August 2026 vorgesehen ist, stößt auf scharfe Kritik beim Bundesverband Mineralische Rohstoffe (MIRO). Laut MIRO steht das Vorhaben des Bundesumweltministeriums in direktem Widerspruch zu den Bestrebungen der Bundesregierung, Investitionen in Infrastruktur, Wohnungsbau und die Energiewende durch schnellere Genehmigungsverfahren zu fördern. Heimische Rohstoffe als Engpassfaktor Ein zentraler Kritikpunkt der Branche ist die unzureichende Berücksichtigung heimischer Massenrohstoffe. Während für als kritisch eingestufte Rohstoffe Ausnahmen vorgesehen seien, würden Materialien wie Sand, Kies, Naturstein und Quarzkörnungen durch zusätzliche regulatorische Hürden belastet. Diese Rohstoffe sind jedoch essenziell für den Bau von Verkehrswegen, Schulen, Brücken sowie für den Wasserbau und die Energiewende. Der Verband warnt davor, dass Deutschland durch die Ausbremsung der eigenen Rohstoffbasis abhängiger und notwendige Bauvorhaben kostenintensiver werden könnten. Zweifel an geplanter Planungssicherheit Auch der von der Regierung angekündigte Bestandsschutz für bestehende Gewinnungsstätten wird von MIRO als unzureichend bewertet. Rund 2.700 Unternehmen sind demnach darauf angewiesen, ihre Lagerstätten kontinuierlich fortzuentwickeln. Da Genehmigungen für Erweiterungen oder Anpassungen den neuen gesetzlichen Regelungen unterliegen würden, fürchtet der Verband einen massiven Verlust an Planungssicherheit. Dies könnte mittelfristig dazu führen, dass Sicherungsgebiete in Regionalplänen nicht mehr in der notwendigen Form erschlossen werden können. Forderung nach Gesetzesstopp Der Verband betont den Widerspruch, einerseits Milliarden in die Modernisierung des Wirtschaftsstandortes zu investieren und andererseits die dafür notwendigen Grundlagen zu schwächen. MIRO plädiert dafür, den Gesetzentwurf zu stoppen, um einen Konflikt zwischen Naturschutz und der essenziellen Rohstoffversorgung zu vermeiden. Previous Next
- SPD-Energiepolitikerin Scheer kritisiert geplante Stromnetz-Einschränkungen | SNN
Die energiepolitische Sprecherin der SPD-Bundestagsfraktion, Nina Scheer, warnt vor Investitionsrückgängen durch geplante Stromgesetz-Reformen von Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche (CDU). Scheer kritisiert insbesondere geplante Netzanschluss- und Förderbegrenzungen sowie eine Direktvermarktungspflicht für Solaranlagen. Sie fordert stattdessen Anreize für Speichertechnologien und Systemflexibilität. < Back SPD-Energiepolitikerin Scheer kritisiert geplante Stromnetz-Einschränkungen SPD-Energiepolitikerin Nina Scheer warnt vor Investitionsminus durch Stromnetz-Pläne von Ministerin Katherina Reiche und fordert Anreize für Speicher. Die energiepolitische Sprecherin der SPD-Bundestagsfraktion, Nina Scheer, hat sich kritisch zu den aktuellen Stromgesetz-Plänen der Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche (CDU) geäußert. In einem Exklusivinterview äußerte Scheer ihre Besorgnis, dass geplante regulatorische Änderungen den Ausbau erneuerbarer Energien in Deutschland massiv gefährden könnten. Kritik an geplanten Netzbeschränkungen und Förderregeln Im Zentrum der Kritik stehen geplante Netzanschlussbeschränkungen sowie Förderbegrenzungen, die den Ausbau von Wind- und Solaranlagen in Regionen mit hoher Netzauslastung bremsen könnten. Zudem warnt die SPD-Politikerin vor den Folgen einer geplanten Direktvermarktungspflicht für kleinere Photovoltaikanlagen. Nach Ansicht Scheers konterkarieren diese Maßnahmen die im Koalitionsvertrag vereinbarten Ausbauziele. Sie betonte, dass sie die Sorge vieler Akteure in der Erneuerbare-Energien-Branche teile, die vor einem Einbruch des Marktes warnen. Redispatch-Vorbehalt und Systemintegration Besonders das Vorhaben, neue Wind- und Solaranlagen in Regionen mit stark ausgelasteten Stromnetzen unter einen Redispatch-Vorbehalt zu stellen, wird von Scheer abgelehnt. Statt den Netzausbau beziehungsweise die Einspeisung durch bürokratische Hürden zu begrenzen, müsse der Fokus auf eine bessere Systemintegration gelegt werden. Die Politikerin plädiert für Anreize, die den verstärkten Einsatz von Energiespeichern und die Flexibilisierung von Stromverbrauchern fördern. Die geplanten Hemmnisse würden hingegen keinen positiven Anreiz für die notwendige Modernisierung des Energiesystems bieten, sondern zu einem bloßen Rückgang bei den Neuinstallationen führen. Klimaanpassung als Gemeinschaftsaufgabe Neben den energiepolitischen Weichenstellungen treibt Scheer das Thema Klimaanpassung voran. Die SPD strebt an, Klimaanpassungsmaßnahmen als Gemeinschaftsaufgabe im Grundgesetz zu verankern, um eine stärkere finanzielle Beteiligung von Bund und Ländern zu ermöglichen. Trotz anfänglicher Zurückhaltung aufseiten der Union zeigte sich die Abgeordnete zuversichtlich, dass über dieses Vorhaben weiter verhandelt werde. Eine entsprechende Grundgesetzänderung würde den Rahmen für notwendige Schutzmaßnahmen erheblich vereinfachen, setzt jedoch eine Zwei-Drittel-Mehrheit im Bundestag voraus. Previous Next
- Spanien verlängert Betrieb des Kernkraftwerks Almaraz bis 2030 | SNN
Die spanische Regierung hat die Betriebsgenehmigung für das Kernkraftwerk Almaraz um zweieinhalb Jahre bis zum 8. Juni 2030 verlängert. Begründet wird dieser Schritt mit der Preisvolatilität auf den internationalen Gasmärkten und der Notwendigkeit, das nationale Stromsystem kurzfristig zu stabilisieren. Das langfristige Ziel, den Atomausstieg bis 2035 zu vollenden, bleibt nach offiziellen Angaben unverändert. < Back Spanien verlängert Betrieb des Kernkraftwerks Almaraz bis 2030 Spanien verlängert den Betrieb des Kernkraftwerks Almaraz bis 2030, um auf die Preisvolatilität am Gasmarkt zu reagieren. Der langfristige Atomausstieg bleibt bestehen. Spanien hat eine wichtige Weichenstellung in seiner Energiepolitik vorgenommen und den geplanten Atomausstieg für das Kraftwerk Almaraz zeitlich verschoben. Die ursprüngliche Stilllegung, die für November 2027 vorgesehen war, wurde nun durch die Regierung in Madrid auf den 8. Juni 2030 datiert. Damit bleibt einer der zentralen Reaktoren des Landes zweieinhalb Jahre länger am Netz. Regierung begründet Schritt mit Preisstabilität Das Ministerium für ökologische Transformation begründet die Verlängerung vor allem mit der aktuellen geopolitischen Lage und der daraus resultierenden Instabilität auf den Energiemärkten. Insbesondere die Preisvolatilität bei fossilen Brennstoffen, allen voran Erdgas, wird als kritisches Risiko für die Versorgungssicherheit und die Kostenbelastung der Endverbraucher angeführt. Der Verordnungstext verweist explizit auf Störungen der internationalen Lieferketten, die Spanien dazu veranlassen, die geplante Abschaltung als kurzfristige Stabilisierungsmaßnahme zu verschieben. Festhalten am langfristigen Ausstiegsfahrplan Trotz dieser Entscheidung unterstreicht die Regierung, dass der strategische Ausstieg aus der Kernenergie bis zum Jahr 2035 weiterhin das übergeordnete Ziel der nationalen Energiepolitik bleibt. Die Verlängerung der Laufzeit von Almaraz soll als eine Art Sicherheitsanker dienen, während der Ausbau der erneuerbaren Energien und die Entwicklung von Speicherlösungen fortgesetzt werden. Diese seien nach wie vor die strukturellen Antworten auf die Abhängigkeit von fossilen Importen. Spanische Energielandschaft unter Druck Aktuell decken die verbleibenden sieben Reaktoren in fünf spanischen Kernkraftwerken etwa 20 Prozent des nationalen Strombedarfs ab. Dass nun eine Laufzeitverlängerung notwendig wurde, unterstreicht die Herausforderung, die Energiewende trotz hoher Ausbauraten bei erneuerbaren Energien so zu gestalten, dass Preise stabil bleiben und die industrielle Wettbewerbsfähigkeit gewahrt bleibt. Zwar gilt Spanien im europäischen Vergleich als Vorreiter bei der Dekarbonisierung, doch räumt der Schritt ein, dass eine alleinige Versorgung durch erneuerbare Quellen aktuell noch nicht ausreicht, um vollständige Unabhängigkeit und Preisstabilität zu garantieren. Previous Next
- EU-Regelungen erlauben Italien fiskalischen Spielraum für Energiesicherheit | SNN
Die Europäische Kommission hat operative Regeln zur Nutzung der nationalen Ausnahmeklausel im Rahmen der europäischen Haushaltsregeln festgelegt. Italien plant, den Spielraum für Investitionen in Energiesicherheit und Dekarbonisierung in Höhe von bis zu 0,6 Prozent des BIP zu nutzen. Dies ermöglicht Investitionen in Netze, Speicher und Effizienzmaßnahmen, ohne die fiskalischen Vorgaben zu verletzen. < Back EU-Regelungen erlauben Italien fiskalischen Spielraum für Energiesicherheit Die EU ermöglicht Italien fiskalischen Spielraum für Energiesicherheit. Bis zu 0,6 Prozent des BIP können für Netze, Speicher und Dekarbonisierung fließen. Die Europäische Kommission hat Mitte August 2026 neue operative Regeln veröffentlicht, die es den EU-Mitgliedstaaten ermöglichen, die sogenannte nationale Ausnahmeklausel gezielt für Investitionen in die Energiesicherheit zu nutzen. Mit dieser Anpassung im Rahmen der reformierten europäischen Haushaltsregeln erhalten Regierungen die Flexibilität, bestimmte Ausgaben zur Stärkung der Energieversorgung und zur Dekarbonisierung zu tätigen, ohne dass diese das vereinbarte Budgetdefizit direkt belasten. Die betroffenen Staaten müssen hierzu eine erste Liste geplanter Maßnahmen sowie eine Kostenschätzung bei der Kommission einreichen. Fiskalische Obergrenzen für Energiesicherheit Brüssel hat klare quantitative Rahmenbedingungen gesetzt, um die Haushaltsdisziplin zu wahren. Für Investitionen in die Energiesicherheit können Mitgliedstaaten im Zeitraum von 2026 bis 2028 jährlich bis zu 0,3 Prozent ihres Bruttoinlandsprodukts (BIP) als zusätzliche Flexibilität in Anspruch nehmen. Über den gesamten Dreijahreszeitraum liegt das kumulative Limit bei 0,6 Prozent des BIP. Diese Ausgaben werden auf die Gesamtklausel angerechnet, die einen Spielraum von insgesamt 1,5 Prozent des BIP vorsieht. Für Italien bedeutet dies auf Basis der Wirtschaftsdaten des Jahres 2025 rechnerisch einen möglichen finanziellen Spielraum von rund 13,5 Milliarden Euro über drei Jahre. Investitionsfokus auf Dekarbonisierung und Netzausbau Die in Anspruch genommenen Mittel sind zweckgebunden. Sie müssen nachweislich die Abhängigkeit von importierten fossilen Brennstoffen reduzieren und die strukturelle Widerstandsfähigkeit des Energiesystems erhöhen. Zu den förderfähigen Kategorien gehören Investitionen in die Energieeffizienz von Gebäuden, die Elektrifizierung von Heizungssystemen und industriellen Prozessen sowie der Ausbau von Stromnetzen. Auch der Aufbau von Energiespeichern, etwa in Form von Batteriesystemen, und die Förderung der Erzeugung aus erneuerbaren Energiequellen zählen zu den Investitionsprioritäten. Umsetzung auf nationaler Ebene Italien hat bereits signalisiert, die maximale Flexibilität ausschöpfen zu wollen. Wirtschaftsminister Giancarlo Giorgetti kündigte an, den gesamten verfügbaren Anteil von 0,6 Prozent des BIP für den Energiesektor beantragen zu wollen. Die Entscheidung obliegt jedoch weiterhin den einzelnen Regierungen; die Regelung schafft keinen direkten finanziellen Bonus oder Subventionen für Stromrechnungen, sondern erweitert lediglich den fiskalischen Handlungsspielraum für zielgerichtete Investitionsprogramme. Die Ausrichtung zielt darauf ab, die Energiewende nachhaltig voranzutreiben, anstatt kurzfristige Preiskompensationen zu finanzieren. Previous Next
- Umfassende Fahrzeugrückrufe in China wegen Sicherheitsbedenken bei Türgriffen | SNN
Aufgrund verschärfter Sicherheitsvorgaben in China haben mehrere Automobilhersteller, darunter Tesla, Millionen von Fahrzeugen zurückgerufen. Hintergrund sind Risiken bei bündig in die Karosserie integrierten Türgriffen, die bei einem elektrischen Systemausfall im Notfall die Rettung behindern könnten. Der Rückruf erfolgt im Vorfeld eines für 2027 geplanten Verbots dieser Griffbauweise. < Back Umfassende Fahrzeugrückrufe in China wegen Sicherheitsbedenken bei Türgriffen China ordnet Rückrufe von Millionen Elektroautos wegen Sicherheitsrisiken bei versenkbaren Türgriffen an. Auch Tesla ist betroffen. In China sind großflächige Rückrufaktionen für Elektrofahrzeuge angelaufen, die insbesondere bündig in die Karosserie eingelassene Türgriffe betreffen. Die chinesische Aufsichtsbehörde für Marktregulierung ordnete diese Maßnahmen an, nachdem verstärkte Sicherheitsbedenken nach Unfällen aufgetreten waren. Dabei hatte sich gezeigt, dass die elektronisch gesteuerten Griffe bei einem totalen Ausfall des elektrischen Systems infolge einer schweren Kollision versagen können, was sowohl Insassen beim Verlassen des Fahrzeugs als auch Rettungskräften den Zugang massiv erschwert. Allein der US-Hersteller Tesla ist von der Maßnahme mit rund 2,98 Millionen importierten und lokal gefertigten Einheiten der Modelle 3, Y, X und S betroffen. Neben Tesla sehen sich auch chinesische Hersteller wie Xiaomi mit über 390.000 sowie Leapmotor mit mehr als 370.000 Fahrzeugen mit Rückrufen konfrontiert. Auch Unternehmen wie Geely und Xpeng sind in die laufenden Sicherheitsüberprüfungen einbezogen. Die Rückrufaktionen gelten als weitreichendes Sicherheits-Upgrade im Vorgriff auf ein kommendes Verbot. Die chinesischen Behörden hatten bereits im Februar entschieden, dass ab dem Jahr 2027 keine Fahrzeuge mit versenkbaren Türgriffen mehr zugelassen werden dürfen. Diese Entscheidung zielt darauf ab, Sicherheitsstandards über rein optische Designmerkmale zu stellen. Experten werten das Vorgehen als notwendigen Schritt in der Entwicklung der Elektromobilitätsbranche, die sich zunehmend an sicherheitsorientierten Prioritäten ausrichtet. Tesla plant, die identifizierten Risiken bei den betroffenen Fahrzeugen durch Software-Updates zu adressieren. Die Maßnahme wird von Branchenvertretern als Ausdruck einer verantwortungsvollen Herangehensweise gewertet, um den wachsenden Anforderungen an die Fahrzeugsicherheit bei technologischen Innovationen gerecht zu werden. Previous Next










